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WVER warnt vor wassersportlichen Aktivitäten auf Rurtalsperre und Staubecken

An der Oberfläche befinde sich Treibgut, auch könne eine Verschmutzung durch gesundheitsgefährdende Stoffe nicht ausgeschlossen werden

Zukünftig dürfen auf dem Rursee mehr Segelboote fahren. Neue Nutzungsregeln machen dies möglich. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Der WVER warnt vor wassersportlichen Aktivitäten auf dem Rursee. Symbolbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Eifel – „Die Hochwasserereignisse der letzten Tage haben auch zu einer großen Verunreinigung der Talsperren geführt. Nicht zuletzt daraus entstehen Gefährdungen für eine wassersportliche Nutzung der Rurtalsperre und der beiden Staubecken Heimbach und Obermaubach“, heißt es in einer Pressemitteilung des WVER. An der Oberfläche befinde sich Treibgut wie z. B. Baumstämme, die zu einer Gefährdung von Seglern, Surfern und Schwimmern führen können. WVER warnt vor wassersportlichen Aktivitäten auf Rurtalsperre und Staubecken weiterlesen

Weiterer Regen in Sicht, aber WVER erwartet in Summe keine neuen Überflutungen

Örtliche Starkregenereignisse seien jedoch möglich – Talsperren schaffen derzeit Platz für zusätzlichen Regen

Eifel – Zum Wochenende hat der Deutsche Wetterdienst erneute Niederschläge vorhergesagt. „Diese fallen diesmal jedoch wesentlich geringer aus als beim zurückliegenden Hochwasserereignis. Zudem sind sie örtlich begrenzt“, teilt der Wasserverband Eifel-Rur mit. Der Wasserverband schaffe in Abstimmung mit der Bezirksregierung weiterhin durch eine erhöhte Abgabe in seinen Talsperren Platz für den zusätzlich erwarteten Regen – besonders in der Urft- und in der Rurtalsperre. Die Niederschläge könnten dadurch in Summe vollständig aufgenommen werden. Weiterer Regen in Sicht, aber WVER erwartet in Summe keine neuen Überflutungen weiterlesen

Auch Kläranlagen des WVER vom Hochwasser betroffen

Unter anderem wurden Anlagen in Schleiden, Gemünd, Kall, Marmagen sowie die Kläranlage Urft-Nettersheim überflutet

Die Käranlage Urft-Nettersheim wurde von der Urft unter Wasser gesetzt. Bild: Alexander Esch/WVER
Die Käranlage Urft-Nettersheim wurde von der Urft unter Wasser gesetzt. Bild: Alexander Esch/WVER

Nordeifel – Das gewaltige Hochwasser, das in der Nordeifel massive Schäden verursacht hat, ist auch an vielen Kläranlagen des Wasserverbandes Eifel-Rur (WVER) nicht spurlos vorübergegangen. Besonders betroffen waren die Kläranlagen in der Eifel. So wurden die Anlagen in Schleiden, Gemünd, Urft-Nettersheim, Kall, Marmagen, Mulartshütte und Roetgen überflutet. In Eschweiler überschwemmte die benachbarte Inde die dortige Kläranlage vollständig. Das an der westlichen Landesgrenze verlaufende Gewässer, die Wurm, uferte auf die Kläranlage Frelenberg aus. Auch eine Vielzahl von Regenüberlaufbecken und Pumpwerken wurde unter Wasser gesetzt. Die Reinigung des Abwassers ist auf den vorgenannten Anlagen weitgehend zum Erliegen gekommen. Auch Kläranlagen des WVER vom Hochwasser betroffen weiterlesen

Rurtalsperre Schwammenauel läuft seit Mitternacht über

Die Talsperre läuft zurzeit mit ca. 7 Kubikmeter pro Sekunde über – Es wird mit einer weiteren Entspannung des Zulaufs in die Talsperre gerechnet

Eifel – Heftige Zuflüsse sorgten dafür, dass die Rurtalsperre Schwammenauel zum Überlauf kam. Dies konnte auch durch eine vorherige Erhöhung der Abgabe aus dem Stausee nicht verhindert werden. Ab 23.50 Uhr in der vergangenen Nacht begann die Talsperre, Wasser über die Hochwasserentlastungsanlage abzugeben. Diese Anlage, eine Betonschussrinne, die das Wasser am Damm vorbei in den Unterlauf abführt, sorgt dafür, dass ein Überströmen des Dammkörpers selbst verhindert wird. Rurtalsperre Schwammenauel läuft seit Mitternacht über weiterlesen

Rurtalsperre erhöht Wasserabgabe von 50 auf 80 Kubikmeter pro Sekunde

WVER erwartet große Schäden durch Hochwasser in den Kommunen an der Rur

Eifel – Die extremen Unwetter im Westen Deutschlands haben über Nacht die Situation an den Talsperren des WVER verschärft. Während am Mittwoch die Pegelstände nur langsam anstiegen, haben sich im Laufe der zurückliegenden Nacht die Zuflüsse zu den Talsperren sehr stark erhöht. Das betrifft insbesondere die Urft- und Rurtalsperre. „Daher muss der WVER ab sofort in erhöhtem Maße Wasser über das Staubecken Heimbach in den Unterlauf der Rur ablassen“, heißt es in einer Pressemitteilung des WVER. Deshalb sei u. a. in der Rur weiter mit sehr hohen Wasserständen zu rechnen, wodurch große Schäden in den an der Rur anliegenden Kommunen durch Hochwasser entstehen könnten. Rurtalsperre erhöht Wasserabgabe von 50 auf 80 Kubikmeter pro Sekunde weiterlesen

Kermeter-Stollen nach 100 Jahren Betriebszeit in gutem Zustand

Urfttalsperre wurde zur Überprüfung weitgehend entleert

Die Urfttalsperre wurde weitgehend entleert, um den 2,7 Kilometer langen Stollen freizulegen. Foto: WVER
Die Urfttalsperre wurde weitgehend entleert, um den 2,7 Kilometer langen Stollen freizulegen. Foto: WVER

Heimbach – Der „Kermeter-Stollen“ ist trotz seiner mehr als 100 Jahre währenden Betriebszeit nach wie vor in einem sehr guten Zustand, wie der Wasserverband Eifel-Rur (WVER ) jetzt mitteilt. Die Urfttalsperre wurde in den vergangenen Wochen weitgehend entleert, um den 2,7 Kilometer langen Stollen,  der Wasser der Talsperre durch den Bergzug „Kermeter“ zum so genannten „Jugendstil-Kraftwerk“ nach Heimbach-Hasenfeld leitet,  frei von Wasser zu bekommen. Durch die Entleerung verblieb nur noch eine halbe Million Kubikmeter Wasser im See, der bis zum Vollstau 45,51 Millionen Kubikmeter fassen könnte. Kermeter-Stollen nach 100 Jahren Betriebszeit in gutem Zustand weiterlesen

Überdurchschnittlich hohe Füllstände der Eifeler Talsperren

Abgabe wird erhöht – Für einen eventuell trocknen Sommer bestens gerüstet

Die Oleftalsperre wurde 1959 in Betrieb genommen. Foto: WVER
Die Talsperren in der Eifel sind zurzeit gut gefüllt. Archivbild: WVER

Eifel – Der Wasserverband Eifel-Rur hat heute seine Abgabe aus dem Talsperrensystem der Eifel ab dem Staubecken Heimbach betriebsplanmäßig auf 40 Kubikmeter pro Sekunde erhöht. „Aufgrund der ergiebigen Regenfälle der letzten Wochen war den Talsperren viel Wasser zugeflossen, so dass die Erhöhung der Abgabe zum Schutz der freizuhaltenden Hochwasserrückhalteräume notwendig wurde“, heißt es in einer Pressemitteilung des WVER. Überdurchschnittlich hohe Füllstände der Eifeler Talsperren weiterlesen

WVER gewährt Einblick in zwei Talsperren

Nach einem Vortrag geht es ins Innere der gigantischen Bauwerke

Wer will, der kann auch einen Blick in die im Nationalpark Eifel gelegene Urftalsperre werfen. Bild: WVER
Wer will, der kann auch einen Blick in die im Nationalpark Eifel gelegene Urfttalsperre werfen. Bild: WVER

Nordeifel – Die Talsperren in der Nordeifel erfüllen wichtige Aufgaben der Daseinsfürsorge für die Menschen im Flusssystem der Rur und teilweise auch darüber hinaus. So konnte die Versorgung mit Rohwasser für die Trinkwasseraufbereitung auch im letztjährigen Trockensommer sichergestellt werden. Aber auch nach den teilweise intensiven Regenfällen in diesem Jahr zeigte sich mit dem Hochwasserschutz ein weiterer Nutzen der Sperrbauwerke. Ohne sie wären Hochwasserwellen ungebremst durch die Flusstäler gerauscht. WVER gewährt Einblick in zwei Talsperren weiterlesen

15.000 Liter in der Sekunde schießen aus der Rurtalsperre

Zum 80. Geburtstag der Talsperre Schwammenauel werden die Grundablässe geöffnet

Aus den geöffneten Grundablassverschlüssen schießt das Wasser in das Tosbecken des Staubeckens Obermaubach am Fuß der Rurtalsperre Schwammenauel.  Foto: WVER
Aus den geöffneten Grundablassverschlüssen schießt das Wasser in das Tosbecken des Staubeckens Obermaubach am Fuß der Rurtalsperre Schwammenauel.  Foto: WVER

Heimbach-Schwammenauel – Den 80. Geburtstag der Rurtalsperre Schwammenauel will der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) am Samstag, 28. Juli, mit einem besonderen Erlebnis feiern: An diesem Tag sollen um 11 Uhr, 12.30, 14 und 15.30 Uhr die Grundablässe der Talsperre geöffnet werden. Dann werden bis zu 15.000 Liter Wasser pro Sekunde aus den Verschlüssen in einer gewaltigen Wasserfontäne in das unterhalb des Rursees gelegene Staubecken Heimbach schießen. 15.000 Liter in der Sekunde schießen aus der Rurtalsperre weiterlesen

25 Jahre Wasserverband Eifel-Rur

Veranstaltungsreihe von April bis September zum Jubiläum

Die Oleftalsperre ist nur eine von sechs Talsperren, die der Wasserverband Eifel-Rur in der Nordeifel betreibt. Foto: WVER
Die Oleftalsperre ist nur eine von sechs Talsperren, die der Wasserverband Eifel-Rur in der Nordeifel betreibt. Foto: WVER

Eifel – Vor 25 Jahren, zu Beginn des Jahres 1993, nahm der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) seine Arbeit auf. Zum Jubiläum will der WVER seine Arbeit der Öffentlichkeit vorstellen und bietet deshalb verteilt über das Verbandsgebiet von April bis September verschiedene Veranstaltungen an. 25 Jahre Wasserverband Eifel-Rur weiterlesen

Wasserwirtschaft ganzheitlich betreiben

Vorstandswechsel beim Wasserverband Eifel-Rur: Joachim Reichert sieht Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie als wichtige Herausforderung

WVER-Verbandsratsvorsitzender und Bürgermeister Stadt Düren Paul Larue, (li.) und Dr. Joachim Reichert, zukünftiger Vorstand des Wasserverbands Eifel-Rur. Foto: WVER
WVER-Verbandsratsvorsitzender und Bürgermeister Stadt Düren Paul Larue, (li.) und Dr. Joachim Reichert, zukünftiger Vorstand des Wasserverbands Eifel-Rur. Foto: WVER

Eifel – Dr. Joachim Reichert wird ab 1. Juni den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) leiten. Der Verbandsrat hatte ihn bereits am 24. Oktober 2016 einstimmig zum  Alleinvorstand gewählt. Er wird damit Nachfolger von Prof. Wolfgang Firk, der zum 31. Mai 2017 nach 16 Jahren Tätigkeit in dieser Funktion in den Ruhestand tritt. Firk hatte sich um die Entwicklung des Verbandes unter anderem durch die Errichtung und Modernisierung zahlreicher Klär- und Abwasseranlagen nach dem modernsten Stand der Technik verdient gemacht. An der Rur und ihren Nebengewässern wurden in seiner Amtszeit erhebliche Fortschritte bei der Renaturierung und Verbesserung des ökologischen Zustands erzielt. Wasserwirtschaft ganzheitlich betreiben weiterlesen

WVER will Spielräume für touristische Nutzung des Rursees erweitern

Auf der an Tagesordnungspunkten reichen Verbandsversammlung war auch der Rursee Thema – Neuer Rollschütz an der Rurtalsperre

Die Verbandsversammlung des WVER fand in diesem Jahr auf Schoss Burgau in Düren statt. Bild: WVER
Die Verbandsversammlung des WVER fand in diesem Jahr auf Schloss Burgau in Düren statt. Bild: WVER

Eifel – Auf der Verbandsversammlung des Wasserverbands Eifel-Rur (WVER) nahmen die Delegierten der Verbandsmitglieder am Montag die Jahresberichte des Verbandsratsvorsitzenden Paul Larue, Bürgermeister der Stadt Düren, und des Vorstands Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Firk entgegen. Außerdem genehmigten sie einstimmig den Wirtschaftsplan für das Jahr 2016 sowie die Fünf-Jahres-Übersicht, die jährlich fortgeschrieben wird und einen Ausblick auf zukünftig anstehenden Maßnahmen gibt. Thema war unter anderem auch die Rutalsperee Schwammenauel. WVER will Spielräume für touristische Nutzung des Rursees erweitern weiterlesen