Landrat warnt vor erhöhten Einbruchszahlen in der Urlaubszeit

Der Chef der Kreispolizeibehörde, Günter Rosenke, hat für die Bürger einige Tipps zum Einbruchschutz zusammengestellt

Mit der Aktionswoche "Riegel vor" möchte die Polizei landesweit stärker gegen Einbrecher vorgehen. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Urlaubszeit ist erhöhte Einbruchszeit. Landrat Rosenke gibt ein paar Tipps, wie man sich am besten schützt. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Landrat Günter Rosenke weist in seiner Eigenschaft als Leiter der Kreispolizeibehörde alle Bürger daraufhin, dass es in der Urlaubszeit alljährlich eine steigende Zahl von Wohnungseinbrüchen gibt.  „Wie mir aufmerksame Bürgerinnen und Bürger mitgeteilt haben“, so der Landrat, „wurden in einigen Städten und Gemeinden des Kreises wieder auffällige Fahrzeuge bemerkt.“

Um bei der Rückkehr nicht böse überrascht zu werden, lohne es sich, vor der Abreise die Sicherung der Wohnung zu überprüfen. Denn: Unbewohnt wirkende Wohnungen und Häuser lockten Einbrecher tagsüber und nachts an.
„Die Täter nutzen jede sich bietende Gelegenheit, insbesondere, wenn Bewohner offensichtlich abwesend und die Wohnungen ungenügend gesichert sind“, so der Landrat. Dabei zeige die steigende Zahl der Fälle, bei denen die Täter im Versuchsstadium stecken blieben, dass gut gesicherte Wohnungen und aufmerksame Nachbarn der beste Schutz sind.

Damit alle ihre Erholung auch noch lange nach der Rückreise genießen können, hat der Landrat folgende Tipps bereit: „Schließen Sie vor der Abreise die Fenster und verriegeln Sie die Türen, lassen Sie Ihr Haus bewohnt aussehen. Hier helfen Freunde, Verwandte oder Nachbarn, die in unregelmäßigen Zeiten Rollläden betätigen, Licht einschalten, den Rasen mähen und den Briefkasten leeren. Bewegungsmelder und Zeitschaltuhren sollten zusätzlich genutzt werden. Verzichten Sie darauf, im Internet und auf dem Anrufbeantworter einen Hinweis auf Ihre Abwesenheit zu geben. Nehmen Sie die in allen Kreispolizeibehörden in NRW kostenlose Beratung der »Vorbeugungsdienststellen zum Einbruchschutz« in Anspruch.“

Weiterhin bitte der Landrat, alle Informationen, die in Zusammenhang mit einem Einbruch stehen könnten, an die Polizei unter 110 weiterzugeben. (epa)

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