Nur mal so gefragt: Birgit Sommer

Birgit Sommer, 58, Künstlerin

Stellt den Besuchern ihrer Kunstausstellungen für die Dauer ihres Aufenthalts stumme Handy-Attrappen zur Verfügung, um evtl. aufkommenden Entzugserscheinungen entgegenzuwirken. Bild: Birgit Sommer
Stellt den Besuchern ihrer Kunstausstellungen für die Dauer ihres Aufenthalts stumme Handy-Attrappen zur Verfügung, um evtl. aufkommenden Entzugserscheinungen entgegenzuwirken. Bild: Birgit Sommer

Hobby/Hobbys: Musik, Gartenarbeit, Wolkenbilder entdecken.

Wenn Sie die Macht hätten, welchen Politiker würden Sie aus seinem Amt entfernen? Da gibt es eine ganze Reihe, Mr. Trump steht allerdings an erster Stelle.

In welchem Land würden Sie gern leben, wenn Sie Deutschland verlassen müssten? La Gomera wäre eine prima Alternative.

Wie gehen Sie mit Rückschlägen/Misserfolgen um? Nachdenken, Sortieren und das unter Umständen etwas verschobene Krönchen wieder gerade rücken.

Was ist Ihr Lieblingsplatz im Kreis Euskirchen? Ich halte mich gerne im Archäologischen Landschaftspark in der Gemeinde Nettersheim auf.

Mit welchem Wort beschreiben Ihre Freunde Sie am besten? Egal zu welcher Zeit, an welchem Ort Birgit Sommer unterwegs ist, zu-fällige Begegnungen sind Programm.

Lieblingsgetränk/Lieblingsspeise? Ein leckeres Käffken im Freien ist für mich ein Genuss, dazu ein Stückchen Frankfurter Kranz (ohne Pudding und ausschließlich mit „echter“ Butter) mmmhhhh.

Lieber Buch oder E-Book? Definitiv halte ich lieber ein „reales“ Buch in den Händen, das mir auch ein Eselsohr nicht übel nimmt. Noch ein Digitalgerät, das umsorgt und gefüttert werden muss – nein, danke!

Eines der bekanntesten Werke von Birgit Sommer: "Die Macht der Drei" in Nettersheim. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Eines der bekanntesten Werke von Birgit Sommer: „Die Macht der Drei“, zu sehen in in Nettersheim. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Ohne Smartphone… in der heutigen Zeit ausgestattet zu sein, kommt fast einer „Isolationshaft“ gleich. Die nicht mehr wegzudenkende Art der digitalen Kommunikation will gelernt sein, bzw. sollte von Zeit zu Zeit immer mal wieder überprüft und der eigenen persönlichen Lebensweise angepasst werden – so können die positiven Aspekte des Digitalgeräts auch positiv bleiben. In meinen Kunstausstellungen stehen den BesucherInnen für die Dauer ihres Aufenthalts stumme Handy-Attrappen zur Verfügung, um evtl. aufkommenden Entzugserscheinungen entgegenzuwirken. Die Smartphones der Gäste befinden sich im Flugmodus und freuen sich auf ihre unerwartete Auszeit. Somit bietet die analoge Kommunikation Platz für Muße, Phantasie, Zeit… mit sich, den Kunstwerken und den anwesenden Personen.

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Gehören Sie einem Verein an? Wenn ja, welchem? Ja, ich bin Mitglied der Kunstvereine: BBK Bonn, Gedok Bonn, Künstlerforum Remagen.

Welches Buch lesen Sie zurzeit? Jean Le Jeune – ein Buch über Jean Tinguely, dem berühmten Schweizer Bildhauer.

Lebensmotto? Die Neugierde ist der Antrieb, um spannenden Impulsen zu folgen.

Was ist Ihr größter Wunsch? Frieden – und ein lebenswertes Dasein für  alle Individuen auf unserem Planeten. (epa)

 

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