Bärenstarke Boliden gehen an den Start

Von Reiner Züll Die „ADAC GT Masters“ gastiert am letzten August-Wochenende auf dem Nürburgring

PS-starke Fahrzeuge gehgen am letzten August-Wochenende bei den ADAC GT Masters am Nürburgring an den Start. Bild: ADAC
PS-starke Fahrzeuge gehgen am letzten August-Wochenende bei den ADAC GT Masters am Nürburgring an den Start. Bild: ADAC

Eifel/Nürburgring – Am Nürburgring geht die Rennsportsaison langsam in die Endphase. Nach der DTM am vergangenen Wochenende gastiert die „ADAC GT Masters“ am letzten August-Wochenende auf der Eifelrennstrecke. Vom 29. bis 31. August bestreitet die Liga der Sportwagen dort ihr elftes und zwölftes von insgesamt 16 Saisonrennen.

Die GT-Masters bietet nicht nur spannenden Motorsport, sondern auch Traumsportwagen, die die Herzen der Motorsport-Fans höher schlagen lassen. Im imposanten Starterfeld mit fast 30 Teilnehmern sind bärenstarke Boliden wie der Audi R8, der Mercedes-Benz SLS, der BMW Z4, die Corvette, der Porsche 911 GT3 R, der McLaren und der bullige Chevrolet Camaro vertreten.

Die GT-Piloten absolvieren am Samstag und Sonntag jeweils ein Rennen über eine Stunde. Besonders spektakulär für die Zuschauer ist der fliegende Start, wenn die Supersportwagen mit Vollgas an der Haupttribüne vorbeidonnern. Typisch für die hart umkämpfte GT3-Serie ist die Mischung aus professionellen Piloten und Amateuren. Mit Zusatzgewichten wird versucht, eine möglichst hohe Chancengleichheit herzustellen.

Da pro Fahrzeug zwei Piloten antreten, öffnet sich im Rennen nach 25 Minuten für zehn Minuten ein Boxenstoppfenster, in dem die Teams einen Fahrerwechsel vornehmen und dabei eine Mindestzeit einhalten müssen. Die Tabelle wird nach dem neunten und zehnten Saisonlauf, die am 9. und 10. August auf dem Slovakia-Ring in der Slovakai ausgetragen wurden, von der Deutschen Team Claudia Hürtgen aus Aachen und dem Österreicher Dominik Baumann (BMW/jeweils 134 Punkte) angeführt.

Neben dem ADAC GT Masters sorgen zahlreiche Rahmenserien für ein volles Programm und bieten von allem etwas. Zwei Serien widmen sich dem Formel-Nachwuchs. Das ADAC Formel Masters gilt als Einsteiger-Serie nach dem Kartsport. Der ATS Formel-3-Cup ist dann für viele Piloten der nächste Schritt in ihrer Motorsport-Karriere. Auch für die Tourenwagen-Fans ist mit der „DTC des DMSB-ADAC Procar“ und der Spezial-Tourenwagen-Trophy gesorgt. Der ADAC Graf Berghe von Trips-Pokal hingegen lässt mit seinen Formel- und Rennsportwagen die Herzen der Oldtimer-Fans höher schlagen.

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