Beim 65. Sankt Georgsritt in Kallmuth gibt es Plaketten für die Teilnehmer

Im Mittelpunkt der Verehrung steht der Reiterheilige St. Georg, ein römischer Soldat aus Kappadozien in der heutigen Türkei

Zu Ehren des Heiligen Georg ziehen die Reiter Jahr für Jahr durch den Ort Kallmuth. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Zu Ehren des Heiligen Georg ziehen die Reiter in diesem Jahr zum 65. Mal durch den Ort Kallmuth. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich-Kallmuth – Seit 1666 wird am Georgspütz zwischen Kallmuth und Urfey Gottesdienst gefeiert. Seit 1953 ziehen die Pilger jeweils am 1. Mai in Form einer Reiterprozession von Kallmuth aus zu jener heilvollen Quelle in dem Tal, in dem auch die römische Wasserleitung nach Köln beginnt. Im Mittelpunkt der Verehrung steht der Reiterheilige St. Georg, ein römischer Soldat aus Kappadozien in der heutigen Türkei, der bis zu seinem gewaltsamen Tod im Jahr 303 – er wurde als Christ enttarnt und sollte seinem Glaube abschwören – im Dienst des römischen Kaisers Diokletian stand.

In diesem Jahr wird die Reiterprozession zum 65. Mal abgehalten. Der Ablauf des Festes und der Reiterprozession hat sich seit Jahrzehnten nicht geändert.

Bis 11:15 Uhr Ankunft und Begrüßung der Reiter auf der Wiese am Schevener Weg (Ortseingang von Scheven, Kalenberg und Lohrbach/Bergheim aus.)

11:15 Uhr Aufstellung der Prozession und Beginn des Auszuges vorbei am Sakramentenwagen und der Geistlichkeit.

Gegen 12 Uhr feierlicher Gottesdienst auf der Wiese am Georgspütz zwischen Vollem und Kallmuth mit Eucharistiefeier und anschließender Segnung der Reiter und Pferde durch Weihbischof Dr. Johannes Bündgens.

Gegen 13:30 Uhr Rückkehr in den Kirchort mit sakramentalem Segen für die vorbeiziehenden Reiter und Pferde, Ausklang bei warmen Imbiss, Getränken und Platzkonzert auf der Wiese am Schevener Weg.

Als Belohnung für die Teilnahme am Georgsritt erhalten die Pferdehalter in diesem Jahr eine Plakette mit dem heiligen Georg. Wer als Pferdehalter beim Georgsritt am 1. Mai mitmachen will, wird gebeten, sich bei Robert Ohlerth zu melden (Telefon: 02484/1331, E-Mail: r-ohlerth@t-online.de). Aber auch nicht angemeldete Reiter sind herzlich willkommen. (epa)

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