Zelluloid-Puppen und Stoff-Tiere in der Spielzeugausstellung

Puppen-Schneiderei: Kasten mit Puppe, Stoff und Schnittmuster zum Nähen von Puppenkleidern. Bild: Hans-Theo Gerhards/LVR
Puppen-Schneiderei: Kasten mit Puppe, Stoff und Schnittmuster zum Nähen von Puppenkleidern. Bild: Hans-Theo Gerhards/LVR

Mechernich-Kommern – „Von Puppen, Bären und Elefanten“ handelt eine neue Ausstellung, die am Sonntag, 26. November, 11 Uhr, im LVR-Freilichtmuseum Kommern eröffnet wird. Ob Inge, Bärbel oder Hans: Puppen des Herstellers Schildkröt standen in der Nachkriegszeit auf den Wunschzetteln der meisten Mädchen. Hier und da mögen Tränchen gekullert sein, wenn auf dem weihnachtlichen Gabentisch jedoch ein anderes Püppchen aus Zelluloid lag. Schildkröt-Puppen waren einfach sehr teuer.

Und auch bei den Teddys und anderen Plüschtieren unter dem Weihnachtsbaum steckte nicht immer ein Knopf im Ohr. Denn die mit Knopf von Steiff oder Siegel von Hermann sprengten so manchen elterlichen Geldbeutel.

Mit dem Erwerb einer Sammlung von Zelluloid-Puppen und Stoff-Tieren des Ehepaars Kox aus Tönisvorst hat nun das LVR-Freilichtmuseum Kommern in seiner Eigenschaft als Rheinisches Landesmuseum für Volkskunde eine Lücke in seiner großen Spielzeug-Kollektion schließen können. In der neuen Ausstellung, die bis zum 17. September 2018 läuft, wird die über viele Jahrzehnte zusammengetragene Sammlung vorgestellt.

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Museumseintritt frei. (epa)

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