Archiv der Kategorie: Allgemein

Neue Kalender von Jean-Louis Glineur

Neben Motorsport auch Eifelmotive des Grafikers aus Dedenborn

Jahr für Jahr gibt Jean-Louis Glineur Kalender zu verschiedenen Themen haraus. Foto: Jean-Louis Glineur
Jahr für Jahr gibt Jean-Louis Glineur Kalender zu verschiedenen Themen haraus. Foto: Jean-Louis Glineur

Simmerath-Dedenborn – Automodelle und Motorsport sind die Schwerpunktthemen von Hobbyfotograf Jean-Louis Glineur. Der 1964 in Verviers geborene Deutsch-Belgier lebt in Dedenborn und veröffentlicht auch jährlich aktualisierte Kalender von Ortschaften in der Gemeinde Simmerath sowie verschiedene Tierkalender. Neue Kalender von Jean-Louis Glineur weiterlesen

Vor 60 Jahren entging Krekel nur knapp einer schweren Katastrophe

Ein Kreuz im Krekeler Wald erinnert an den Absturz vor 50 Jahren. Ortsvorsteher Hans Dieter Schäfer erinnert sich noch gut an den Riesenlärm, den das Flugzeug vor dem Absturz machte. Bild: Reiner Züll
Ein Kreuz im Krekeler Wald erinnert an den Absturz vor 50 Jahren. Ortsvorsteher Hans Dieter Schäfer erinnert sich noch gut an den Riesenlärm, den das Flugzeug vor dem Absturz machte. Bild: Reiner Züll

Von Reiner Züll Der Starfighter-Pilot Erik Edgar Bedarf opferte für die Krekeler sein Leben, als er sein abstürzendes Flugzeug über das Dorf hinwegzog – Ortsvorsteher Hans Dieter Schäfer: „Es hätte damals viele Tote gegeben“ – Von 916 Starfightern stürzten 292 ab – 116 Piloten verloren ihr Leben

Kall-Krekel – Heute, am 3. September, ist es nunmehr genau 60 Jahre her, als die Krekeler nur deshalb einer schlimmen Katastrophe entgingen, weil der damals 26-jährige Starfighter-Pilot Erik-Edgar Bedarf sein Leben opferte, um zu verhindern, dass seine brennende F-104 in das Dorf stürzte. „Der Pilot opferte sich für Krekel“ berichtete der „Kölner Stadt-Anzeiger“ damals einen Tag nach dem tragischen Unglück. Vor 60 Jahren entging Krekel nur knapp einer schweren Katastrophe weiterlesen

Spitzensportler zu Gast bei „F&S concept“

Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnische Rundschau kürten bei einem von „F&S“ ausgerichteten, zwanglosen Sommerfest die Sportlerinnen und Sportler des Jahrzehnts sowie des vergangenen Jahres

Ein Sommerfest richtete das Team von „F&S“ für die Sportler des Jahres 2021 und des Jahrzehnts aus. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Ein Sommerfest richtete das Team von „F&S“ für die Sportler des Jahres 2021 und des Jahrzehnts aus. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Hinter den Sportlerinnen und Sportlern des Kreises Euskirchen liegen zwei harte Jahre. Nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie konnten viele ihren Sport nicht mehr so ausüben, wie sie es gewohnt waren. Schlimmer noch: Öffentliche Wettkämpfe fanden so gut wie gar nicht mehr statt, und folglich gab es auch keine Siegerehrungen mehr. Für die Lokalredaktionen des Kölner Stadt-Anzeigers und der Kölnischen Rundschau, die jedes Jahr von ihren Leserinnen und Lesern die „Sportler des Jahres“ küren lassen, war dies ein großes Dilemma. Denn Anfang 2020 war eine Ehrung der Sportler des Jahres 2019 aufgrund der damals herrschenden Corona-Restriktionen unmöglich geworden und da die Sportsaison 2020 ebenfalls den Pandemie-Beschränkungen zum Opfer fiel, machte auch eine Sportlerehrung im Frühjahr 2021 in gewohnter Form keinen Sinn. Stattdessen entschied man sich, die Sportler des Jahrzehnts zu küren und die Ergebnisse nur zu publizieren. Spitzensportler zu Gast bei „F&S concept“ weiterlesen

Dr. Josef Mangold geht, Dr. Carsten Vorwig kommt

Dr. Carsten Vorwig (links) ist der neue Leiter des LVR-Freilichtmuseums Kommern. Dr. Josef Mangold geht in den Ruhestand.. Bild: LVR
Dr. Carsten Vorwig (links) ist der neue Leiter des LVR-Freilichtmuseums Kommern. Dr. Josef Mangold geht in den Ruhestand.. Bild: LVR

Die Eifeler Presse Agentur stellte dem alten und dem neuen Leiter des LVR-Freilichtmuseums Kommern acht Fragen

Normalerweise stellt man sich Museumsleiter ja als Menschen vor, die Anzug und Krawatte tragen. Wie ist das bei Ihnen? Haben Sie beispielsweise in Ihrem besonderen Museum schon einmal per Hand Korn gedroschen?
Dr. Mangold: Ja, mit einigen blauen Flecken. Ich habe die einzelnen Arbeitsschritte der Kornreinigung zusammen mit Gerd Linden damals durchprobiert und beim Dreschen mit dem Dreschflegel hatte ich anfangs kleinere Probleme mit der Koordination und mit dem leichten Drehen des Schlegels. Das sieht leicht aus, aber erfordert schon eine gewisse Übung. Später dann habe ich im Dreschrhythmus im Takt mit den Landwirten mitgedroschen. Ist anstrengend, macht aber Spaß.
Dr. Vorwig: Ja, des Öfteren beim Tag nach der Ernte im September. Erstmals im Jahre 2003. Spannend ist hier in der Tat die Koordinierung mit den anderen Dreschern, um sich nicht gegenseitig zu behindern. Bisher ging es aber immer ohne größere Blessuren! Dr. Josef Mangold geht, Dr. Carsten Vorwig kommt weiterlesen

Blaulichtfamilie hält zusammen

Rettungswache in Rescheid erhielt neuen RTW, weil MHD in Magdeburg verzichtete

Am Kreishaus in Euskirchen wurde der neue RTW an das DRK übergeben. Foto: C. Lawlor / Kreis Euskirchen
Am Kreishaus in Euskirchen wurde der neue RTW an das DRK übergeben. Foto: C. Lawlor / Kreis Euskirchen

Kreis Euskirchen – Der Rettungswagen der Rettungswache in Hellenthal-Rescheid sollte nach einigen treuen Dienstjahren turnusmäßig in den verdienten Ruhestand gehen, so dass im Frühjahr der Auftrag für das Nachfolge-Fahrzeug erteilt wurde. Das war vorausschauend, denn bis zur Auslieferung vergeht oft deutlich mehr als ein Jahr. Dann kam die Flut – und der Totalschaden. Das Fahrzeug wurde in der Flutnacht bei einem Einsatz zerstört, wobei glücklicherweise niemand verletzt wurde. Allerdings stand die Rettungswache nun ohne Einsatzfahrzeug da. Blaulichtfamilie hält zusammen weiterlesen

Asbesthaltiger Abfall muss verpackt angeliefert werden

Annahme am Abfallwirtschaftszentrum des Kreises Euskirchen nur staubdicht verpackt – Big Bags und Plattensäcke als Transportmittel

Gunther Mann (l.) und Marc Hirschberg (r.) zeigen am Abfallwirtschaftszentrum den mit dem Asbest-Logo gekennzeichneten Big-Bag. Kleinteiligere asbesthaltige Abfälle können darin angeliefert werden. Foto: Kreis Euskirchen
Gunther Mann (l.) und Marc Hirschberg (r.) zeigen am Abfallwirtschaftszentrum den mit dem Asbest-Logo gekennzeichneten Big-Bag. Kleinteiligere asbesthaltige Abfälle können darin angeliefert werden. Foto: Kreis Euskirchen

Mechernich-Strempt – Das Abfallwirtschaftszentrum des Kreises in Mechernich-Strempt nimmt nach wie vor asbesthaltige Abfälle von Privatpersonen an. Leider kommt es aber immer wieder vor, dass diese gefährlichen Abfälle unverpackt angeliefert werden. „Das ist nicht gestattet“, sagt Karen Beuke, die Abfallberaterin des Kreises. „Asbesthaltiger Abfall muss staubdicht verpackt sein – zum Schutz der Umwelt und aller Personen, die damit zu tun haben.“ Asbesthaltiger Abfall muss verpackt angeliefert werden weiterlesen

Berufsausbildung in der Eifel: Zukunftssicherer Wiederaufbau

Berufskolleg Eifel und Thomas-Eßer-Berufskolleg stehen vor einem Modernisierungsschub – Nach Flutschäden ist der Präsenzunterricht gesichert – Anmeldephase für neues Schuljahr angelaufen

Zukunft gesichert: Bei einem Rundgang im Euskirchener Thomas-Eßer-Berufskolleg informierten Landrat Markus Ramers (rechts) sowie die Schulleitungen über den aktuellen Sachstand in den beiden Schulen nach der Flut-Katastrophe. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung
Zukunft gesichert: Bei einem Rundgang im Euskirchener Thomas-Eßer-Berufskolleg informierten Landrat Markus Ramers (rechts) sowie die Schulleitungen über den aktuellen Sachstand in den beiden Schulen nach der Flut-Katastrophe. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung

Kreis Euskirchen – Das Thomas-Eßer-Berufskolleg (TEB) in Euskirchen und das Berufskolleg Eifel (BKE) in Kall sehen sich für die Zukunft gut gerüstet, wie die Verantwortlichen jetzt bei einem Pressetermin im Thomas-Eßer-Berufskolleg mitteilten. Beide Einrichtungen wurden zwar schwer von der Flut getroffen und geschädigt, haben aber mittlerweile durch Engagement und Improvisationstalent die Weichen für einen weitgehend normalen Schulalltag gestellt. Aktuell läuft die Anmeldephase für das neue Schuljahr. Berufsausbildung in der Eifel: Zukunftssicherer Wiederaufbau weiterlesen

A1: Vollsperrung zwischen Wißkirchen und Mechernich in Fahrtrichtung Trier

Die Autobahn GmbH Rheinland saniert die Krebsbachtalbrücke – Umleitung über die B477 ist mit Rotem Punkt ausgeschildert

Da die Krebsbachtalbrücke saniert wird, muss die A1 vollgesperrt werden. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Da die Krebsbachtalbrücke saniert wird, muss die A1 vollgesperrt werden. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich – Wegen der Sanierung der Krebsbachtalbrücke wird die A1 in Fahrtrichtung Trier zwischen den Anschlussstellen Wißkirchen und Mechernich vollgesperrt, und zwar voraussichtlich von Freitagabend 28. Januar, 20 Uhr, bis Montagmorgen, 31. Januar, 5 Uhr. Eine Umleitung über die B477 soll mit Rotem Punkt ausgeschildert werden. A1: Vollsperrung zwischen Wißkirchen und Mechernich in Fahrtrichtung Trier weiterlesen

Haare aus Eis

Seltenes Naturphänomen ist derzeit im Kreis Euskirchen zu beobachten

Hier hat sich das Haareis bereits wie Zuckerwatte um einen toten Ast geschmiegt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Hier hat sich das Haareis bereits wie Zuckerwatte um einen toten Ast geschmiegt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Wer derzeit im Wald spazieren geht, der kann ein merkwürdiges Phänomen beobachten. An altem und morschem Totholz bilden sich feine Eisnadeln, die wie Haare aussehen. Dieses sogenannte Haareis entsteht aus dem im Holz enthaltenen Wasser. Laut Wikipedia soll bereits 1918 der Meteorologe Alfred Wegener Haareis auf nassem Totholz entdeckt und vermutet haben, dass ein „schimmelartiger Pilz“ dafür verantwortlich sei. Andere Wissenschaftler wollten von dieser haarigen These jedoch nichts wissen und behaupteten, dass ein rein physikalischer Prozess dem Geschehen zugrunde liegen müsse. Haare aus Eis weiterlesen

„Ich gehörte sofort zum Team!“

Durchaus fordernd, aber stark gefördert in guter Atmosphäre: Angehende Bankkaufleute berichten über ihre ersten Wochen bei der Kreissparkasse Euskirchen

Drei der neuen Auszubildenden der Kreissparkasse Euskirchen, Arlinda Buzhala (v.l.), Markus Ackermann und Susanne Kirfel, sind sich einig: Trotz durchaus fordernder Inhalte macht die Ausbildung viel Spaß. Foto/Montage: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Drei der neuen Auszubildenden der Kreissparkasse Euskirchen, Arlinda Buzhala (v.l.), Markus Ackermann und Susanne Kirfel, sind sich einig: Trotz durchaus fordernder Inhalte macht die Ausbildung viel Spaß. Foto/Montage: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – „Es fing wirklich direkt mit dem Berufsleben an. Schon in den ersten Tagen konnten wir mithelfen, an der Kasse etwa durfte ich bereits ein- und auszahlen“, berichtet Arlinda Buzhala. Mit fünf weiteren Azubis hatte die 18-Jährige am 1. August ihre Banklehre bei der Kreissparkasse Euskirchen (KSK) begonnen. Ihr 19-jähriger Jahrgangskollege Markus Ackermann ergänzt: „Dazu kommen etwa Überweisungen und Freischalten von Online-Zugängen, wir haben alles natürlich im Vorhinein mehrfach erklärt bekommen.“ Susanne Kirfel hatte als Selbständige ein eigenes Geschäft geführt, ehe sie sich zu der Ausbildung bei der KSK entschloss. Die 41-Jährige über ihre ersten Arbeitswochen: „Oft brauchen Kundinnen und Kundinnen Hilfe etwa beim SB-Terminal, übrigens auch junge Leute, das übernehme ich gern. Die Aufgaben sind durchaus vielfältig und abwechslungsreich.“ „Ich gehörte sofort zum Team!“ weiterlesen