Gut 1500 Gäste besuchten das Ehemaligenfest am St. Michael-Gymnasium in Bad Münstereifel. Bild: Wiliam Mertens
St. Michael-Gymnasium wurde zum Treffpunkt für mehrere Generationen
Bad Münstereifel – Rund 1.500 ehemalige und aktuelle Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowie weitere Mitglieder der Schulgemeinschaft kamen jetzt zum großen Ehemaligenfest am St. Michael-Gymnasium in Bad Münstereifel zusammen. Begrüßt wurden die Gäste von Schulleiterin Anne Schorrlepp (Kunst- und Sportlehrerin seit 1996, Schulleiterin seit 2016) sowie Bürgermeister Sebastian Glatzel (Abitur am StMG 2002), die sich besonders über die große Resonanz aus vielen Abiturjahrgängen freuten.
Bei sommerlichem Wetter füllten sich Schulhöfe und Gebäude schnell mit Leben. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, alte Freundschaften aufzufrischen, Erinnerungen auszutauschen und ihre ehemalige Schule neu zu entdecken. Führungen durch das Schulgebäude, Ausstellungen, historische Ausgaben des schuleigenen Jahrbuchs „Quadrum“ sowie Begegnungen in den verschiedenen Fachräumen sorgten für eine besondere Atmosphäre.
Ein musikalischer Höhepunkt war der generationsübergreifende Chor unter der Leitung von Sylvia Paustian (Musik- und Französischlehrerin seit 1998), der ehemalige und aktuelle Schülerinnen und Schüler zusammenbrachte. Bereits während der Proben wurde deutlich, welche besondere Verbindung viele Ehemalige bis heute mit ihrer Schule haben.
„Irgendwas ist mit dieser Schule“, brachte es die ehemalige Schülerin Badia Freywald (Abitur 2010) schmunzelnd auf den Punkt. Die offene Probe in der Aula wurde für viele zu einem emotionalen Wiedererlebnis, das Erinnerungen an gemeinsame musikalische Momente wachrief.
In vielen Gesprächen wurde deutlich, wie prägend die Zeit am St. Michael-Gymnasium für zahlreiche Ehemalige geblieben ist. Sie erinnerten sich an Freundschaften, gemeinsame Projekte, Chorfahrten, Theateraufführungen und unvergessliche Abituraktionen.
„Die Schule war immer ein Ort, wo man Fehler machen konnte. Die wurden verziehen und man wurde immer wieder aufgenommen“, sagten Jan Richter und Cassian von Marées (Abitur 2010). Sie beschrieben das StMG außerdem als „eine alte Schule mit Tradition, wo man geformt wird“.
Auch nach vielen Jahren fühlte sich die Rückkehr für viele vertraut an. „Das familiäre Feeling“ und „Lehrer, die für dich da sind“, wurden ebenso genannt wie die Offenheit und Vielfalt der Schulgemeinschaft. Marvin Reipert (Abitur 2009) fasste seine Eindrücke so zusammen: Das StMG fühle sich immer noch „wie Zuhause“ an.
Die ausgelassene Stimmung bestätigte, was viele Gäste bereits im Laufe des Tages festgestellt hatten: Das Ehemaligenfest war weit mehr als ein Wiedersehen. Es war ein lebendiger Beweis dafür, wie stark die Verbundenheit mit dem St. Michael-Gymnasium auch viele Jahre nach der Schulzeit noch ist.
Im Jubiläumsjahr zum 400-jährigen Bestehen der Schule setzte das Fest damit ein besonderes Zeichen für den Zusammenhalt der Schulgemeinschaft – und weckte bei vielen Gästen bereits die Hoffnung auf eine Wiederholung. (eB/epa)