Verein Astropeiler Stockert erhält WegWeiser-Preis

Preis wird vom Förderverein der NRW-Stiftung verliehen – Das erste deutsche Radioteleskop wurde 1955/1956 auf dem Stockert bei Bad Münstereifel erbaut

 Eckhard Uhlenberg (v.l.), Präsident der NRW-Stiftung, Kevin Schmitz, Karl-Josef Mauel, Thomas Buchsteiner, Elke Fischer, Dr. Wolfgang Herrmann (mit dem Preis), Michael Breuer, Vorsitzender des Fördervereins NRW-Stiftung, und Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung und des Fördervereins NRW-Stiftung, bei der Preisübergabe. Bild: Werner Stapelfeldt/NRW-Stiftung

Eckhard Uhlenberg (v.l.), Präsident der NRW-Stiftung, Kevin Schmitz, Karl-Josef Mauel, Thomas Buchsteiner, Elke Fischer, Dr. Wolfgang Herrmann (mit dem Preis), Michael Breuer, Vorsitzender des Fördervereins NRW-Stiftung, und Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung und des Fördervereins NRW-Stiftung, bei der Preisübergabe. Bild: Werner Stapelfeldt/NRW-Stiftung

Bad Münstereifel – Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement erhält der Vorstand des Vereins Astropeiler Stockert den WegWeiser-Preis des Fördervereins NRW-Stiftung. Der Vereinsvorsitzende Michael Breuer überreichte jetzt auf der jährlichen Mitgliederversammlung in Königswinter gemeinsam mit dem Stiftungspräsidenten Eckhard Uhlenberg den Preis an den Vorsitzenden Dr. Wolfgang Herrmann.

Seit 2003 wird mit dem WegWeiser-Preis jährlich eine Person oder eine Gruppe aus NRW ausgezeichnet, die sich beispielhaft für den Naturschutz oder die Heimat- und Kulturpflege einsetzt. Für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement erhält in diesem Jahr als nunmehr 20. Preisträger der Vorstand des Vereins Astropeiler Stockert diese Auszeichnung. Das erste deutsche Radioteleskop wurde 1955/1956 auf dem Stockert bei Bad Münstereifel erbaut. Das Technikdenkmal steht unter Denkmalschutz und ist seit 2005 im Eigentum der NRW-Stiftung. Bereits seit 1996 kümmert sich der gemeinnützige Verein Astropeiler Stockert e.V. um die Anlage und betreibt sie zu Forschungszwecken. Neben wissenschaftlichen Arbeiten und Messungen führt der Verein Schülerinnen und Schüler sowie Studierende praxisnah an naturwissenschaftliche und technische Themen heran. Das Technikdenkmal ist als außerschulischer Lernort für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) etabliert und sehr erfolgreich.

Der Förderverein NRW-Stiftung hat derzeit rund 8.500 Mitglieder, dazu gehören neben vielen Einzelpersonen und Familien auch zahlreiche Städte, Kreise, Unternehmen und Verbände. Ihre Mittel erhält die NRW-Stiftung vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend auch aus Mitgliedsbeiträgen des Fördervereins und Spenden. (epa)

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