Überdurchschnittlich hohe Füllstände der Eifeler Talsperren

Abgabe wird erhöht – Für einen eventuell trocknen Sommer bestens gerüstet

Die Oleftalsperre wurde 1959 in Betrieb genommen. Foto: WVER
Die Talsperren in der Eifel sind zurzeit gut gefüllt. Archivbild: WVER

Eifel – Der Wasserverband Eifel-Rur hat heute seine Abgabe aus dem Talsperrensystem der Eifel ab dem Staubecken Heimbach betriebsplanmäßig auf 40 Kubikmeter pro Sekunde erhöht. „Aufgrund der ergiebigen Regenfälle der letzten Wochen war den Talsperren viel Wasser zugeflossen, so dass die Erhöhung der Abgabe zum Schutz der freizuhaltenden Hochwasserrückhalteräume notwendig wurde“, heißt es in einer Pressemitteilung des WVER.

Die Abgabe werde voraussichtlich bis mindestens in die nächste Woche hinein andauern. „Die überdurchschnittlich hohen Füllstände der Talsperren bedeuten auch, dass der Verband für einen eventuell kommenden Trockensommer in seinen Versorgungsaufgaben gut gerüstet ist“, heißt es weiter. Selbst die Wehebachtalsperre, die in den letzten Jahren geringe Füllstände aufwies, sei zurzeit mit 13 Millionen Kubikmetern Inhalt zu mehr als der Hälfte gefüllt. (epa)

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