Kunst und Kultur

„Into the Madness“: 75 Künstler auf fünf Bühnen

Deutschlands größtes Hardstyle-Festival erneut am Wassersportsee Zülpich – Es werden Szenegrößen wie D-Block & S-te-Fan, Da Tweekaz und Warface erwartet – Gleichzeitig wird mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet

Das Festival für elektronische Musik findet bereits zum fünften Mal in Zülpich statt. Bild: Into The Madness / KVDMPHOTOGRAPHY

Zülpich – In Zülpich starten in diesen Tagen die Aufbauarbeiten für Deutschlands größtes „Harder Styles“ Musikfestival: Into the Madness. Am Samstag, 5. September, spielen dabei im Seepark 75 Künstlerinnen und Künstler auf fünf Bühnen vor rund 10.000 Fans verschiedene Genres der elektronischen Musik. Nachdem das Programm in den ersten vier Jahren bereits rund 50.000 Gäste begeisterte, wird auch in diesem Jahr wieder ein Publikum aus ganz Deutschland und darüber hinaus erwartet.

Der führende Hardstyle-Veranstalter „Musical Madness“ bringt das Musikfestival bereits zum fünften Mal nach Zülpich. Seit der ersten Edition im Jahr 2022 hat sich die Veranstaltung zu einem festen Bestandteil der Festivallandschaft entwickelt. Die Ausgabe 2026 steht dabei im Zeichen eines besonderen Meilensteins: Zum 5-jährigen Jubiläum planen die Veranstalter das Festivalgelände erstmals um eine fünfte Bühne zu erweitern. Auf der großen Hauptbühne sowie den weiteren „Stages“ stehen dabei wie gewohnt nationale und internationale Musik Acts, darunter Szenegrößen wie D-Block & S-te-Fan, Da Tweekaz und Warface ebenso wie Lokalhelden wie Brainstorm, der sich mittlerweile auch überregional einen Namen gemacht hat.

„Als wir Into the Madness im Seepark gestartet haben, hätten wir uns kaum vorstellen können, wo wir fünf Jahre später stehen. Für mich ist dieses Jubiläum deshalb nicht nur ein Meilenstein, sondern vor allem ein riesiges Dankeschön an alle, die diesen Weg mit uns gegangen sind.“ erklärt Benjamin Reichert, Gründer und Geschäftsführer von Into The Madness.

Ergänzt wird das rund 12-stündige Programm durch exklusive Showformate und speziell konzipierte Live-Elemente. Durch überarbeitete Wegeführungen, optimierte Flächennutzung und neue Inszenierungskonzepte soll ein noch intensiveres Festivalerlebnis entstehen.

„Das Festivaldebut im Jahr 2022 sowie die Veranstaltungen in den Folgejahren blieben nicht nur den Gästen, sondern auch der Zülpicher Bevölkerung durchweg in positiver Erinnerung“, heißt es in einer Pressemitteilung des Seeparks Zülpich. Die Großveranstaltung sei dabei durchaus auch wirtschaftsfördernd für die Region: so bezögen die Veranstalter beispielsweise Getränke von lokalen Unternehmen und Hotel- und Gästezimmer seien schon weit im Voraus ausgebucht.

Verschiedene Reiseanbieter böten unter anderem Bustouren aus München, Frankfurt, Hamburg, den Niederlanden und aus Frankreich an. Auch der Shuttle-Service vom Bahnhof Euskirchen werde den Seepark am 5. September regelmäßig anfahren.

Into the Madness gehöre inzwischen zu den bekanntesten Festivals der Musikrichtung „Hardstyle“ in ganz Europa und sei deutschlandweit das größte seiner Art. „Das Ziel der verantwortlichen Organisatoren in Zusammenarbeit mit dem Seepark-Team, der Stadt Zülpich und weiteren Behörden ist es, weiterhin ein erfolgreiches und nachhaltiges Event auf die Beine zu stellen, das einen Mehrwert für die gesamte Region darstellt“, heißt es weiter.

„Es ist schön als Veranstaltungsort gemeinsam mit dem Festival zu wachsen. Für uns ist insbesondere die langjährige Partnerschaft wichtig und wir freuen uns auf die kommenden Jahre. Die Veranstalter haben mit Ihrem Konzept durchaus bewiesen, dass Into the Madness einen langfristigen Mehrwert für die gesamte Region darstellt“, wird Christoph M. Hartmann zitiert, Geschäftsführer der Seepark Zülpich gGmbh.

„Ohne die Unterstützung der zahlreichen, teils ehrenamtlichen, Santitäts- und Rettungsdienste sowie der Feuerwehr wäre ein solch umfangreiches Festival in Zülpich nicht realisierbar. Daher gilt mein Dank insbesondere den Helferinnen und Helfern sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern rund um den Wassersportsee“, erklärt Ulf Hürtgen, Bürgermeister der Stadt Zülpich.

Während der Veranstaltung am Samstag, 5. September, kann es rund um den Wassersportsee und in ganz Zülpich zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen. Um die Einschränkungen für Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten, ist unter anderem ein auf Musikveranstaltungen spezialisierter Immissionsgutachter vor Ort und wird an verschiedenen Punkten, auch in der Umgebung des Geländes permanent Lautstärke-Messungen durchführen. Zu der geänderten Verkehrsführung, die sich bereits in den vergangenen Jahren bewährt hat, gehört eine Einbahnstraßenregelung der B477 von Hoven nach Floren sowie in entgegengesetzter Richtung die Umleitung von Sinzenich über die K 30 (Merzenich) bis zur B 265. Die Straße „Am Wassersportsee“ ist am Veranstaltungstag komplett gesperrt, ebenso wie der Adenauerplatz. Die Bushaltestelle dort wird temporär in den vorderen Bereich verlegt.

Das Parken bzw. Abstellen von Fahrzeugen oder Ähnlichem innerhalb der gesperrten Straßenverläufe am Wassersportsee ist an diesem Tag nicht gestattet. Der Seepark ist für den herkömmlichen Gästebetrieb von Mittwoch, 2. September, bis einschließlich Dienstag, 8. September, geschlossen.

Weitere Informationen zu Umleitungen und Sperrungen findet man zeitnah unter www.seepark-zuelpich.de sowie unter www.zuelpich.de.

Das Festival findet am Samstag, 5. September, von 12 bis 23.30 Uhr statt. Tickets sind ausschließlich über die Website des Veranstalters für 89,99€ erhältlich unter www.intothemadness.de (epa)