Schleidener FDP stellt sich neu auf

Rolf Hörnchen zum neuen Ortsvorsitzenden gewählt

Der neue Vorstand der Schleidener FDP: Wolf-Rüdiger Berres (v.l.), Rolf Hörnchen, Angelika Wallraf, Markus Herbrand und Jan Griskewitz. Bild: FDP Schleiden
Der neue Vorstand der Schleidener FDP:  Wolf-Rüdiger Berres (v.l.), Rolf Hörnchen, Angelika Wallraf, Markus Herbrand und Jan Griskewitz. Bild: FDP Schleiden

Schleiden – Beim Ortsparteitag der FDP Schleiden im Hotel Restaurant Dahmen in Gemünd haben die Schleidener Liberalen jetzt einen neuen Vorstand gewählt. Zunächst ließ der Fraktionsvorsitzende der FDP im Schleidener Stadtrat, Rolf Hörnchen, die vergangenen Jahre des Ortsverbandes und der Fraktion Revue passieren. Er betonte die sehr gute Arbeit der Stadtratsfraktion und die Erfolge, die die Schleidener FDP auch personell erzielen konnte: So stellte die FDP mit Udo Meister bis im vergangenen Jahr einen Bürgermeister und hat seit 2017 mit Markus Herbrand einen Vertreter im Deutschen Bundestag.

Auch dadurch, dass Meister und Herbrand in diesen anderen Funktionen tätig waren, konnte der Ortsverband in den letzten Jahren allerdings leider nicht so aktiv sein, fügte Hörnchen seinem Rückblick hinzu. Doch das wolle man durch einen neuen Vorstand, vor allem im Hinblick auf die Kommunalwahlen im nächsten Jahr, ändern.

Rolf Hörnchen wurde bei der Wahl zum neuen Ortsvorsitzenden vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Zu seinem Stellvertreter wurde der anwesende Bundestagsabgeordnete Markus Herbrand gewählt, der von Berlin aus den Ortsverband so gut es geht unterstützen möchte. Als Kassenwart wurde Stadtratsmitglied Wolf-Rüdiger Berres in seinem Amt bestätigt, der die Aufgabe des Kassenwarts bereits seit vielen Jahren erfolgreich ausübt. Neu bei den Schleidener Liberalen ist Jan Griskewitz, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Euskirchen, der den Vorstand als Beisitzer unterstützen wird. Komplettiert wird der Vorstand durch Angelika Wallraf als Schriftführerin, die ebenfalls die Homepage der Orts-FDP betreuen wird. So stellte sie bereits einen Entwurf der neuen Webseite vor.

Neben den Vorstandswahlen berichtete Herbrand aus Berlin und zur allgemeinen politischen Lage, indem er u.a. zurück auf die gescheiterten Jamaika-Verhandlungen schaute, aber auch einen kritischen Blick in die Zukunft auf Themen wie Digitalisierung, demographischer Wandel und Migration warf.

Ebenfalls sprach Thomas Müller zu den anwesenden Parteifreunden und stellte sich dabei als Europakandidat des Kreises vor. Er zeichnete ein positives Bild von Europa, betonte aber auch was noch verbessert werden müsse. Durch sein Studium bei der Agentur für Arbeit bedingt liegt sein Themenschwerpunkt auf der Arbeitsmarktpolitik. Müller möchte, dass das grenzübergreifende Bilden und Arbeiten einfacher wird, indem beispielsweise Abschlüsse innerhalb der EU noch eher anerkannt werden.

Der neu gewählte Vorstand möchte sich, nach eigener Aussage, sowohl inhaltlich, als auch in der Außendarstellung neu und noch besser aufstellen, um sich auf die kommende Kommunalwahl vorzubereiten. Dafür habe man nun mit einem heterogenen Vorstand der erste Grundstein gelegt. (epa)

 

 

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