Ausstellung zur Vermeidung von Lichtverschmutzung

Im Rathaus Hellenthal gibt es Informationen über die Eifelregion bei Nacht

Viele Sternbilder sind nach Tieren benannt. Bild: Harald Bardenhagen
Viele Sternbilder sind nach Tieren benannt. Bild: Harald Bardenhagen

Hellenthal – Eine Ausstellung über die Folgen der Lichtverschmutzung und die Bedeutung der natürlichen Dunkelheit wird ab Mittwoch, 12. Juli, 12 Uhr (Eröffnung durch Bürgermeister Rudolf Westerburg sowie Ausstellungsmacher und Astronom Harald Bardenhagen) im Rathaus Hellenthal gezeigt. Rollup-Poster sowie mehrere Beispielleuchten für eine vorbildliche belastungsarme Beleuchtung, ein Groß-Monitor mit Videoanimationen, mehrere Fotoposter aus der Eifelregion bei Nacht und eine große Sternkarte mit Tiermodellen sowie eine Rätselaufgabe werden dabei gezeigt.

Die Ausstellung von Harald Bardenhagen vom Projekt „Sternenregion Eifel“ ist während der Sommerferien bis Dienstag, 29. August, montags bis donnerstags von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr und freitags von 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr bei freiem Eintritt im Sitzungssaal des Rathauses Gemeinde Hellenthal, Rathausstraße 2, zu sehen.

Die Region um den Nationalpark Eifel ist ein idealer Ort, um den Sternenhimmel und die Milchstraße zu beobachten. Die Verantwortlichen von Nationalpark Eifel und Naturpark Nordeifel haben sich zum Ziel gesetzt, die Natur vor den Belastungen des künstlichen Lichts (Lichtverschmutzung) zu schützen und die Artenvielfalt auch in der Nacht zu erhalten und zu fördern.

Das Naturerlebnis, einen sternenreichen Nachthimmel beobachten zu können, soll auch für nachfolgende Generationen erhalten bleiben. Deshalb ist der Nationalpark Eifel im Jahr 2014 als erster „International Dark Sky Park“ in Deutschland durch die International Dark Sky Association (IDA) mit dem Titel „Sternenpark Nationalpark Eifel“ ausgezeichnet worden.

Der Sternenpark wird durch ein Projekt des Naturpark Nordeifel zu einer „Sternenregion Eifel“ weiterentwickelt. Alle Kommunen in der nordrhein-westfälischen Eifel werden eingebunden. Auch eine Zusammenarbeit mit dem Naturpark Hohes Venn-Eifel in Belgien und mit den benachbarten belgischen Gemeinden ist vorgesehen. Dieses Vorhaben unterstützen die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, das EU-LEADER-Programm und der Kreis Euskirchen.

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Weitere Infos im Internet: www.sternenregion-eifel.de

(epa)

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