„Prof on Tour“ gastiert im Berufskolleg Eifel

Ostdeutsche Fachhochschulen stellen sich mit Schnuppervorlesungen bei westdeutschen Fachabiturienten vor

Professoren aus Ostdeutschland halten Probevorlesungen vor wetdeutschen Abiturienten. Bild: Studieren in Fernost
Professoren aus Ostdeutschland halten Probevorlesungen vor wetdeutschen Fachabiturienten. Bild: Studieren in Fernost

Kall/Magdeburg – Mit der Veranstaltungsreihe „Prof on Tour“ bringt eine länderübergreifende Hochschulmarketingkampagne ostdeutsche Fachhochschulen direkt zu den westdeutschen Fachabiturientinnen und -abiturienten nach Nordrhein-Westfalen (NRW) und Hessen. Von September bis November 2014 besuchen Professoren ostdeutscher Fachhochschulen insgesamt zehn Fachoberschulen im ländlichen Raum, um dort Schnuppervorlesungen in den Fachbereichen Technik, Naturwissenschaften oder Wirtschaft zu halten.

Eine der Vorlesungen findet auch im Kreis Euskirchen statt und zwar am Dienstag, 16. September, im Berufskolleg Eifel in Kall. An der Aktion beteiligen sich die Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena, die Fachhochschule Brandenburg, die Hochschule Harz, die Hochschule Magdeburg-Stendal, die Hochschule Mittweida, die Hochschule Neubrandenburg, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde sowie die Hochschule Zittau/Görlitz.

„Mit »Prof on Tour« bieten wir westdeutschen Fachoberschülerinnen und -schülern aus dem ländlichen Raum die einmalige Möglichkeit, in gewohnter Umgebung eine Hochschulvorlesung live zu erleben und erste Einblicke in Studieninhalte aus den Bereichen Technik, Wirtschaft und Naturwissenschaften zu erhalten“, so Marco Tullner, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, das die Hochschulkampagne koordiniert.

„Sie können dadurch schon frühzeitig Campusluft schnuppern und sich für ein Studium in Ostdeutschland begeistern lassen.“
Im Rahmen der Schnuppervorlesungen können sich Fachoberschülerinnen und -schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der teilnehmenden Schulen über die ostdeutschen Hochschulen informieren und Fragen stellen. Mit dabei ist neben dem Professor immer auch ein Campus-Spezialist, ein studentischer Vertreter der teilnehmenden Hochschule, der neben Impressionen aus dem Studierendenleben auch nützliche Tipps zum Studieneinstieg präsentiert und für Fragen rund um das Thema Studieren und Leben in Ostdeutschland auf Augenhöhe zur Verfügung steht.

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Über die Kampagne:
Die Länderübergreifende Hochschulmarketingkampagne der ostdeutschen Länder – vormals Hochschulinitiative Neue Bundesländer – macht seit 2008 mit der Kampagne „Studieren in Fernost“ gezielt westdeutsche Studieninteressierte auf Studienangebote in den ostdeutschen Ländern aufmerksam. Seit 2013 wird die Kampagne unter dem Titel „Mein Campus von Studieren in Fernost“ fortgeführt. Ins Leben gerufen wurde sie von den Wissenschaftsministerien der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Das sachsen-anhaltische Ministerium ist für die Koordination verantwortlich. Die Kampagne wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

www.studieren-in-fernost.de

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