Theaterstück um Moral, Hedonismus und Dekadenz

Grenzlandtheater zeigt im Großen Kursaal Gemünd eine Inszenierung von Oscar Wildes Romans „Das Bildnis des Dorian Gray“

Das Grenzlandtheater Aachen zeigt eine Inszenierung des berühmten Romans von Oscar Wilde. Bild: Kerstin Brandt
Das Grenzlandtheater Aachen zeigt eine Inszenierung des berühmten Romans von Oscar Wilde. Bild: Kerstin Brandt

Schleiden-Gemünd – Im Atelier des Malers Basil Hallward (Armin Jung) äußert der junge Dorian Gray (Jan Stapelfeldt) im Angesicht seines Porträts einen verhängnisvollen Wunsch: Das Bild solle für ihn altern und ihm ewige Jugend und Schönheit bewahren. Dafür würde er sogar seine Seele hergeben. Unter dem Einfluss von Lord Henry (Fabian Goedecke) verschreibt sich Dorian Gray dem Leben des Genusses und der rücksichtslosen Sinnlichkeit. Während sich die Spuren seiner Sünden in das Bildnis einbrennen, bleibt Dorian Gray äußerlich jung und makellos schön.

Der packende Stoff Oscar Wildes um Moral, Hedonismus und Dekadenz hat nichts von seiner Aktualität verloren, denn der Jugendwahn und die Angst vor dem Altern sind allgegenwärtig.
Am Donnerstag, 3. Dezember, 20 Uhr erwartet die Theaterfreunde im Großen Kursaal Gemünd das Grenzlandtheater Aachen mit einer Theaterinszenierung des Romans „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde.

Karten sind im Vorverkauf im Gemünder Parkrestaurant unter Tel. 0 24 44/27 76 zum Preis von 20 €, 17 € und 14 € erhältlich. Geschlossene Schulklassen und Jugendgruppen erhalten besondere Ermäßigungen.

Die Abendkasse ist eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet. (epa)

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