Fachtagung „Kinder psychisch erkrankter Eltern“

Im Rahmen des Jubiläums 10 Jahre Fachdienst „Fips“– Familien in psychischen Krisen“ des Sozialpsychiatrischen Zentrums Meckenheim diskutieren Experten, Betroffene und Angehörige

Zu dem Fachtag im Sozialpsychiatrischen Zentrum Meckenheim sind Fachleute und interessierte Bürger eingeladen. Foto: Rodger Ody
Zu dem Fachtag im Sozialpsychiatrischen Zentrum Meckenheim sind Fachleute und interessierte Bürger eingeladen. Foto: Rodger Ody

Meckenheim – Einen Fachtag zum Thema „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ für Fachleute und interessierte Bürger bietet das Sozialpsychiatrische Zentrum Meckenheim (SPZ) an, und zwar am Mittwoch, 10. Oktober, von 9.30 Uhr bis 14 Uhr im Saal der Familienbildungsstätte, Kirchplatz 1, 53340 Meckenheim. Anlass ist das zehnjährige Bestehen des Fachdienstes „Fips“ – Familien in psychischen Krisen“ des Sozialpsychiatrischen Zentrums.

Psychisch erkrankte Eltern und ihre Kinder befinden sich in einer besonderen Lebenssituation mit komplexen Anforderungen. Ein beschütztes Aufwachsen der Kinder ist oftmals nicht möglich, nicht selten werden sie sogar zur Stütze der Familie. „Fips“ richtet sich an Kinder und Jugendliche, die in Familien aufwachsen, in denen ein oder beide Elternteile psychisch krank sind und bietet niederschwellige Hilfen an.

Für die Fachtagung ist nach den Grußworten von Monika Böhr, Vorstandsvorsitzende des Katholischen Vereins für soziale Dienste im Rhein-Sieg-Kreis (SKM), und Heidemorie Wiens, Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Meckenheim, für 10 Uhr ein Einführungsvortrag von Dr. Helmut Hollmonn, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sowie Psychotherapeut und Chefarzt des Kinderneurologischen Zentrums der LVR Klinik Bonn, angekündigt.

Um 11 Uhr soll der thematisch passende Film „Wir sind hier“ von Andrea Rothenburg (Hamburg) gezeigt werden. Die anschließende Podiumsdiskussion mit Max Dohrnen (Kind eines psychisch erkrankten Elternteils), Marie Digge (Mutter), Dr. Rainer Meilicke (Leiter des Gesundheitsamtes des Rhein-Sieg-Kreises), Elisabeth Wilhelmi-Dietrich (Leiterin des Jugendhilfezentrums Alfter, Swisttol und Wachtberg), Beate Schönborn (FIPS) und Alexandra Wieschollek (FIPS) wird vom Journalisten Tameer Gunnar Eden (Eifeler Presse Agentur) moderiert.

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Die Veranstaltung ist für die Teilnehmer kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl begrenz ist, wird bis zum 30. September um Voranmeldungen gebeten. Weitere Informationen beim SPZ Meckenheim, Telefon 0 22 25-9 99 76 11, E-Mail: spz@skm-rhein-sieg.de oder im Internet: www.skm-rhein-sieg.de

(epa)

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