Weyni Tesfai informierte über Eritrea

Roland Kuhlen (Kommunales Bildungs- u. Integrationszentrum KoBIZ, Kreis Euskirchen) und Peter Müller-Gewiss (Caritas, Aktion neue Nachbarn) bedankten sich bei der Referentin Weyni Tesfai für den informativen Vortrag. Bild: KoBIZ
Roland Kuhlen, v.l.,  (Kommunales Bildungs- u. Integrationszentrum KoBIZ, Kreis Euskirchen) und Peter Müller-Gewiss (Caritas, Aktion neue Nachbarn) bedankten sich bei der Referentin Weyni Tesfai für den informativen Vortrag. Bild: KoBIZ

Euskirchen – Das Thema der achten Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Engagiert für Flüchtlinge“ lautete diesmal „Eritrea“. Die Referentin Weyni Tesfai stellte das Land, das einige als das „Nordkorea Afrikas“ bezeichnen, vor. „Weyni Tesfai, die an der Universität in Köln ihren Master in Ethnologie absolviert, konnte ein realistisches Bild der gegenwärtigen Situation des Landes, ihrer Bewohner und der Flüchtlinge zeichnen“, berichtet Kreispressesprecher Wolfgang Andres.

Sie habe die 30 Zuhörerinnen und Zuhörer durch die Geschichte des Landes geführt, das in den letzten Jahrzehnten durch Krieg und Unterdrückung gekennzeichnet gewesen sei. Andres: „Sie schilderte die Fluchtgründe der Menschen und auch die Gefahren der Flucht durch Menschenhandel, rassistische Übergriffe und tragische Bootsunglücke.“ Weyni Tesfai habe erklärt, dass mittlerweile jeder sechste Eritreer sein Land schon verlassen habe. Zudem besitze das eigentlich arme Land einen sehr hohen Militarisierungsgrad.

Die Info-Reihe „Engagiert für Flüchtlinge“ wird im zweiten Halbjahr ab September fortgeführt. Das neue Programmheft wird im Sommer veröffentlicht. (epa)

 

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