Kommerner erradelten 12.500 Euro für die Hilfsgruppe

Von Reiner Züll – Sportliches Quartett nahm am 24-Stunden-Radrennen am Nürburgringteil, um die Kinderkrebshilfe zu unterstützen

Die 24-Stunden-Radler vom Nürburgring übergaben einern  Spendenscheck über 12.000 Euro. Foto: Reiner Züll
Die 24-Stunden-Radler vom Nürburgring übergaben einern Spendenscheck über 12.000 Euro. Foto: Reiner Züll

Mechernich-Lückerath – Zweimal rund um die Uhr haben sich die vier Kommerner Radfahrer Dominic, Daniel und Gerd Aigner und Wilfried Oberauner im Juni beim 24-Stunden-Radrennen am Nürburgring für die Hilfsgruppe Eifel abgestrampelt. Am vergangenen Sonntag konnte das sportliche Quartett anlässlich der Kinderkirmes in Lückerath und nach Eingang der letzten Sponsorengelder einen Scheck über die stolze Summe von 12.500 Euro an den Vorsitzenden der Hilfsgruppe Eifel, Willi Greuel, übergeben.

Die tödliche Krebserkrankung eines Freundes, der in der schweren Zeit von der Hilfsgruppe betreut worden war, hatte das Quartett zu der ungewöhnlichen und erfolgreichen Spendenaktionen bewogen. Das Engagement der Hilfsgruppe sei damals wertvoll gewesen und habe den Freunden des Erkrankten geholfen, die Geschehnisse zu verarbeiten, berichtete Teamsprecher Wilfried Oberauner im Juni im Vorfeld der Nürburgring-Aktion.

Als Team „Hilfsgruppe Eifel“ waren die vier Kommerner im Juni in das harte 24-Stunden-Rennen auf der Eifelrennstrecke gegangen, um von den zahlreichen Sponsoren für jede Runde Spendengeld für die Hilfsgruppe einzufahren. Im Feld der rund 10.000 Teilnehmer hatten sich Oberauner & Co vorgenommen, mindestens 28 Runden auf der knapp 21 Kilometer langen Strecke durch die „grüne Hölle“ zu schaffen. Am Ende wurden es 29 Runden. Damit hatte das Quartett aus Kommern in der Gesamtwertung der Vierer-Teams den 21. Platz unter 621 gestarteten Teams dieser Gruppe eingefahren.

Viel mehr aber bedeutete der Geldregen für die Hilfsgruppe, der nach dem Rennen von den Sponsoren auf die erfolgreichen 24-Stunden-Radler niederging. Dabei hatte Wilfried Oberauner eine Spenden-Summe von rund 10.000 Euro angepeilt, dass es jetzt 12.500 Euro waren, die der Hilfsgruppe zu Gute kommt, freute das Team bei der Scheckübergabe umso mehr.

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Doch das soll es noch nicht gewesen sein, so Oberauner. Für nächstes Jahr planen der 49-Jährige und Gerd Aigner (52) sowie dessen Söhnen Daniel (29) und Dominic (26) schon die nächste große Tour zugunsten der Hilfsgruppe. In sieben Tagesetappen wollen sie eine Route von genau 1111 Kilometer bewältigen, die sie derzeit ausarbeiten. Bei den einzelnen Etappen werden sie befreundete Radsportvereine mit ins Boot nehmen und Spenden sammeln.

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