Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe sollen besser unterstützt werden

SPD-Kreistagsfraktion begrüßt die Bestrebungen der Kreisverwaltung Euskirchen, zur Unterstützung der in den Kommunen einen Ehrenamtskoordinator zu installieren

Wollen die ehrenamtlich Tätigen in der Flüchtlingshilfe in den Kommunen stärken: Andreas Schulte (v.l.), SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender, und Markus Ramers, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Inklusion. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Wollen die ehrenamtlich Tätigen in der Flüchtlingshilfe in den Kommunen stärken: Andreas Schulte (v.l.), SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender, und Markus Ramers, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Inklusion. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Auch wenn die Bereitschaft eines großen Teils der Bevölkerung weiterhin hoch ist, sich in der Flüchtlingshilfe zu engagieren, gibt es optimierungsbedarf. Markus Ramers, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Inklusion: „Die SPD Fraktion steht in engem Dialog mit Vertretern der Flüchtlingshilfe in den kreisangehörigen Kommunen. In einer Gesprächsrunde in der vergangenen Woche wurde mehr als deutlich, wie wichtig die Unterstützung der Ehremamtler in den Kommunen durch einen Ehrenamtskoordinator auf Kreisebene ist.“

Denn oft gestalte sich die Koordination zwischen den ehrenamtlichen Helfern und den kommunalen Verwaltungen schwierig, so der Tenor in der Gesprächsrunde. Ramers: „Umso mehr begrüßen wir die Entscheidung der Kreisverwaltung, dem durch die Einrichtung der Stelle Ehrenamtskoordinator entgegen zu wirken.“

Andreas Schulte, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, regt zusätzlich an: „Zu den Aufgaben des Ehrenamtskoordinators oder der der Ehrenamtskoordinatorin sollte auf jeden Fall die Einrichtung einer kreisweiten Wohnungsbörse gehören.“ Denn oft fänden anerkannte Flüchtlinge nicht so schnell eine geeignete Wohnung und verblieben daher unnötig lange in den Unterkünften der Kommunen. (epa)

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