Mehr Sicherheit durch Verkehrsmessanlagen

Westenergie unterstützt die Stadt Zülpich bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Verkehrssicherheit

Das neue Verkehrsmessgerät wurde an der Ortsdurchfahrt im Ortsteil Enzen angebracht (v.l.): Westenergie-Kommunalbetreuer Achim Diewald, Bürgermeister Ulf Hürtgen, Ortsvorsteher Christoph Neuhaus und Ordnungsamts-Leiter Werner Lorse. Bild: Torsten Beulen/Stadt Zülpich
Das neue Verkehrsmessgerät wurde an der Ortsdurchfahrt im Ortsteil Enzen angebracht (v.l.): Westenergie-Kommunalbetreuer Achim Diewald, Bürgermeister Ulf Hürtgen, Ortsvorsteher Christoph Neuhaus und Ordnungsamts-Leiter Werner Lorse. Bild: Torsten Beulen/Stadt Zülpich

Zülpich – Das Thema Verkehrssicherheit ist für die Stadt Zülpich ein wichtiger Baustein in der Verkehrsplanung. Daher wurde nun eine weitere Anlage zur Messung von Geschwindigkeiten im Straßenverkehr angeschafft. Dabei handelt es sich um eine solarbetriebene Anlage, die den Verkehr in beiden Richtungen verdeckt aufzeichnet – und zwar sowohl die Art und Anzahl der Fahrzeuge als auch die gefahrenen Geschwindigkeiten.
Die Westenergie AG hat die kompletten Anschaffungskosten in Höhe von 2.300 Euro über ihr Förderprogramm „Kommunales Energiekonzept“ (KEK) gefördert. Durch umweltfreundliche Solarmodule benötigt die Verkehrsmessanlage keinen eigenen Stromanschluss und ist so vielfältig einsetzbar.
Besonders für Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zur Schule und Kindergarten soll hierdurch die Sicherheit erhöht und der Verkehr beruhigt werden. Einsatzorte sind daher vornehmlich vor Schulen und Kindergärten, daneben aber auch an Ortseingängen und sonstigen sensiblen Verkehrspunkten denkbar.
So wie im Ortsteil Enzen, wo bei Ortsvorsteher Christoph Neuhaus immer wieder Beschwerden wegen zu schnell fahrender Autos, Motorräder oder Lastwagen auf der sehr engen Ortsdurchfahrt (Firmenicher Straße – L61) eingehen. „Manche rasen hier mit 70 Stundenkilometern und mehr durch den Ort. Ich hoffe, dass die jetzigen Messungen belastbare Daten liefern, damit anschließend Maßnahmen zur Verbesserung der Situation getroffen werden können.“
Damit verfügt die Stadt Zülpich nunmehr über zwei verdeckt messende Anlagen und zwei so genannte „Smiley“-Geräte. Letztere präsentieren jedem vorbeifahrenden Autofahrer in Sekundenbruchteilen, was der Tacho geschlagen hat. Knöllchen oder Bußgelder werden durch die Messung nicht ausgelöst. Allerdings werden die Geschwindigkeiten der Vorbeifahrenden auch hier anonymisiert gespeichert.
Bürgermeister Ulf Hürtgen ist überzeugt, dass mit dem Einsatz der Messanlagen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöht wird: „Wenn Autofahrern signalisiert wird, dass sie zu schnell unterwegs sind, nehmen sie hoffentlich den Fuß vom Gas und fahren bewusster. Das ist das Ziel.“ Die Anlagen dienen als präventive Maßnahme. Sie kommen also einem moralischen Zeigefinger gleich und stellen keine Sanktion dar.
Westenergie-Kommunalbetreuer Achim Diewald stellt fest: „Ich freue mich, dass wir als regionaler Energieversorger gemeinsam mit den Kommunen Maßnahmen zur Energieeffizienz umsetzen. Dadurch leisten wir einen Beitrag für mehr Standortqualität und – wie in diesem Fall – zugleich auch zur Verkehrssicherheit.“ (eB/epa)

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