Steffen Blunk zeigt gesellschaftskritische Kunst

Seine Themen sind Krieg, Gewalt, Militarismus, Ausgrenzung von Fremden, Hass und Rassismus

"Europa Objekte" lautet der Titel dieser Installation von Steffen Blunk. BIld: Privat
„Europa Objekte“ lautet der Titel dieser Installation von Steffen Blunk. BIld: Privat

Schleiden-Gemünd – Die Galerie „Eifel Kunst“ in Gemünd zeigt in der Zeit vom 5. Mai bis zum 14. Juli die politischen Arbeiten des Berliner Künstlers Steffen Blunk, die dieser seit 2010 erstellt hat. „In seinen Arbeiten beschäftigt sich Steffen Blunk mit politischen und gesellschaftskritischen Themen: Krieg, Gewalt, Militarismus, Ausgrenzung von Fremden, Hass, Rassismus. Damit einhergehend auch der wieder erstarkende Nationalismus in Europa und die Abgrenzung Europas nach außen. Die daraus resultierende Ratlosigkeit und Wut lässt er bewusst in seine Arbeit einfließen“, berichtet Galeristin Marita Rauchberger.

Themen begegneten dem Künstler in den Nachrichten, in Tageszeitungen und auf seinen alltäglichen Wegen. Sie begleiteten den Künstler über einen langen Zeitraum und verlangten im Laufe der Zeit immer wieder neue Herangehensweisen und Techniken. „Auch entwickeln sich aus schon abgeschlossenen Projekten neue Ideen, Materialien wollen wieder- und weiterverwendet werden und finden sich so in neuen Zusammenhängen wieder“, so Rauchberger weiter.

Steffen Blunk wurde 1967 in Nürnberg geboren. Er studierte zunächst Journalistik und Philosophie und arbeitete mehrere Jahre als Unternehmer und Unternehmensberater, bevor er ein Studium der Malerei begann. Seit 2008 lebt er als freiberuflicher Künstler in Berlin.

Die Vernissage findet am Sonntag, 5. Mai, 15 Uhr, in der Galerie „Eifel Kunst“, Schleidener Straße 1, in Gemünd statt. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Schleiden, Klaus Ranglack, wird die Ausstellung eröffnen. Untermalt wird die Vernissage mit Gedichten von Andreas Züll. Der Künstler Steffen Blunk wird anwesend sein.

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Die Ausstellung ist bis zum 14. Juli freitags und sonntags von 14 bis18 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung  0157/36941876 geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Derzeit ist in der Galerie „Eifel-Kunst“ noch die „Wollseifen-Ausstellung“ mit ungewöhnlichen Fotografien des unwirtlichen Orts zu sehen und zwar am 26./27./28. April von 14 bis18 Uhr. (epa)

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