Am Donnerstag wird an 8600 Kontrollstellen geblitzt

14.700 Polizistinnen und Polizisten kontrollieren am 10. Oktober ab sechs Uhr morgens über 24 Stunden lang beim bundesweiten Blitz-Marathon die Geschwindigkeit von Verkehrsteilnehmern

In einer erstmals bundesweiten Aktion nimmt die Polizei am Donnerstag den Kampf mit den Rasern auf. Bild: Polizei NRW
In einer erstmals bundesweiten Aktion nimmt die Polizei am Donnerstag den Kampf mit den Rasern auf. Bild: Polizei NRW

Eifel/Deutschland – Mit dem ersten bundesweiten 24-Stunden-Blitz-Marathon verschärfen Polizei und Kommunen in ganz Deutschland ihren Kampf gegen zu hohe Geschwindigkeit. Am Donnerstag, 10. Oktober, werden über alle Ländergrenzen hinweg Raser gestellt. Die erfolgreiche Aktion zur Verkehrssicherheit wird in NRW bereits zum fünften Mal durchgeführt. Kennzeichen des Blitz-Marathons ist die Kombination von intensiver Kommunikation über die tödlichen Folgen von überhöhter Geschwindigkeit und der Veröffentlichung der Kontrollstellen im Internet oder in lokalen Medien.

14.700 Polizistinnen und Polizisten kontrollieren am 10. Oktober ab sechs Uhr morgens über 24 Stunden bundesweit an mehr als 8.600 Kontrollstellen die Geschwindigkeit. In vielen Ländern beteiligen sich zusätzlich Mitarbeiter von Kommunen am Blitz-Marathon. In NRW richten Polizei und Kommunen mehr als 3.100 Kontrollstellen ein, an denen 3.400 Polizisten und 270 kommunale Mitarbeiter eingesetzt sind

Der Blitz-Marathon ist ein Baustein der langfristigen Strategie der NRW-Polizei gegen Geschwindigkeitsunfälle. „Auswertungen in den Polizeibehörden zeigen, dass auch zwischen den Blitz-Marathons langsamer gefahren wird“, erklärte Innenminister Ralf Jäger. In Köln veränderte sich das Verhältnis der hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen zu den geringeren Überschreitungen. Im Jahr 2010 lag der Anteil der hohen Überschreitungen bei circa 57 Prozent. 2012 waren es nur noch etwa 30 Prozent. In Dortmund hat sich seit November 2011 die durchschnittliche Überschreitungshöhe von 14 km/h auf jetzt 10 km/h verringert. „Diese Werte sind deutliche Anzeichen für den nachhaltigen Erfolg unserer Strategie“, sagte der NRW-Innenminister. „Denn Geschwindigkeitskontrollen sind notwendig, um Menschenleben zu schützen.“ Deshalb überwachen, Polizei und Kommunen überall dort flexibel und häufig die Geschwindigkeit, wo zu schnell gefahren wird.

Ein wichtiger Baustein des Erfolges ist die Unterstützung aus der Bevölkerung. Deshalb nimmt die NRW-Polizei auch bei diesem Blitz-Marathon die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger ernst. Viele der im vergangenen Jahr gemeldeten „Wutpunkte“ sind inzwischen als dauerhafte Messpunkte feste Bestandteile der täglichen Kontrollen der Polizei. „Wir kümmern uns um jeden einzelnen dieser Punkte. Auch jetzt werden wir wieder an solchen Orten präsent sein“, versicherte Jäger. Wo genau in der Eifel und anderswo am Donnerstag geblitzt wird, erfahren Sie in den nächsten Tagen hier.

(Quelle: Polizei NRW)

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