Polizei und Stadt Schleiden arbeiten eng zusammen

Sicherheitskonferenz in der Nationalparkhauptstadt

Setzen auf gute Zusammenarbeit: Polizeihauptkommissar Guido Wawer (v.l.), Leiter Polizeiwache Schleiden, Erster Polizeihauptkommissar Thorsten Köpp, Ordnungsamtsleiterin Martina Moersch und Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennings. Foto: Kerstin Wielspütz/Stadt Schleiden
Setzen auf gute Zusammenarbeit: Polizeihauptkommissar Guido Wawer (v.l.), Leiter Polizeiwache Schleiden, Erster Polizeihauptkommissar Thorsten Köpp, Ordnungsamtsleiterin Martina Moersch und Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennings. Foto: Kerstin Wielspütz/Stadt Schleiden

Schleiden – Um sich über Themen rund um die Sicherheit auszutauschen, haben Vertreter von Kreispolizei und Stadt Schleiden sich jetzt zu einer Sicherheitskonferenz in der Polizeiwache Schleiden getroffen. Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben, insbesondere zur Gefahrenabwehr, Kriminalitätsbekämpfung und Kriminalitätsvorbeugung sowie der Verkehrssicherheit, arbeitet die Polizei unter anderem auch mit kommunalen Ordnungsämtern zusammen. Dazu finden auf regionaler und örtlicher Ebene regelmäßig Sicherheitskonferenzen statt.

Der Dienststellenleiter der Polizeiwache Schleiden, Erster Polizeihauptkommissar Thorsten Köpp, Polizeihauptkommissar Guido Wawer, Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennings und der Leiterin des Städtischen Ordnungsamtes, Martina Moersch diskutierten dabei die allgemeine Sicherheitslage im Stadtgebiet Schleiden, akute Sicherheitsaspekte und die künftige Zusammenarbeit der beiden Behörden.

Köpp berichtete über die Statistik für das Jahr 2018: In absoluten Zahlen wurden im vergangenen Jahr in Schleiden 554 Straftaten (- 1,1 Prozent gegenüber 2017) polizeilich registriert. Das entspricht einem Anteil von 5,76 Prozent an den gesamten Straftaten im Kreis. Die Zahl der Wohnungseinbrüche sei leider konstant geblieben. Die Kriminalitätshäufigkeitszahl beläuft sich für Schleiden hochgerechnet auf fiktive 100.000 Einwohner auf 4.199. Sie liegt damit unterhalb des Wertes für den gesamten Kreis (5.007) und deutlich unter dem Wert für das Land NRW (7.558).

Trotz dieser insgesamt positiven Zahlen gebe es aber auch Probleme im Stadtgebiet: Nach der Brandserie, die von November 2018 bis Mai 2019 das Schleidener Tal in Atem gehalten hat, gab es im Frühjahr und den Sommermonaten vermehrt Fälle von Vandalismus und Störungen, etwa Vermüllungen und Ruhestörungen. Betroffen waren vor allem die städtischen Grün- und Parkanlagen, beispielsweise der Kurpark in Gemünd und der Sturmiuspark in Schleiden, trotz Kontrollen durch einen Sicherheitsdienst. Durch solche Vorfälle leide das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung unnötig, weswegen Ordnungsamt und Polizei gemeinsame Zusatzkontrollen vereinbart haben.

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Dienstellenleiter Köpp dazu: „Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich darum, uns immer zu kontaktieren, wenn sie Zeuge einer Straftat werden oder sich gar bedroht fühlen. Wenn wir von Vorfällen wissen, helfen wir sofort, sind aber eben auch auf Hinweise angewiesen.“ Pfennings: „Wenn wir Beschädigungen vorfinden oder darüber informiert werden, versuchen wir diese schnellstmöglich zu beheben und melden diese zudem umgehend der Polizei.“

Die gute Zusammenarbeit bei Groß- und Brauchtumsveranstaltungen, wie Karneval oder Kirmesfeiern, solle auch künftig beibehalten werden. Die Polizei bittet alle Veranstalter von Großveranstaltungen um frühzeitige Informationen, damit Sicherheitsaspekte gemeinsam besprochen und geplant werden können.

Bürgermeister Pfennings: „Ich danke den Polizistinnen und Polizisten für Ihre gute und zuverlässige Arbeit und bin sehr froh, dass wir die Polizeiwache in Schleiden haben und auch in Zukunft haben werden. Wir sind eine sehr sichere Region und wollen dies auch bleiben. Aus diesem Grund nehmen wir Hinweise aus der Bevölkerung sehr ernst und gehen diesen gemeinsam nach. Wenden Sie sich daher bitte bei Bedarf jederzeit an Polizei oder Ordnungsamt. Einen rechtsfreien Raum wird es bei uns nicht geben!“

(epa)

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