In Heimbach überreichte Städteregionsrat Helmut Etschenberg den „Eifel-Award“ an Akademiedirektor Prof. Dr. Günter Zehnder – Wolfgang Spelthahn, Landrat Kreis Düren, lobte das gelungene Gesamtkonzept der Akademie auf Burg Hengebach – Hier geht es direkt zum Video über die Verleihungsfeierlichkeiten
Heimbach – Eine besondere Auszeichnung wurde am vergangenen Montag der Internationalen Kunstakademie Heimbach zuteil: Städteregionsrat Helmut Etschenberg überreichte als Vorsitzender des Präsidiums der „Zukunftsinitiative Eifel“ den „Eifel-Award“ an Akademiedirektor Prof. Dr. Günter Zehnder, um die herausragende Bedeutung der barrierefreien Seminar- und Ausstellungstätte auf der Burg Hengebach zu unterstreichen.
Wolfgang Spelthahn, Landrat Kreis Düren, sparte in seiner Begrüßungsrede nicht an Lob für das gelungene Gesamtkonzept und betonte auch die touristische Bedeutung der Kulturstätte: „Durch die Kunstakademie wird die Eifel noch ein Stück attraktiver gemacht. Der Trend geht zum Erlebnisurlaub, wir können uns nicht allein auf die schöne Landschaft verlassen, mit der Kunstakademie gestalten wir ein Stück Zukunft.“
Prof. Zehnder bedankte sich beim Team der Akademie, denn ohne deren engagierte Arbeit sei das breit gefächerte Angebot auf der Burg nicht möglich. Ziel sei es, möglichst vielen Menschen einen Weg zu schöpferischer Kraft und künstlerischen Botschaften aufzuzeigen: „Wir freuen uns, dass Menschen aller Generationen, Nationen und Religionen zu uns kommen und auch Menschen mit Handicap sich bei uns willkommen fühlen.“
Etschenberg lobte den persönlichen Einsatz Zehnders, durch dessen hervorragende Verbindungen Ausstellung wie die des Künstlers James Rizzi oder die aktuelle Exposition des Kinderbuchautors Janosch möglich werden. Etwa die Hälfte der Dozenten käme aus der Region, die weiteren 50 Prozent kämen durch die guten Beziehungen Zehnders sogar zum Teil aus dem europäischen Ausland.