Archiv der Kategorie: Umwelt und Energie

Altglas: Welche Farbe wohin?

Zum Glasrecyclingtag am 21. September gibt die Abfallberatung des Kreises Euskirchen Tipps zum richtigen Entsorgen

Alle Glas-Farben außer Weiß und Braun gehören in den Grünglascontainer. Foto: Lothar Mehren, Kreis Euskirchen
Alle Glas-Farben außer Weiß und Braun gehören in den Grünglascontainer. Foto: Lothar Mehren, Kreis Euskirchen

Kreis Euskirchen – Wohin kommt die blaue Flasche? Wie sauber müssen die Glasbehälter sein, wenn sie in den Container wandern? Zum Glasrecyclingtag gibt Karen Beuke, Abfallberaterin Kreis Euskirchen, Tipps zum ökologisch korrekten Altglasentsorgen. Denn je sauberer Altglas getrennt wird, desto weniger Energie muss für die Aufbereitung und Produktion von neuem Verpackungsglas eingesetzt werden. Altglas: Welche Farbe wohin? weiterlesen

Innovationswoche Eifel startet mit zahlreichen Veranstaltungen

Geplant sind Informationsveranstaltungen, Preisverleihungen und Netzwerkveranstaltungen

Attestierte den Losgesprochenen gute Zukunftsaussichten: Landrat Günter Rosenke hatte seine Lehre vor 50 Jahren abgeschlossen und erinnert sich an seine Lossprechung als wichtigen Tag in seinem Berufsweg. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Für Euskirchens Landrat Günter Rosenke als amtierenden Präsidenten der Zukunftsinitiative Eifel und Gründervater des eifelweiten Zusammenschlusses steht vor allem das Gemeinsame im Vordergrund. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Eifel – Am Dienstag, 3. September, beginnt die „2. Innovationswoche Eifel“ mit Veranstaltungen in der gesamten Eifel. Unter dem Dach der Zukunftsinitiative Eifel beteiligen sich zahlreiche Kreise der gesamten Region mit Veranstaltungsangeboten. Den Auftakt machen am Dienstag, 3. September, die Kreise Euskirchen, Bitburg-Prüm und Vulkaneifel. Innovationswoche Eifel startet mit zahlreichen Veranstaltungen weiterlesen

Gülle-Importe in den Kreis Euskirchen haben sich fast vervierzehnfacht

Von gut 4.800 Tonnen im Jahr 2017 auf über 67.000 Tonnen in 2018 angestiegen

Im Kreis Euskirchen gibt es bereits Nitratprobleme mutmaßlich durch übermäßige Düngung. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Im Kreis Euskirchen gibt es bereits Nitratprobleme mutmaßlich durch übermäßige Düngung. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Die Landesregierung hat auf eine Kleine Anfrage der Grünen mitgeteilt, dass die Importe von Gülle aus den Niederlanden in den Kreis Euskirchen von gut 4.800 Tonnen im Jahr 2017 auf über 67.000 Tonnen in 2018 angestiegen sind. SPD-Kreisvorsitzender Markus Ramers dazu: „Die Gülle-Importe haben sich verdreizehnfacht. Das macht mir Sorge. Übermäßige Düngung mit Gülle kann unter anderem zu Nitratproblemen im Grundwasser führen. Und wir haben im Kreis Euskirchen schon einige Brunnen, die ein Nitratproblem haben.“ Gülle-Importe in den Kreis Euskirchen haben sich fast vervierzehnfacht weiterlesen

Ausstellung „Tschernobyl – 30 Jahre danach“

Bernd Wawer berichtete den Gästen der Vernissage im Schleidener Rathaus von seinen Eindrücken in der Sperrzone

Bernd Wawer (l.) schilderte den Gästen und Ingo Pfennings (r.), Bürgermeister Schleiden, seine persönlichen Eindrücke, die er während seiner beiden Aufenthalte in Tschernobyl gewonnen hat. Foto: Stadt Schleiden/Kerstin Wielspütz
Bernd Wawer (l.) schilderte den Gästen und Ingo Pfennings (r.), Bürgermeister Schleiden, seine persönlichen Eindrücke, die er während seiner beiden Aufenthalte in Tschernobyl gewonnen hat. Foto: Stadt Schleiden/Kerstin Wielspütz

Schleiden – Bernd Wawer reiste 2016 und 2018 in die Sperrzone von Tschernobyl und fing dort über mehrere Tage hinweg seine Eindrücke mit der Kamera ein. Das Kernkraftwerk an der weißrussischen Grenze geriet weltweit in die Schlagzeilen, als im April 1986 ein Reaktorblock des Kraftwerks explodierte. Seine Eindrücke zeigt er noch bis Donnerstag, 31. Oktober, in der Fotoausstellung „Tschernobyl – 30 Jahre danach – Tihange – 30 Jahre davor“ im Rathaus Schleiden. Ausstellung „Tschernobyl – 30 Jahre danach“ weiterlesen

NET und „ene“ setzen auf nachhaltigen Tourismus

Team des Nationalparktors Gemünd hat Naturstromvertrag abgeschlossen, der auf vor Ort erzeugte Erneuerbare Energien setzt

Auch beim Strom auf Natur setzen Susanne Hahn (v.l.), Nationalparktor Gemünd, „ene“-Kundenberater Gerhard Feyerabend, NET-Geschäftsführerin Iris Poth und „ene“-Geschäftsführer Markus Böhm. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Auch beim Strom auf Natur setzen Susanne Hahn (v.l.), Nationalparktor Gemünd, „ene“-Kundenberater Gerhard Feyerabend, NET-Geschäftsführerin Iris Poth und „ene“-Geschäftsführer Markus Böhm. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Gemünd – Den Tourismus, aber dabei auch das Thema Nachhaltigkeit stärken, das hat sich die Nordeifel Touristik (NET) auf die Fahnen geschrieben. Nach „außen“ setzt die NET dazu unter anderem auf Beratung touristischer Betriebe und gemeinsame Strategien mit Kommunen, um touristische Destinationen attraktiv und umweltverträglich auszubauen. Weitere Anreize sollen Besuchern der Region beispielsweise durch die „GästeCard“ geboten werden, die es ermöglicht, verschiedene Busse und Bahnen in der Eifel kostenlos zu nutzen. Der Nachhaltigkeitsgedanke soll aber auch nach „innen“ gelebt werden, wie Iris Poth, Geschäftsführerin der NET, jetzt berichtete. Deshalb ist das Nationalparktor Gemünd, also das Haus der Touristeninformation mit Ausstellungen zum Nationalpark und Shop für Wanderer-Bedarf, nun auf Naturstrom umgestellt. NET und „ene“ setzen auf nachhaltigen Tourismus weiterlesen

Beim Einkauf in Simmerath Strom tanken

ene -Unternehmensgruppe hat auf dem REWE-Parkplatz an der Witzerather Straße für Infrastruktur zum Laden von E-Mobilen gesorgt

An der ersten „ene“-Ladestation für E-Autos in Simmerath: Markus Böhm (v.l.), Geschäftsführer „ene“, Fredy und Michael Rieck vom REWE-Markt, „ene“-Pressesprecherin Sandra Ehlen und Hanna Berners, Praktikantin bei der „ene“. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
An der ersten „ene“-Ladestation für E-Autos in Simmerath: Markus Böhm (v.l.), Geschäftsführer „ene“, Fredy und Michael Rieck vom REWE-Markt, „ene“-Pressesprecherin Sandra Ehlen und Hanna Berners, Praktikantin bei der „ene“. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Simmerath – „Eine Potentialanalyse im Rahmen einer Masterarbeit hat ergeben, dass öffentliche Ladeinfrastruktur für E-Mobile aktuell da genutzt wird, wo das Laden parallel mit dem Parken einhergeht. Das können Parkplätze bei Verwaltungen, an touristischen Hotspots, an Freizeitaktivitäten oder wie hier im Bereich eines Supermarktes sein“, berichtete Markus Böhm, Geschäftsführer des Kaller Energiedienstleisters Energie Nordeifel („ene“), jetzt in Simmerath. Auf dem Parkplatz des REWE-Marktes der Familie Rieck eröffnete er offiziell die ersten „Ladepunkte außerhalb des Grundversorgungsgebietes der ene-Unternehmensgruppe“, wie Böhm anmerkte: Denn der mittlerweile 36. und 37. Ladepunkt für E-Autos der „ene“ wurde in Simmerath umgesetzt. Beim Einkauf in Simmerath Strom tanken weiterlesen

Tschernobyl in der Eifel

Ausstellung von Bernd Wawer: Fotografische Zeugnisse von den Folgen des verheerenden Unglücks im April 1986 nahe der ukrainisch-weißrussischen Grenze – Besondere Brisanz durch das belgische Atomkraftwerk Tihange, welches durch zahlreiche Zwischenfälle und tausende Risse in der Reaktorhülle in der Kritik steht

Bernd Wawer hat unter anderem auch in der Sperrzone von Tschernobyl fotografiert. Foto: Wawers-Fotoarchiv.de
Bernd Wawer hat unter anderem auch in der Sperrzone von Tschernobyl fotografiert. Foto: Wawers-Fotoarchiv.de

Schleiden – Fotografien von der Sperrzone von Tschernobyl und dessen Umgebung kann man in einer Ausstellung von Bernd Wawer sehen: Die von der Stadt Schleiden in Zusammenarbeit mit der Galerie „Eifel Kunst“ veranstaltete Exposition soll am Donnerstag, 1. August, um 18.30 Uhr im Rathaus Schleiden, Blankenheimer Straße 2, 53937 Schleiden, im Beisein von Ingo Pfennings, Bürgermeister Stadt Schleiden, Galeristin Marita Rauchberger und Fotografen Bernd Wawer eröffnet werden. Tschernobyl in der Eifel weiterlesen

Rundreise zu nachhaltigen Projekten

Kreis Euskirchen, Region Aachen und EnergieAgentur.NRW bieten Klimatour an

Der Bürgerwindpark Schleiden stellt eine Station der Rundreise zu nachhaltigen Projekten dar. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Der Bürgerwindpark Schleiden stellt eine Station der Rundreise zu nachhaltigen Projekten dar. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Der Kreis Euskirchen, die Region Aachen und die EnergieAgentur.NRW bieten mit der „Klimatour 2019“ eine Rundreise zu nachhaltigen Projekten an. Im Kreis Euskirchen führt diese Tour thematisch von der Freiflächenphotovoltaik in Herhahn über den Bürgerwindpark Schleiden bis nach Olef, wo die Firma Cl.Rick Produktions Verpackungen aus nachhaltiger Forstwirtschaft erstellt. Die Teilnehmenden sollen dabei einen Einblick erhalten, wie Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen die Energiewende mitgestalten können und wie nachhaltige Produktion und Ressourceneffizienz in der Industrie für unseren täglichen Bedarf funktioniert. An den einzelnen Stationen wird es dazu jeweils einen kurzen Fachvortrag geben. Rundreise zu nachhaltigen Projekten weiterlesen

Abseilen aus 150 Metern Höhe

Spezial-Rettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Aachen übte im Bürgerwindpark Schleiden für den Ernstfall – ene-Geschäftsführer Markus Böhm: „Das ist eine klassische Win-Win-Situation“

Es kostete selbst die Höhenretter etwas Überwindung, sich aus 150 Metern in die Tiefe abzuseilen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Zwar ist noch nie einem Windservice-Techniker der ene  im Zuge von Wartungsarbeiten in einer Windenergieanlage etwas passiert, doch würde ein internistischer Notfall oder eine schwere Verletzung in 150 Metern Höhe die „normalen“ Rettungsdienste schnell an die Grenzen ihrer Fähigkeiten bringen, vor allem in Nordrhein-Westfalen, wo Höhenretter Mangelware sind. Für die Eifel sind Köln, Aachen und Trier die nächsten Stationen, in denen es speziell ausgebildete Höhenrettungsgruppen gibt, die im Notfall zur Stelle sind.

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Das Ahrtal gehörte den Zweirädern

Hauptsponsor ene-Unternehmensgruppe ging mit gleich dreizehn Radlern an den Start – 17 Aktionspunkte an der 55 Kilometer langen Strecke – „Warm up“ für den „Eifel Hero“

Bevor es auf die große Fahrt ging, erteilte Pfarrer Matthäus Zuska den „Radlersegen“. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Blankenheim – Wenn in zwei Bundesländern, drei Landkreisen und vier Kommunen das Auto in der Garage bleibt und sich die Menschen scharenweise aufs Rad schwingen, dann ist nicht etwa die „Ölkrise“ zurückgekehrt, sondern eine neue Ausgabe der „Tour de Ahrtal“ nimmt ihren Lauf. Bereits zum 15. Mal fand das grenzenlose und autofreie Fahrradvergnügen jetzt zwischen Blankenheim, Hillesheim, Müsch und Altenahr statt. Das Ahrtal gehörte den Zweirädern weiterlesen

Der regenerativen Energie auf der Spur

30 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Eifel aus Blankenheim und des Hermann-Josef-Kollegs aus Steinfeld waren zu Gast bei der ene-Unternehmensgruppe

Photovoltaik-Experte Alexander Böhmer erklärte nicht nur die Funktionsweise eines Solarmoduls, sondern erinnerte auch an die lange Geschichte der sonnenergetischen Nutzung. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Photovoltaik-Experte Alexander Böhmer erklärte nicht nur die Funktionsweise eines Solarmoduls, sondern erinnerte auch an die lange Geschichte der sonnenergetischen Nutzung. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Im Physikunterricht der neunten Klasse gehören Erneuerbare Energien längst zum Lehrplan. Aber wie genau erzeugt man Grünstrom, wie funktioniert eine Photovoltaik-Anlage und wie ein Windrad, und vor allem: Wie kommt der so erzeugte Strom bis in die Haushalte? Diesen und anderen Fragen gingen jetzt 30 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Eifel aus Blankenheim und des Hermann-Josef-Kollegs aus Steinfeld auf den Grund. Beantwortet hat die Fragen der regionale Energiedienstleister vor Ort, der zugleich Kooperationspartner beider Schulen ist. Der regenerativen Energie auf der Spur weiterlesen

Ripsdorf ist neuer Hotspot für E-Mobilisten

ene-Unternehmensgruppe installierte den 34. und 35. E-Ladepunkt in ihrem Versorgungsgebiet – Blankenheimer Bauhof und Mitglieder der Ripsdorfer Ortsvereine packten mit an

Nahmen die erste offizielle Betankung eines E-Mobils in Ripsdorf vor: Der ehemalige Ortsvorsteher Hans-Peter Wasems (v.r.), ene-Pressesprecherin Sandra Ehlen, ene-Geschäftsführer Markus Böhm, Bürgermeister Rolf Hartmann und Ortsvereinskartellchef Martin Peetz. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Nahmen die erste offizielle Betankung eines E-Mobils in Ripsdorf vor: Der ehemalige Ortsvorsteher Hans-Peter Wasems (v.r.), ene-Pressesprecherin Sandra Ehlen, ene-Geschäftsführer Markus Böhm, Bürgermeister Rolf Hartmann und Ortsvereinskartellchef Martin Peetz. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Blankenheim-Ripsdorf – „Wenn E-Mobilität Sinn macht, dann hier auf dem Land“, sagte Blankenheims Bürgermeister Rolf Hartmann jetzt bei der offiziellen Einweihung einer neuen E-Ladesäule der ene-Unternehmensgruppe in Ripsdorf. Der regionale Energiedienstleister habe die Zeichen der Zeit erkannt, installiere seine E-Ladesäulen an Orten mit hoher Besucherfrequenz und fördere somit ganz nebenbei das Image für die jeweilige Kommune. Allein in Blankenheim stehen jetzt zwei E-Ladesäulen mit vier Ladepunkten sowie eine eigene Ladestation für E-Bikes zur Verfügung. Ripsdorf ist neuer Hotspot für E-Mobilisten weiterlesen