Bach von der König-Orgel auch zuhause genießen

Neue CD von Andreas Warler ist erhältlich – Aufnahmen aus der Basilika des Klosters Steinfeld an der Orgel von 1727

Organist Andreas Warler sorgt nicht nur bei den regelmäßigen Konzerten in Steinfeld für Musikgenuss, sondern hat auch eine neue CD veröffentlicht. Foto: privat
Organist Andreas Warler sorgt nicht nur bei den regelmäßigen Konzerten in Steinfeld für Musikgenuss, sondern hat auch eine neue CD veröffentlicht. Foto: privat

Kall – Wer nicht nur bei den regelmäßigen Orgelkonzerten in der Basilika Steinfeld den Künsten von Andreas Warler an der König-Orgel von 1727 lauschen will, kann jetzt auch zuhause große Orgelwerke von Johann Sebastian Bach genießen: Und zwar auf der frisch erschienenen CD „Johann Sebastian Bach – Andreas Warler spielt an der König-Orgel der Basilika Steinfeld“.

Auf der mittlerweile neunten CD des 1965 in Baasem geborenen Organisten sind die Werke Toccata und Fuge in d BWV 538, Partite diverse sopra „Sei gegrüßet, Jesu gütig“, BWV 768, Concerto in C BWV 595, Fantasie und Fuge g-Moll BWV 542, Passacaglia et Thema fugatum c-Moll BWV 582, „Nun danket alle Gott“ BWV 657 und Toccata und Fuge d-Moll BWV 565 veröffentlicht.

Andreas Warler ist Organist an der Basilika des Klosters Steinfeld, welche mit der Orgel Balthasar König von 1727die größte und eine der bedeutendsten historischen Orgeln des Rheinlandes besitzt. Warler eignete sich schon in frühen Jahren das Orgelspiel in autodidaktischer Weise an. Während seines Theologiestudiums in Passau entdeckte der Passauer Domorganist Walther R. Schuster (†1992) seine besondere Begabung, förderte ihn durch Privatunterricht und übertrug ihm sogar vertretungsweise das Orgelspiel in Gottesdiensten und bei Domführungen an der größten Domorgel der Welt. Das 1989 begonnene Studium der Kirchenmusik an der Kirchenmusikschule St.-Gregorius-Haus in Aachen schloss Warler  mit der Note „sehr gut“ in Orgelliteraturspiel und Improvisation ab.

Eifeler Presse Agentur/epa

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren:
Vertikale Abenteuer: Extrembergsteiger Thomas Huber spricht über „Sehnsucht Torre“

Kommentar verfassen