Verstärkung für Klimaschutz in Euskirchen

Astrid Müller soll helfen, das Klimaschutzkonzeptes des Kreises Euskirchen umzusetzen

Iris Poth, Leiterin Stabsstelle Struktur- u. Wirtschaftsförderung (v.l.), und Klimaschutzmanagerin Astrid Müller wollen für effiziente Klimaschutzmaßnahmen im Kreis sorgen. Foto: Dagmar Berens/Kreismedienzentrum
Iris Poth, Leiterin Stabsstelle Struktur- u. Wirtschaftsförderung (v.l.), und Klimaschutzmanagerin Astrid Müller wollen für effiziente Klimaschutzmaßnahmen im Kreis sorgen. Foto: Dagmar Berens/Kreismedienzentrum

Kreis Euskirchen – Bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes des Kreises Euskirchen soll künftig Astrid Müller helfen. Iris Poth, Leiterin der Stabsstelle Struktur- und Wirtschaftsförderung Kreis Euskirchen, steht dadurch eine Klimaschutzmanagerin zur Seite. Sie soll die Maßnahmen des zuvor erarbeiteten Klimaschutzkonzeptes des Kreises in die Praxis umzusetzen und damit Klimaschutz und Energiewende vorantreiben.

Müller soll laut Kreis Euskirchen vielseitige praktische Erfahrung in der Umsetzung von Projekten im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien gesammelt haben, auch im Bereich kommunaler Energiekonzepte, Beratung von Betrieben und Energieanalysen kommunaler Liegenschaften.

Das Klimaschutzkonzept des Kreises Euskirchen zeigt mögliche Maßnahmen im Bereich Informations- und Beratungsaktivitäten (Haushalte, Verbraucher), verwaltungsbezogene Klimaschutzmaßnahmen, energieeffiziente Energieversorgung und erneuerbare Energien und Mobilität auf. Astrid Müller soll sowohl verwaltungsintern als auch extern über das Klimaschutzkonzept informieren und übergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung wichtiger Akteure initiieren.

Laut Iris Poth fördern Klimaschutzprojekte die regionale Wirtschaft, da höhere Energieeffizienz und der Einsatz erneuerbarer Energien die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe stärke. Ziel sei es auch, verstärkt Klimaschutzaspekte in Verwaltungsabläufe auch in Kommunen zu integrieren.

Beim Modellversuch in Freilingen war das E-Mobil der „ene“ 8000 Kilometer unterwegs, aktuell steht das E-Mobil der Dorfgemeinschaft Thürne zur Verfügung. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Beim Modellversuch in Freilingen war das E-Mobil der „ene“ 8000 Kilometer unterwegs, aktuell steht das E-Mobil der Dorfgemeinschaft Thürne zur Verfügung. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Astrid Müller soll auf den diversen erfolgreichen Klimaschutzprojekten im Kreis Euskirchen aufbauen. Dazu zählen etwa die Energiekompetenzshow Nordeifel „Enerkom“, Informationsveranstaltungen für Betriebe etwa zum Thema Energielastmanagement, die Gründung der Energieagentur Eifel in Kooperation mit der Gemeinde Nettersheim oder Projekte wie das „Car-Sharing“-Projekt „E-ifel mobil“: Dabei wird der Dorfbevölkerung von dem Kaller Energieversorger „Energie Nordeifel“ ein elektrisch angetriebenes Dorfautos zur Verfügung gestellt.

Künftige Maßnahmen sollen vor allem in den Bereichen Verbraucher und Verkehr liegen, da dort die größten Einsparpotentiale lägen. Für die nächsten drei Jahren sind geplant: Beratung der Energieagentur Eifel von Verbraucher und klein- und mittelständischen Unternehmen, Umweltbildung, Vorträge und Seminare zu energetischer Sanierung, Energieeffizienz, nachhaltiger Mobilität und Konsum sowie Möglichkeiten des „Interkommunalen Klimaschutzes“, Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich Klimaschutz, Vernetzung der Akteure sowie die Sensibilisierung zu Energieeffizienzthemen.

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Weitere Informationen bei Astrid Müller, Telefon 0 22 51/1 59 77, E-Mail astrid.mueller@kreis-euskirchen.de

Eifeler Presse Agentur/epa

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