Auszeichnungen für drei Münstereifeler

Diesjähriger Ehrenamtspreis ging an Yvelise Langner, Dirk Kälble und Hans-Peter Lückerath

Bürgermeister Alexander Büttner (rechts) verlieh die Ehrenamtspreise an Yvelise Langner und Dirk Kälble. Hans-Peter Lückerath konnte bei der Preisverelihung leider nicht dabei sein. Bild: Marita Hochgürtel
Bürgermeister Alexander Büttner (rechts) verlieh die Ehrenamtspreise an Yvelise Langner und Dirk Kälble. Hans-Peter Lückerath konnte bei der Preisverelihung leider nicht dabei sein. Bild: Marita Hochgürtel

Bad Münstereifel – Bürgermeister Alexander Büttner hat den „Ehrenamtspreis des Bürgermeisters für bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement im Sinne der Bürgerstadt Bad Münstereifel“ an eine Bürgerin und zwei Bürger der Stadt verliehen. Der Ehrenamtspreis dient als Zeichen der Anerkennung und ist mit einem finanziellen Zuschuss aus den Verfügungsmitteln des Bürgermeisters zur Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeit verbunden.

Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr:        Yvelise Langner und Dirk Kälble aus Bad Münstereifel sowie Hans-Peter Lückerath aus Nöthen.

Yvelise Langner setzt sich seit 30 Jahren für Belange der Städtepartnerschaften, insbesondere bei Kontakten zu Freunden in Fougères ein. „Sie bot im Jahr 1983 im Rathaus gleich ihre ehrenamtliche Hilfe zur besseren Kommunikation zwischen Deutschen und Franzosen an. Und sie wurde dann auch gleich Mitglied im Ashford-Club – so hieß er damals noch“, sagte Bürgermeister Büttner in seiner Laudatio.

Langner habe während der zurückliegenden 30 Jahre Hunderte von Telefonate für die Stadtverwaltung mit den unterschiedlichsten Ansprechpartnern in Fougères geführt, unzählige Briefe, Faxe und Mails sowie Reden aus dem Französischen ins Deutsche und umgekehrt übersetzt.

„Das Partnerschaftstreffen im September 2014 in Bad Münstereifel, bei dem wir ein halbes Jahrhundert Städtepartnerschaft zwischen Ashford und Bad Münstereifel sowie 30 Jahre Dreiecks-Städtepartnerschaft zwischen Ashford, Fougères und Bad Münstereifel feiern werden, wird für Frau Langner erneut Anlass sein, sich mit Herz und Verstand für ein gutes Gelingen dieses schönen „Familientreffens“ einzusetzen“, so Büttner weiter.

Dirk Kälble trat nach seinem Umzug von Euskirchen nach Bad Münstereifel der Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft bei. Dort ist er seither aktiv in der Sportschützenabteilung.

In der Schützenbruderschaft habe er, so der Bürgermeister, sehr schnell Aufgaben im Vorstand übernommen und sei zunächst Hallenwart gewesen, dann stellvertretender Präsident und seit 2010 Präsident der St.-Sebastianus Schützenbruderschaft. Derzeit leite er auch die Historische Abteilung. 2007/2008 war er der Schützenkönig der St.-Sebastianer.

„Dirk Kälble ist ein Vereinsmensch, der auch Verantwortung wahrnimmt, der sich engagiert für den Verein und dort Aufgaben übernimmt. Er sowie seine gesamte Familie vertreten die St.-Sebastianus Schützenbruderschaft und somit auch Bad Münstereifel auf Bezirksebene“, so Büttner.

Hans-Peter  Lückerath – der von allen nur „Hacky“ gerufen werde – nannte der Bürgermeister ein „Original“. Er sei darüber hinaus ein „Selbsterfinder“. „Er erfindet oder besser gesagt, er bastelt lauter »interessante« Sachen, die zwar vielleicht nicht unbedingt lebensnotwendig sind, mit denen er aber trotzdem für Aufsehen sorgt. Fährt man zum Beispiel durch den Nöthener Kreisel nach Bad Münstereifel fallen einem gleich die Holzfiguren auf, mit denen der Kreisel oder auch Hinweisschilder geschmückt wurden. Ob denn nun Nikolaus, Osterhase oder auch Heino, für Aufsehen sorgen sie allemal“, so Büttner.

Wenn der Schreinermeister sich etwas in den Kopf gesetzt habe, dann werde es auch umgesetzt. „So kann es schon mal passieren, dass plötzlich ein sechs Meter hohes Trojanisches Pferd über die Dächer von Nöthen hinweg blickt“.

Manch ein Wanderer, der sich auf den Wanderwegen rund um Nöthen bewege, habe darüber hinaus schon einmal auf einer Bank gesessen, die von Lückerath gefertigt worden sei.

Kommentar verfassen