12.000 Besucher beim Eifel-Literatur-Festival

Jeder der 20 hochkarätigen Veranstaltungen wurde im Durchschnitt von 600 Gästen besucht – Organisator Dr. Josef Zierden verspricht: 2017 geht’s weiter

ELF-Organisator Dr. Josef Zierden, hier mit Giulia Enders, kann auf ein gelungenes Festival 2016 zurückblicken. Foto: Harald Tittel
ELF-Organisator Dr. Josef Zierden, hier mit Giulia Enders, kann auf ein gelungenes Festival 2016 zurückblicken. Foto: Harald Tittel

Eifel – Zwanzig Veranstaltungen von April bis Oktober, achtzehn bedeutende und bekannte Autorinnen und Autoren und rund 12.000 Besucher von nah und fern: Die  Bilanz, die Organisator Dr. Josef Zierden für das Eifel-Literatur-Festival 2016 ziehen darf, kann sich wieder einmal sehen lassen. Mit mehr als 800 Besuchern hatte Nele Neuhaus am 15. April das Eifel-Literatur-Festival eröffnet. Krimi und Thriller, Spirituelles und Gesundheit, Humor und Gesellschaft: der thematische Mix, sowie der Mix der Autoren im Spannungsfeld von populärer Unterhaltung und anspruchsvoller Literatur prägte auch das Eifel-Literatur-Festival 2016. Da gab es das literarische Kammerspiel in Haus Beda in Bitburg mit rund 300 Besuchern ebenso wie die Großveranstaltungen in der Bitburger Stadthalle mit mehr als 700 oder 800 Besuchern.

600 Besucher im Durchschnitt vor allem aus Rheinland-Pfalz, NRW, dem Saarland, aus Hessen, Niedersachsen und Bayern kamen zu den Festivalveranstaltungen in der Eifel. Nicht zu vergessen die vielen Besucher aus Luxemburg, aus der DG Belgiens und sogar aus den Niederlanden.

Bei einigen Veranstaltungen wie hier bei der Lesung von Giulia Enders in der Stadthalle Bitburg platzten die Räumlichkleiten fast aus allen Nähten. Bild: Harald Tittel
Bei einigen Veranstaltungen, wie hier bei der Lesung von Giulia Enders in der Stadthalle Bitburg, platzten die Räumlichkleiten fast aus allen Nähten. Bild: Harald Tittel/ELF

„Nele Neuhaus, Anselm Grün, Giulia Enders, Jan Weiler und Sebastian Fitzek zogen die meisten Besucher an, bis zu rund 900 Besucher waren allein bei Anselm Grün“, so Josef Zierden. Selbst intensive Schreibphasen wie bei Nele Neuhaus oder völliger Auftrittsstopp wie bei Giulia Enders hätten die Autoren nicht daran gehindert, dem Eifel-Literatur-Festival dennoch eine Zusage zu geben und eine Ausnahme zu machen. Auch die Schullesungen und Schulworkshops mit Schülern aus der ganzen Eifel, vom Maifeld bis Bleialf, von Andernach bis Prüm und Bitburg seien begeistert aufgenommen worden.

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Das Festival kümmerte sich auch um den Nachwuchs: Gut 600 Schülerinnen und Schüler lauschten Paul Maar und den Bamberger Musikern. Bild: Harald Tittel/ELF
Das Festival kümmerte sich auch um den Nachwuchs: Gut 600 Schülerinnen und Schüler lauschten Paul Maar und den Bamberger Musikern. Bild: Harald Tittel/ELF

„Selbst ein Klassiker der Gegenwartsliteratur wie Uwe Timm, der seit Jahrzehnten alle Schulanfragen abzulehnen pflegt, zeigte sich begeistert nach seiner Lesung“, freute sich Zierden. Auch Krimi-Bestsellerautor Jörg Maurer wird das ELF in guter Erinnerung behalten. Er schrieb ins Gästebuch des Festivals: „Ein berauschender, höhenkollerartiger Abend – tolles Publikum – perfekte Organisation – ein Fest.“ Tolle Autoren, ein tolles wie großes Publikum: Das waren die Markenzeichen 2016 der literarischen Nummer 1 in Rheinland-Pfalz. Und Zierden verspricht: „Fortsetzung folgt in 2018“. (epa)

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