Verena Krautwald ist Sprachwissenschaftlerin am LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte. Bild: LVR
Woher kommen Ausdrücke wie „Schottelplack“, „flottikowski“ oder „op Jück sein“? – Veranstaltung findet statt im Rahmen des von der Kreissparkasse Euskirchen geförderten Leader-Kulturprojekts „Uns Sproch es Heimat!“
Weilerswist-Metternich – Der Kulturhof Velbrück, Meckenheimer Str. 47 in Metternich, lädt für Donnerstag, 5. Februar, 19 Uhr, zu einem spannenden und unterhaltsamen Vortrag rund um die Besonderheiten der rheinischen Sprache ein. Verena Krautwald, Sprachwissenschaftlerin am LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, nimmt das Publikum bei ihrem Vortrag unter dem Titel „Ratsch am Kappes“ mit auf eine Entdeckungsreise in die Welt der regionalen Redewendungen und des Regiolekts.
Der Abend findet statt im Rahmen des Leader-Kulturprojekts „Uns Sproch es Heimat!“, das von der Kreissparkasse Euskirchen, der Sparkasse Düren und der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland gefördert wird.
Dank ihrer Forschung möchte Krautwald beleuchten, wie die Rheinländer heute sprechen – von Aussprache und Wortwahl bis hin zu typischen Redewendungen. Sie zeigt auf, wie Dialekte und Alltagssprache ineinandergreifen, welche Eigenheiten erhalten geblieben sind und wie humorvolle, teils kuriose Ausdrücke wie „Schottelplack“, „flottikowski“ oder „op Jück sein“ das Sprachbild vieler Menschen prägen. Der Vortrag verspricht spannende linguistische Einblicke und viele amüsante Momente. Außerdem werden digitale Ressourcen wie das Sprachportal „Dat Portal“ und die App PALAVA vorgestellt, die Forschung und Mitwirkung aller Sprachbegeisterten ermöglichen.
Verena Krautwald ist wissenschaftliche Referentin im Sprachteam des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte. Sie ist spezialisiert auf Sprachgeschichte, Sprachwandel und Namenkunde. Krautwald studierte Linguistik und Skandinavistik in Köln und Aarhus (Dänemark) und bringt ihre Expertise lebendig und anschaulich in ihre Vorträge ein. Der Eintritt ist frei. Es wird um Vorabanmeldungen bei Annika Esch gebeten unter: a.esch@velbrueck.de. (epa)