Vereinsleben der Motorsportler durch Flut und Corona beeinträchtigt

Der Rallye Club Nordeifel (RCN) zog bei der Jahreshauptversammlung im Saal Gier eine bescheidene Zwei-Jahres-Bilanz – Kassierer Michael Klein: „Sind nicht auf Profit aus“ – Fabian Schumacher ist Clubmeister

Der RCN ehrte im Saal Gier in Kall seine erfolgreichen Fahrer. Von links: Vize-Meister Michael Klein, Clubmeister Fabian Schumacher, Sportleiter Hubertus Klinkhammer und der Drittplatzierte Lars Kaulen. Foto: Reiner Züll
Der RCN ehrte im Saal Gier in Kall seine erfolgreichen Fahrer. Von links: Vize-Meister Michael Klein, Clubmeister Fabian Schumacher, Sportleiter Hubertus Klinkhammer und der Drittplatzierte Lars Kaulen. Foto: Reiner Züll

Kall – Seine erfolgreichen Motorsportler ehrte der Rallye Club Nordeifel (RCN) während der Jahreshauptversammlung im Saal Gier in Kall. Im Verlauf des Zusammentreffens fanden zudem turnusmäßige Wahlen zum Vorstand statt. Zur Neu- oder Wiederwahl standen die Ämter des ersten Vorsitzenden, des Sportleiters, des Verkehrsreferenten und des Beisitzers an.
Wiedergewählt wurden sowohl der erste Vorsitzende Daniel Klein, als auch der Sportleiter Hubertus Klinkhammer. Neu besetzt wurden die Ämter des Verkehrsreferenten mit Fabian Schumacher und des Beisitzers mit Hartmut Krause.

RCN-Vorsitzender Daniel Klein (rechts) aus Kall vor dem Start eines Kart-Rennens in Eupen. Bei der Jahreshauptversammlung des RCN im Saal Gier wurde er für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. Foto: Reiner Züll
RCN-Vorsitzender Daniel Klein (rechts) aus Kall vor dem Start eines Kart-Rennens in Eupen. Bei der Jahreshauptversammlung des RCN im Saal Gier wurde er für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. Foto: Reiner Züll

In der Versammlung wurde deutlich, dass die Corona-Pandemie und das Hochwasser im Juli vergangenen Jahres auch das Vereinsleben der Motorsportler erheblich ausgebremst hatten. Der Rechenschaftsbericht des Vorstandes fiel dementsprechend recht spärlich aus. „Unser letztes Treffen der Clubmitglieder war beim Grillfest 2020“, umschrieb Vize-Vorsitzender Marcel Kronenberg die Aktivitäten der vergangenen zwei Jahre. Corona und Flut hätten kaum Aktivitäten zugelassen. Zu allem Übel sei auch das Clublokal Dahmen in Gemünd durch die Flut schwer getroffen worden.
Weil das Clubleben fast zum Erliegen gekommen war, hatte sich der RCN-Vorstand dazu entschieden, die Beiträge der Clubmitglieder um 50 Prozent zu reduzieren. Die solide Kassenlage lasse dies zu, berichtete Kassierer Michael Klein. Denn, so Klein, der Club sei nicht auf „Profit aus“.
Bei allem auf und ab während der Corona-Pandemie seien wenigstens einige sportliche Aktivitäten der RCN-Fahrer möglich gewesen, so dass man 2020 und 2021 eine Meisterschaft habe realisieren können, berichtete Sportleiter Hubertus Klinkhammer. 15 RCN-Fahrern sei die Teilnahme an sechs Rennen auf der Kartbahn im belgischen Eupen, der Hausbahn des RCN, möglich gewesen.
Die Zahl der aktiven Fahrer weise eine steigende Tendenz auf, berichtete Hubertus Klinkhammer, der die Ehrung der Clubmeister und die Übergabe der Pokale vornahm. Clubmeister ist Fabian Schumacher, der den großen Wanderpokal zum zweiten Mal in Empfang nehmen konnte. Zweiter der Meisterschaft wurde Michael Klein während Lars Kaulen Platz drei belegt.
In 2022 will der RCN ab Juni wieder richtig durchstarten. Ab dann stehen sieben Meisterschaftsläufe auf der Kartbahn in Eupen auf dem Programm. Auch für eine Teilnahme am traditionellen ADAC-Ortsclubtreff während des 24-Stunden-Rennens vom 26. bis 29. Mai auf dem Nürburgring liegen dem Vorstand zahlreiche Anmeldungen vor.  (Reiner Züll/epa)                            

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