17 Schülerinnen und Schüler des Frankengymnasiums Zülpich verbringen ihre Projektwoche bei den Nordeifel.Werkstätten, wo sie zusammen mit Menschen mit Behinderung unter anderem Nistkästen für den guten Zweck bauen
Menschen mit und ohne Behinderung erstellen bei den NE.W unter anderem Nistkästen, wobei die Begegnung von Schülern vom Frankengymnasium mit den Beschäftigten der NE.W besonders wertvoll ist. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Zülpich-Ülpenich – „Wir kennen eigentlich gar keine Menschen mit Behinderung“, haben manche Heranwachsende aus dem Frankengymnasium Zülpich festgestellt. Jede Menge positive Begegnungen mit Menschen mit Handicap haben sie jetzt bei den Nordeifel.Werkstätten (NE.W) am Standort Ülpenich. An insgesamt fünf Standorten im Kreis Euskirchen, in Inklusionsunternehmen wie dem CAP-Markt in Kuchenheim, dem „Bügelprofi“ in Euskirchen oder in betreuten Außenarbeitsstellen werden bei den NE.W Menschen mit Behinderung umfassend geschult, fortgebildet, bekommen Freizeit- und Sportangebote sowie ein soziales System. 17 Franken-Schülerinnen und -Schüler bauten nun im Rahmen einer Projektwoche unter anderem Maisen-Nistkästen mit den Beschäftigten. Heranwachsende mit und ohne Behinderung lernen sich kennen weiterlesen →
Gelebte Inklusion ist Ziel der Kooperation zwischen der Mechernicher Schule und dem Qualifizierungszentrum der Nordeifel.Werkstätten am Mechernicher Bahnhof
Freuten sich über die neue Kooperation: Kirsten Welsch (v.l.), Thomas Lenzyk, Michael Kreitz und Nicole Flittorf. Bild: Rita Witt
Mechernich – „Uns allen ist gelebte Inklusion ein großes Anliegen und wir freuen uns sehr über die neue Kooperation“, fasste Thomas Lenczyk, Betriebsleiter des Qualifizierungs- und Bildungszentrum Eifel (QuBi.Eifel), die frisch geschlossene Verbindung zwischen dem Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof (GAT) und dem QuBi der Nordeifel.Werkstätten (NE.W) zusammen. Die Idee dazu kam spontan auf, als Kirsten Welsch, MIND- Koordinatorin am GAT, und Thomas Lenczyk sich kürzlich über Kooperationsmöglichkeiten austauschten.
Anne Frank wäre heute am 12. Juni 97 Jahre alt geworden – Marienschule Euskirchen möchte Schülerinnen und Schülern vermitteln, wie wichtig es ist, sich für eine menschliche Zukunft mit Frieden und Freiheit einzusetzen – Projekt wurde von der Kreissparkasse Euskirchen unterstüzt
Schülerinnen lasen bei der Einweihung aus dem Tagebuch von Anne Frank. KSK-Stiftungsvorstand Karl-Heinz Daniel (v.l.), Bürgermeister Sacha Reichelt und Schulleiter Michael Mombaur hörten zu. Bild: Marienschule
Euskirchen – Der wichtigste Baum im Naturgarten des Euskirchener Gymnasiums ist ein symbolischer Ableger der Kastanie vor dem Fenster des Hinterhauses in Amsterdam, in dem sich Anne Frank mit ihrer Familie vor der nationalsozialistischen Verfolgung versteckte – bis zu ihrer Entdeckung im Jahr 1944. Es folgte die Deportation und schlussendlich die Ermordung aller Versteckten einschließlich Annes, mit Ausnahme von ihrem Vater Otto, der posthum das Tagebuch seiner Tochter veröffentlichen ließ. In ihrem weltberühmten Tagebuch erwähnt Anne die Kastanie, die sie aus dem Dachfenster sehen konnte, und die sie an die Außenwelt erinnerte und somit etwas Hoffnung in Zeiten der Isolation schenkte. Informationsstele an Anne-Frank-Kastanie eingeweiht weiterlesen →
Schulleiter Dr. Michael Szczekalla zeichnete beim Festakt das Bild einer modernen Schule in altem Gemäuer – Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler erarbeiteten gemeinsam ein kurzweiliges Bühnenprogramm – KSK Euskirchen unterstützte die Geburtstagsfeierlichkeiten
Die Schülerinnen und Schüler des Emil-Fischer-Gymnasiums tanzten sich durch die Zeiten und sorgten für Stimmung im Festsaal. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Euskirchen – Mit einem Festakt, einer großen Emilianerfeier auf dem Schulgelände, einer Festschrift und einem neuen Imagefilm feierte das Emil-Fischer-Gymnasium jetzt seinen 175. Geburtstag. Schulleiter Dr. Michael Szczekalla hütete sich in seiner Festansprache davor, „Kontinuitätsfiktionen zu stiften, wenn wir die Geschichte unserer Schule betrachten.“ Man sei längst nicht mehr die Lehranstalt, die 1851 in der damaligen preußischen Rheinprovinz gegründet worden sei. Selbst noch von der Festschrift zum 100. Geburtstag gehe für heutige Leser „eine Anmutung des Fremdartigen“ aus. Das Herausgeberteam der aktuellen Festschrift habe sich daher entschlossen, zu zeigen, wo man heute als moderne Schule mit vielfältigen Angeboten vor allem auch im Bereich der MINT-Fächer und beim Querschnittsthema Bildung für Nachhaltigkeit stehe. Die Festschrift wolle daher Schulentwicklung anschaulich machen. Auf die Festschrift wurde dann auch während des Festakts immer wieder mit kleinen, amüsanten Teasern, die zum Kauf animieren sollten, hingewiesen. Emil-Fischer-Gymnasium feierte den 175. Geburtstag weiterlesen →
„erinnern. bedenken. handeln“ informiert über aktuelle Ereignisse auf eigener Internetseite und auf Social-Media-Kanälen – Besuch von zwei Konzentrationslager-Gedenkstätten im September
2025 erhielt der Gedenkverein „erinnern. bedenken. handeln“ den Heimatpreis der Stadt Schleiden. Bild: ebh
Schleiden – Ein Jahr nach seiner Gründung Ende Mai 2025 hat der Schleidener Gedenkverein „erinnern. bedenken. handeln“ (ebh) die Umsetzung der Vereinsziele aufgenommen. Obwohl das erste Jahr von der Etablierung des Vereins und vom Tod des Geschäftsführers Wolfgang Pommer geprägt war, konnten bereits erste Vorhaben umgesetzt werden. Hier sei nur an die Veranstaltung am 7. März 2026 am Mahnmal vor dem Alten Rathaus in Schleiden erinnert. 81 Jahre nach der Befreiung des Stadtgebiets vom Nationalsozialismus konnte der Verein einen Stolperstein zur Erinnerung an den 1944 in Schleiden getöteten amerikanischen Kriegsgefangenen Quince Brown enthüllen. Schleidener Gedenkverein setzte erste Vorhaben um weiterlesen →
Beeindruckender Konzert- und Theaterabend in der Lutherkirche Köln thematisiert Nahostkonflikt und die Möglichkeit zu Versöhnung und friedlichem Miteinander – Preisgekröntes Theaterstück „Nathans Tod in Jerusalem“ von Ali Jajaly mit musikalischer Umrahmung der Meistermusiker Davood Azad und Reza Samani
Eindringlich zeigte „Nathans Tod in Jerusalem“ den Wahnsinn eines jeden Krieges, beispielhaft an dem Schicksal von arabischen und jüdischen Familien. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Köln/Mechernich – Berührend bis tief ins Herz und die Seele, erschütternd bis ins Mark und begeisternd bis zu Standing Ovations für die Ausnahmetalente auf der Bühne, so könnte man den Konzert-/Theaterabend beschreiben, der jetzt in der Lutherkirche Köln erlebbar war. „Klang der Versöhnung“ war der Titel der vom Mechernicher Kulturverein „TakT – Toleranz als kulturelle Triebfeder“ und „Blausalz Gourmet“ aus Mechernich-Satzvey in die Domstadt gebrachten Veranstaltung. Die friedliche, fast schon familiäre Atmosphäre im bunt gemischten Publikum stand im starken Kontrast zur emotional hochdichten Inszenierung des gebürtigen Persers Jalaly, der mit dem bereits 2005 uraufgeführten Stück „Nathans Tod in Jerusalem“ ein immer noch hochaktuelles Thema darbringt. „Jahrelang haben wir gegeneinander gekämpft, jetzt müssen wir lernen, miteinander zu leben“ weiterlesen →
Hochgelobtes politische Theaterstück von Ali Jalaly verbunden mit der spirituellen Meisterschaft der persischen Musiker Davood Azad und Reza Samani bringt eine symphonische Tragödie über Schmerz, Identität und universelle Hoffnung in die Lutherkirche Köln
Eindringliches Spiel in puristischem Bühnenbild – die Inszenierung von Ali Jalaly lebt von hoher Intensität. Foto: Veranstalter
Köln – Ein ganz besonderer Theaterabend wird am 29. Mai um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) in der Lutherkirche Köln geboten. Der mehrfach ausgezeichnete Autor und Regisseur Ali Jalaly hat mit dem Stück „Nathans Tod in Jerusalem“ ein nach wie vor hochaktuelles Werk über den Nahost-Konflikt geschrieben, das durch die musikalische Begleitung durch die spirituellen persischen Meister-Musiker Davood Azad und Reza Samani eine ganz besondere Note bekommt. Titel und zugleich Motto des Abends ist „Klang der Versöhnung“. Klang der Versöhnung: „Nathans Tod in Jerusalem“ trifft Davood Azad und Reza Samani weiterlesen →
Willi Greuel, Helmut Lanio und Reiner Züll berichteten der Geschäftsführung von den aktuellen Projekten des Förderkreises – Derzeit dreht sich alles um die nächste Oldienacht – Volkmann: „Wir fördern unsere Partner grundsätzlich nachhaltig und langfristig“
Stolz präsentierte Hilfsgruppenchef Willi Greuel (Mitte) einen Globus mit 369 Knochenmarkspendern, die auf Typisierungsaktionen in der Eifel zurückgehen. Die beiden F&S-Geschäftsführer Thorsten Volkmann (links) und Jan Radermacher (rechts) versprachen, den Förderkreis auch weiterhin finanziell zu unterstützen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur
Euskirchen – Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Euskirchener Projektentwicklungsgesellschaft F&S und der Hilfsgruppe Eifel hat eine lange Tradition. Auch nach einem Wechsel in der Geschäftsführung in 2024 hat sich daran nichts geändert, zumal die beiden neuen Geschäftsführer, Jan Radermacher und Thorsten Volkmann, über die segensreiche Arbeit des Förderkreises für tumor- und leukämieerkrankte Kinder schon seit Jahren im Bilde waren. Und so trifft man sich weiterhin einmal im Jahr, um sich aus erster Hand von Hilfsgruppenchef Willi Greuel über die aktuellen Projekte des Förderkreises zu informieren und zu schauen, wo und wie man die rührigen Vereinsmitglieder auch weiterhin unterstützen kann. F&S concept bekräftigt Unterstützung für die Hilfsgruppe Eifel weiterlesen →
Die DAV Eifel wanderte auf den Spuren der Vergangenheit – Gisela Mey erinnerte an den Räumungsbefehl der britischen Militärverwaltung und an dramatische Tage im zweiten Nachkriegssommer
Zeitzeugin Gisela Mey und Moderator Andreas Züll in der Ruine der Rochuskirche, flankiert von den beiden Bergführerinnen Sabine Mey (links) und Sabine Sistig vom Deutschen Alpenverein Sektion Eifel. Bild: Privat
Schleiden – Schon auf den ersten Metern war den Wandernden bewusst geworden, dass dieser Weg eine historische Bedeutung hat, wie die Sektion Eifel des Deutschen Alpenvereins zur Thementour „So war’s 1945“ resümierte, die am vergangenen Samstag im Nationalpark Eifel unterwegs war. Morgens um 9 Uhr traf man sich hierfür auf dem heutigen Parkplatz Walberhof bei Vogelsang, der an sich schon als Gelände eines abgegangenen karolingischen Gutshofes einen historischen Ort darstellt. Aufgrund der hohen Nachfrage brachen von dort aus zwei Gruppen in entgegengesetzten Richtungen auf, begleitet von den erfahrenen Bergführerinnen Sabine Sistig und Sabine Mey. Ihre Routen führten von Walberhof über die Dreiborner Hochfläche, vorbei an der XXL-Baumelbank bei Müsauelsberg, folgte eine Weile den verschlungenen Wegen des Schöpfungspfades und ging vorbei an der ehemaligen Sauermühle, bis beide Gruppen schließlich nahezu zeitgleich gegen 15 Uhr in der Wüstung Wollseifen wieder zusammentrafen. Im Herzen immer noch Wollseifenerin weiterlesen →
Der beliebte Fernseharzt fand die Videobewerbung der Nordeifel.Werkstätten sehr sympathisch: „Das müssen wir machen!“ – Beschäftigte hatten knifflige Fragen auf Lager
Mit viel Spaß und auf Augenhöhe begegnete Doc Esser (3.v.r.) den Menschen mit und ohne Beeinträchtigung bei den Nordeifel.Werkstätten in Zingsheim. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Nettersheim-Zingsheim – „Wir sind alle total aufgeregt“, berichtete Jasmin am vergangenen Donnerstag, kurz bevor Heinz-Wilhelm Esser, besser bekannt als „Doc Esser“ vom WDR, bei den Nordeifel.Werkstätten (NE.W) Standort Zingsheim ankam. Dort arbeiten Menschen mit verschiedensten Behinderungen je nach Fähigkeit und Interesse in Arbeitsbereichen von Verpackung bis Saunabau. In der eigenen Schreinerei „Holzmanufaktur“ arbeitet auch Jasmin, und die hatte gesundheitliche Fragen zu Saunagängen, die vor Ort niemand beantworten konnte. „Fragen wir doch Doc Esser!“, sagte Jasmin. Doc Esser: Sprechstunde im Saunabau der NE.W weiterlesen →
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