Baumkronenpfad an der Hohen Acht?

Investoren erhoffen sich jährlich 250.000 Besucher für die Hocheifel

Der geplante Baumkronenpfad könnte ähnlich aussehen wie der im Nationalpark Hainich. Bild: Fritz Geller-Grimm/ Creative Commons
Der geplante Baumkronenpfad könnte ähnlich aussehen wie der im Nationalpark Hainich. Bild: Fritz Geller-Grimm/ Creative Commons

Kaltenborn/Hohe Acht – Acht Millionen Euro will eine Investorengruppe in die Hand nehmen, um in der Gemeinde Kaltenborn und dem Staatsforst Adenau ein Walderlebniszentrum mit Baumkronenpfad samt Hängebrücke und Aussichtsturm zu errichten. Dies berichtet die „Rhein-Zeitung“ und beruft sich dabei auf ein Gespräch mit dem Ortsbürgermeister von Kaltenborn.

Mit der Einrichtung, die ähnlich wie die im Nationalpark Hainich errichtet werden soll, hofften die Investoren jährlich 250.000 Touristen in die Hocheifel zu locken.

Geplant sei, so die „Rhein-Zeitung“, gegenüber dem jetzigen Besucherparkplatz Hohe Acht ein Besucherzentrum zu bauen. „Rund einen Kilometer weiter auf dem Jonaskopf soll der bis zu 40 Meter hohe Turm mit Drehrestaurant erbaut werden“, heißt es weiter. Besucherzentrum und Turm wolle man über den Baumwipfelpfad verbinden. Barrierefrei könnten Besucher dort in 20 Meter Höhe den Wald aus einer neuen Perspektive erleben. Als Höhepunkt der geplanten Anlage ist eine 400 Meter lange Hängeseilbrücke geplant, die sich bis zu 60 Meter über dem Boden spannt.

Ein Gedanke zu „Baumkronenpfad an der Hohen Acht?“

  1. na wer schreit denn wieder: Mama papa Förderkohle…. im Gegensatz zum Hainich befände sich ein solches Projekt in einem sehr automobilen Umfeld….. Ich bin gespannt wie da die Quadratur des Kreises geschafft oder die Schnittmengen beider Besuchergruppen gefunden werden sollen. „Walderlebniszentrum“? Alles finanzieren wieder durch Steuern öffentliche subventionierte Angebote, die sich in Konkurrenz zu privaten Anbietern bewegen….?

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