Umweltminister Remmel für Neubau der Nationalparkverwaltung?

Der Neubau der Nationalparkverwaltung,so soll Umweltminister Remmel in einem internen Brief geäußert haben, sei günstiger als die Sanierung alter Bausubstanz. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Der Neubau der Nationalparkverwaltung, so soll Umweltminister Remmel in einem internen Brief geäußert haben, sei günstiger als die Sanierung alter Bausubstanz. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Vogelsang – Wie die „Westfälischen Nachrichten“ in ihrer aktuellen Online-Ausgabe berichten, so hat sich der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) in einem internen Brief dafür ausgesprochen, dass die Nationalparkverwaltung Eifel nicht in eines der leer stehenden Gebäude auf Vogelsang integriert werden soll, sondern dass es besser sei, das Verwaltungsgebäude neu zu errichten. Die Zeitung beruft sich dabei auf einem internen Brief, der der Deutschen-Presse-Agentur vorliegen und an Bauminister Michael Groschek und Finanzminister Norbert Walter-Borjans  gerichtet sein soll.

Demnach sei der von der Standortentwicklungsgesellschaft (SEV) vorgeschlagene Ausbau eines alten Gebäudekomplexes im Eingangsbereich zu Vogelsang („Malakoff“) wegen der hohen Kosten nicht verantwortbar und ein Neubau in Investition und Unterhalt deutlich preiswerter.

„Der Ausbau des alten Bestands würde laut Remmel 8,4 Millionen Euro kosten, der Neubau dagegen 4,7 Millionen Euro“, berichten die „Westfälischen Nachrichten“ mit Bezug auf dpa. Auch die laufenden Unterhaltskosten könnten bei einem Neubau deutlich reduziert werden.

Das Umweltministerium habe das Schreiben bislang jedoch nicht kommentiert, heißt es.

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