Archiv der Kategorie: Umwelt und Energie

Moose und Geologie an den Ahr-Hängen bei Schuld

Exkursion vom NABU Kreis Euskirchen Exkursion entlang der Hänge des Ahrtals bei Schuld

Moose wie hier Hedwigia ciliata feucht kann man bei der NABU-Exkursion entdecken. Bild: Dr. Barbara Düll-Wunder
Moose wie hier Hedwigia ciliata feucht kann man bei der NABU-Exkursion entdecken. Bild: Dr. Barbara Düll-Wunder

Euskirchen/Schuld – Die kleine Welt der Moose kennenlernen können Teilnehmende bei einer Exkursion des NABU (Naturschutzbund Deutschland) Kreis Euskirchen. Auf der etwa dreistündigen Wanderung entlang der Hänge des Ahrtals bei Schuld kann die Geologie des Erdzeitalters des Devons, das Zeitalter der ersten Landpflanzen, erlebt werden. Moose und Geologie an den Ahr-Hängen bei Schuld weiterlesen

Wie kann man zukünftigen Flutereignissen begegnen?

Verein „Metternich Hilft“ veranstaltete Infoveranstaltung mit Experten für Starkregen- und Hochwasserschutz

Informierten über mögliche Wege, um künftige Flutereignisse besser in den Griff zu bekommen: Ingenieur Sascha Bach (v.l.), Feuerwehrmann und Landwirt Stephan Brock sowie Udo Becker und Alexander Zeeh vom Verein „Metternich Hilft“. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Informierten über mögliche Wege, um künftige Flutereignisse besser in den Griff zu bekommen: Ingenieur Sascha Bach (v.l.), Feuerwehrmann und Landwirt Stephan Brock sowie Udo Becker und Alexander Zeeh vom Verein „Metternich Hilft“. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Weilerswist-Metternich – „Wir wissen nicht, was der Klimawandel noch so bringt.“ Diese ebenso nüchterne wie angesichts der Ereignisse in der Juli-Flutnacht Besorgnis erregende Aussage unterstreicht die Dringlichkeit, mit der Stephan Brock jetzt auf einer Informationsveranstaltung des Vereins „Metternich Hilft“ für mögliche Maßnahmen zur Flutvorsorge warb. Das Dorf Metternich der Gemeinde Weilerswist war schwer von der Juliflut betroffen. Die kleine Swist, im Sommer oft mit weniger als 30 Zentimeter Wasserhöhe, war in der verheerenden Nacht auf über vier Meter Höhe angewachsen und in ihrer größten Ausdehnung weit über 200 Meter breit. Um die schwerwiegenden Folgen für die Dorfbevölkerung abzumildern, hatte sich der Verein „Metternich Hilft“ gegründet – „Hilft“ bewusst mit einem großen „H“, denn die Hilfe soll groß sein, wie die beiden Vorsitzenden und Moderatoren des Abends Alexander Zeeh und Udo Becker sagten. Wie kann man zukünftigen Flutereignissen begegnen? weiterlesen

Klimawandelgerechte Baumpflanzungen in den Zülpicher Einkaufsstraßen

Stadt Zülpich erhält 180.000-Euro-Förderung aus NRW-Innenstadt-Programm – Unter anderem werden Stadtbäume nach dem Schwammstadt-Prinzip gepflanzt

Im Zuge der Neugestaltung des Bereichs Schumacherstraße-Münsterstraße-Brauersgasse werden  in der Zülpicher Innenstadt mit Mitteln aus dem Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte in  Nordrhein-Westfalen insgesamt 18 Stadtbäume nach dem so genannten Schwammstadt-Prinzip klimawandelgerecht gepflanzt. Bild: Stadt Zülpich
Im Zuge der Neugestaltung des Bereichs Schumacherstraße-Münsterstraße-Brauersgasse werden in der Zülpicher Innenstadt mit Mitteln aus dem Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte in
Nordrhein-Westfalen insgesamt 18 Stadtbäume nach dem so genannten Schwammstadt-Prinzip klimawandelgerecht gepflanzt. Bild: Stadt Zülpich

Zülpich – Mit dem Ziel, den coronabedingten Folgen in den Innenstädten und Zentren aktives Handeln entgegenzusetzen, hat das Land NRW im Jahr 2020 ein Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte in Nordrhein-Westfalen auf den Weg gebracht. Insgesamt rund 100 Millionen Euro stellt das Land unter dem Dach der Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen.“ für diese Zwecke zur Verfügung. Gefördert wird dabei unter anderem auch die Schaffung von Innenstadtqualitäten. Klimawandelgerechte Baumpflanzungen in den Zülpicher Einkaufsstraßen weiterlesen

Gemeinde Dahlem auf dem Weg zum regenerativen Energiehotspot

Nach dem Errichten weiterer Windenergieanlagen wird in der Gemeinde Strom aus Windenergie für 200.000 Menschen erzeugt

Rund 180 Mio. kWh Strom kommen pro Jahr aus Dahlem. Bild: Gemeinde Dahlem
Rund 180 Millionen Kilowattstunden Strom kommen pro Jahr aus Dahlem. Bild: Gemeinde Dahlem

Dahlem – Der Kreis Euskirchen hat für den geplanten Windpark Dahlem V den vorzeitigen Baubeginn erteilt. Dies teilt der Dahlemer Bürgermeister Jan Lembach in einer Pressemitteilung mit. Damit sei der Weg frei, um mit den vorbereitenden Maßnahmen für diesen Windpark zu beginnen. In einem ersten Schritt solle im Bereich der Bauflächen und entlang der Zufahrten, dort wo es nötig sei, der Baumbestand entfernt und die Fundamentgruben für die drei neuen Anlagen ausgehoben werden. Gegen Ende des Jahres würden dann die Fundamente hergestellt. Gemeinde Dahlem auf dem Weg zum regenerativen Energiehotspot weiterlesen

Stunde der Wintervögel

NABU Euskirchen ruft zur Winterzählung der gefiederten Gartenbesucher auf

Die Tannenmeise gehört zu den heimischen Wintervögeln. Foto: Günter Lessenich/NABU Euskirchen
Die Tannenmeise gehört zu den heimischen Wintervögeln. Foto: Günter Lessenich/NABU Euskirchen

Kreis Euskirchen – Die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ findet von Donnerstag, 6. Januar, bis Sonntag, 9. Januar 2022 statt: Der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen zum mittlerweile zum zwölften Mal Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen. Stunde der Wintervögel weiterlesen

NEW-Beschäftigte kreieren eigene „To-Go-Tassen“

Pfandsystem sorgt für Nachhaltigkeit – Jede Tasse wurde künstlerisch verschönert und ist ein Unikat

Präsentation Stolz präsentierten die NEW-Beschäftigten ihre künstlerisch gestalteten „To-Go-Tassen“. Bild: Sabine Mey/NEW
Präsentation Stolz präsentierten die NEW-Beschäftigten ihre künstlerisch gestalteten „To-Go-Tassen“. Bild: Sabine Mey/NEW

Euskirchen – Die Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung Deutschland sieht vor, Verpackungsmüll in den nächsten Jahren immer weiter einzudämmen. Denn jedes Jahr werden weltweit mehrere Millionen Tonnen Plastikmüll in die Meere eingetragen. Rund 85 Prozent des Meeresmülls besteht aus Kunststoffen. Auch Nord- und Ostsee sind davon betroffen. Im Wasser zerbröselt der Plastikabfall mit der Zeit zu kleinsten Teilchen. Er verbleibt auf unbestimmte Zeit in der Umwelt. Der Müll ist die Ursache für den qualvollen Tod vieler Meereslebewesen. Fische und Vögel verhungern, wenn sie zu viele kleine Plastikteile verschluckt haben. NEW-Beschäftigte kreieren eigene „To-Go-Tassen“ weiterlesen

Sonnenstrom und Wasserstoffproduktion gehen in Jülich erstmals Hand in Hand

Euskirchener Solarspezialist „F&S solar“ verbaut 17.000 Photovoltaikmodule, die Strom für jährlich 170.000 Kilogramm grünen Wasserstoff liefern – Landrat Wolfgang Spelthahn: „Wir erleben eine historische Stunde in Sachen Klimaschutz“ – Dezentral produzierter Wasserstoff kommt dem ÖPNV im Rurtal zugute

Ein Projekt, hinter dem viele Menschen stehen: Der Spatenstich zum Solarpark Merscher Höhe soll eine umweltfreundlichen Zukunft mit der Energiequelle Wasserstoff einleiten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Ein Projekt, hinter dem viele Menschen stehen: Der Spatenstich zum Solarpark Merscher Höhe soll eine umweltfreundlichen Zukunft mit der Energiequelle Wasserstoff einleiten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Jülich – Der Startschuss zu einem wegweisenden Projekt in Sachen Klimaschutz und CO2-Reduzierung ist jetzt in Jülich gefallen. Die Stadt, die nicht zuletzt aufgrund ihres Forschungszentrums von jeher den Ruf genießt, der Gegenwart immer ein paar Schritte voraus zu sein, gelang ein weiterer Coup. „Um die Energiewende voranzutreiben, ist eine der Schlüsseltechnologien der Wasserstoff“, berichtete der Landrat des Kreises Düren, Wolfgang Spelthahn, anlässlich des Spatenstichs zu einem neuen Solarpark auf der Merscher Höhe: Sonnenstrom und Wasserstoffproduktion gehen in Jülich erstmals Hand in Hand weiterlesen

NEW-Beschäftigte nähen für „Europäische Woche der Abfallvermeidung“

Mehrweg-Geschenk-Beutel sollen für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren – Wiederverwertung alter Stoffe hat bei den NEW eine lange Tradition – Kreis stellt Nähanleitung für alle, die mitmachen wollen, zur Verfügung

Bunte Taschen_alle Freuten sich über die schönen Geschenkbeutel, die die beiden NEW-Beschäftigten Christian Lappe und Stefanie Gehlen (vorne) bereits genäht haben: NEW-Geschäftsführer Georg Richerzhagen (v.r.), die Leiterin des NEW-Nähateliers Grace Mörsdorf sowie Karen Beuke und Lisa Rodermann (beide Kreis Euskirchen). Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Freuten sich über die schönen Geschenkbeutel, die die beiden NEW-Beschäftigten Christian Lappe und Stefanie Gehlen (vorne) bereits genäht haben: NEW-Geschäftsführer Georg Richerzhagen (v.r.), die Leiterin des NEW-Nähateliers Grace Mörsdorf sowie Karen Beuke und Lisa Rodermann (beide Kreis Euskirchen). Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen-Kuchenheim – Im Nähatelier der Nordeifelwerkstätten (NEW) in Kuchenheim werden derzeit im Auftrag des Kreises Euskirchen bunte Taschen aus Stoffabfällen für die Europäische Woche der Abfallvermeidung genäht. Jetzt besuchten die beiden Expertinnen für Abfallvermeidung des Kreises Euskirchen, Karen Beuke und Lisa Rodermann, die NEW, um zu schauen, wie weit die fleißigen Handarbeiter und Handarbeiterinnen schon sind. Am Besuchsmorgen saßen Christian Lappe und Stefanie Gehlen an den Nähmaschinen und konnten bereits einen ganzen Stapel schöner Taschen vorweisen. Denn für die NEW-Beschäftigten stellt das Nähen von Taschen keine große Herausforderung dar, schließlich haben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Nähateliers alle einen Nähmaschinenführerschein und wissen darüber hinaus, wie man mit Nadelkissen und Maßband umgeht. NEW-Beschäftigte nähen für „Europäische Woche der Abfallvermeidung“ weiterlesen

Auch Kläranlagen des WVER vom Hochwasser betroffen

Unter anderem wurden Anlagen in Schleiden, Gemünd, Kall, Marmagen sowie die Kläranlage Urft-Nettersheim überflutet

Die Käranlage Urft-Nettersheim wurde von der Urft unter Wasser gesetzt. Bild: Alexander Esch/WVER
Die Käranlage Urft-Nettersheim wurde von der Urft unter Wasser gesetzt. Bild: Alexander Esch/WVER

Nordeifel – Das gewaltige Hochwasser, das in der Nordeifel massive Schäden verursacht hat, ist auch an vielen Kläranlagen des Wasserverbandes Eifel-Rur (WVER) nicht spurlos vorübergegangen. Besonders betroffen waren die Kläranlagen in der Eifel. So wurden die Anlagen in Schleiden, Gemünd, Urft-Nettersheim, Kall, Marmagen, Mulartshütte und Roetgen überflutet. In Eschweiler überschwemmte die benachbarte Inde die dortige Kläranlage vollständig. Das an der westlichen Landesgrenze verlaufende Gewässer, die Wurm, uferte auf die Kläranlage Frelenberg aus. Auch eine Vielzahl von Regenüberlaufbecken und Pumpwerken wurde unter Wasser gesetzt. Die Reinigung des Abwassers ist auf den vorgenannten Anlagen weitgehend zum Erliegen gekommen. Auch Kläranlagen des WVER vom Hochwasser betroffen weiterlesen

Ein kritischer Blick in die Tonne

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Kreis Euskirchen – Der Kreis Euskirchen macht zurzeit eine Restmüllanalyse. Grund dafür ist, dass der Kreis im landesweiten Vergleich eine der höchsten Restmüllmengen je Einwohner aufweist. Da kein ein kritischer Blick in die Tonne zeigen, ob eventuell die Mülltrennung nicht funktioniert und zu viel wiederverwertbare Stoffe in der grauen Tonne landen. Wir haben uns Sinn und Zweck der Restmüllanalyse von Projektleiter Lothar Mehren und Karen Beuke, beide im Amt Planung und Umwelt des Kreises tätig, erläutern lassen und auch selbst mal einen Blick in den Restmüll riskiert. (epa)

Tipps rund um die Biotonne im Sommer

Was tun, wenn’s stinkt und die Maden kommen?

Die Biotonne kann im Sommer besondere Probleme bereiten. Foto: Kreis Euskirchen
Die Biotonne kann im Sommer besondere Probleme bereiten. Foto: Kreis Euskirchen

Kreis Euskirchen – Gerade im Sommer kann von Biotonnen ein lästiger Gestank ausgehen. Die Kombination hohen Temperaturen, hohe Feuchtigkeit und geringe Luftzufuhr bietet für Mikroorganismen optimale Bedingungen. Gelangen Fliegen zur Eiablage in die Biotonne, lassen Maden nicht lange auf sich warten. Mit einigen Tricks lassen sich diese Probleme jedoch weitgehend vermeiden. Tipps rund um die Biotonne im Sommer weiterlesen

Fritten mit Currywurst bald nur noch in der Mehrwegverpackung

Auf die Gastronomie im Kreis Euskirchen kommen neue Regelungen zu – Kreisabfallberatung informiert Gastronomen über Mehrweg-Alternativen

So soll es schon bald aussehen: Pommes mit Currywurst im Mehrwegsystem ganz ohne Verpackungsmüll. Bild: Karen Beuke
So soll es schon bald aussehen: Pommes mit Currywurst im Mehrwegsystem ganz ohne Verpackungsmüll. Bild: Karen Beuke

Kreis Euskirchen – Die Abfallberatung des Kreises Euskirchen möchte alle Gastronomen über die neuen Regelungen bei der Verpackung von Speisen informieren. Die gesetzlichen Änderungen beträfen alle, die Take-Away Speisen oder Getränke verkauften, auch die Lieferdienste. Die erste Regelung beginnt am 3. Juli. „Ab diesem Datum dürfen die Hersteller folgende Einwegkunststoffprodukte nicht mehr verkaufen: Besteck, Teller (auch solche, die aus Pappe sind und eine Kunststoffbeschichtung haben), Getränkebecher und Behälter für Speisen, die aus »Styropor« bestehen (genauer: aus expandiertem Polystyrol). Außerdem werden Trinkhalme und Rührstäbchen verboten. Das Verkaufsverbot gilt auch für die gleichen Artikel aus »Biokunststoffen«, wie PLA. Alle Gastronomen dürfen somit ihre Lagerbestände auch nach dem 3. Juli noch aufbrauchen“, heißt es aus dem Kreishaus. Fritten mit Currywurst bald nur noch in der Mehrwegverpackung weiterlesen