Kunst in Schleidens Schaufenster

In Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Schleiden hat die Galerie Eifel Kunst  neue Möglichkeiten für coronakonforme Ausstellungen gefunden

In Schleiden sind Schaufenster nun zum Ausstellungsort für Kunst geworden. Foto: Christine Schirrmacher
In Schleiden sind Schaufenster nun zum Ausstellungsort für Kunst geworden. Foto: Christine Schirrmacher

Schleiden – „Kunst sichtbar machen“, darum geht es der Galerie Eifel Kunst in der Zeit der Corona-Pandemie und des Lockdowns. Künstlerinnen und Künstler können nicht mehr auf ihrem gewohnten Weg ihre Kunst präsentieren. Ausstellungen müssen coronabedingt ausfallen. Die Galeristin der Eifel Kunst, Marita Rauchberger, suchte dafür neue Wege. Und fand sie zusammen mit Bianca Renn, Wirtschaftsförderin der Stadt Schleiden – in Schaufenstern leerstehender Geschäfte.

Wie in nahezu allen Kommunen findet man auch in Schleiden Leerstände von Geschäftsgebäuden. Marita Rauchberger: „Die Idee Kunst vollkommen coronakonform in den Schaufenstern der leerstehenden Geschäfte zu zeigen, nahm schnell Gestalt an. Heinz Bert Hoss und Elmar Scholzen stellten ihre Immobilien gerne zur Verfügung, auch damit das Stadtbild bunter wird und die Menschen sich an den aufgehübschten Schaufenstern freuen können.“

So konnte am vergangenen Samstag die Aktion „Kunst im Fenster“ in Schleiden starten. Rauchberger: „Natürlich sind die jeweiligen Geschäfte weiterhin zu vermieten, gemäß dem Motto »Wenn sie rein wollen, gehen wir raus!«!

Derzeit zeigen Iris Hilgers und Bernd Wawer im ehemaligen Schuhhaus Hoss ihre Fotokunst. Im ehemaligen Sonnenstudio zeigt Christine Schirrmacher Werke von sich und Merlin Flu. Im ehemaligen Reisebüro zeigen Marita Rauchberger sowie die Bahn- und Businitiative Schleidener Tal BuBI Rauchberges Fotoausstellung der Flitsch.

Mit weiteren Eigentümern steht die Wirtschaftsförderung zur Ausweitung der Kunstaktion in Kontakt.

(epa)

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