Haribo macht andere froh

Der Süßwarenhersteller "Haribo" wird sein neues Logistikzentrum nicht in Euskirchen bauen.
Der Süßwarenhersteller „Haribo“ wird sein neues Logistikzentrum nicht in Euskirchen bauen.

Euskirchen – Der Bonner Süßwarenhersteller „Haribo“ hat sich entschieden: Er wird sein neues Logistikzentrum, das für die Belieferung der Bundesrepublik Deutschland, Nordfrankreich und der Beneluxstaaten (Belgien, Niederlande und Luxemburg) zuständig sein soll, nicht in Euskirchen, sondern in der rheinland-pfälzischen Gemeinde Grafschaft errichten. Dort wird Haribo nach eigenen Aussagen Anfang des Jahres 2014 ein circa 30 Hektar großes Grundstück im Innovationspark Rheinland erwerben.

In Euskirchen war „Haribo“ eine Teilfläche im Industriepark am Silberberg angeboten worden, die man unter dem Titel „Prime Site Rhine Region“ schon seit mehreren Jahren erfolgslos zu vermarkten sucht. Die Entscheidung für Grafschaft begründet der Konzern vor allem mit der guten und zentralen Lage.

„Der Innovationspark Rheinland ist ein äußerst geeigneter Standort in der Nähe vom Firmenhauptsitz in Bonn“, so „Haribo“ in einer Pressemitteilung. Kapazitäten in Logistik und Produktion könnten hier perspektivisch weiter ausgebaut werden. Neben dem Logistikzentrum sei in einem zweiten Schritt auch eine Produktionserweiterung vorgesehen. „Mit dieser Weichenstellung für die Zukunft schafft „Haribo“ auch in den kommenden Jahren stetig zusätzliche Arbeitsplätze. Damit stärken wir bewusst den Standort Deutschland, trotz alternativer Angebote aus dem Ausland“, so der geschäftsführende Gesellschafter Hans Guido Riegel. (epa)

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