Zülpicher „ECK-Punkt“ mit breiter Angebotspalette

Kooperationsprojekt ist sozialer Anlaufpunkt für Bürgerinnen und Bürger

Viele verschiedene Akteure und Träger bieten im ECK-Punkt Zülpich ein breites Spektrum an Freizeit- und sozialen Angeboten für die Bürger der Römerstadt. Bild: Carsten Düppengießer
Viele verschiedene Akteure und Träger bieten im ECK-Punkt Zülpich ein breites Spektrum an Freizeit- und sozialen Angeboten für die Bürger der Römerstadt. Bild: Carsten Düppengießer

Zülpich – Der Ende Mai eröffnete „ECK-Punkt Zülpich“ im ehemaligen Juweliergeschäft Zimmermann in der Münsterstraße 5 hat sich in den letzten Monaten zu einem sozialen Anlaufpunkt für die Menschen der Römerstadt entwickelt. Verschiedene Angebote unterschiedlicher Träger und Akteure bieten Bürgerinnen und Bürgern ein buntes Angebot. Dieses reicht von Freizeitangeboten, wie etwa einem interkulturellen Nähkurs, Lesezeit für Senioren oder einem Computerkurs für die ältere Generation bis zu Beratungsangeboten von Trägern der Freien Wohlfahrtspflege.

Neben der Integrations- und Migrationsberatung des DRK sind dies bislang vor allem Angebote der Caritas Euskirchen. Der katholische Wohlfahrtsverband bietet an unterschiedlichen Tagen Migrations-, Sucht- und auf Anfrage Fluthilfeberatung. Außerdem ist für die nächste Zeit ein Angebot der Schuldnerberatung geplant. Weiter ist die Familienkinderkrankenschwester der Caritas mit Sprechzeiten im „ECK-Punkt“ vertreten.

Der „Lotsenpunkt Zülpich“ mit seinen Hilfen für Menschen in Notsituationen hat in den Räumen ebenso eine Heimat gefunden, wie die Ehrenamtsberatung des Seelsorgebereichs Zülpich und unter „# Ganz Ohr“ ist ein Seelsorger regelmäßig für Besucher ansprechbar. Die „GenoZülpicherBörde“ vermittelt an einem Wochentag kleine Hilfen im Alltag und samstags findet ein Kreativkurs für geflüchtete Kinder statt. Über die Wintermonate hat auch der „Offene Frauentreff“ hier eine Heimat gefunden, der sich in den wärmeren Monaten in „Garten der Begegnung“ am Wallgrabenpark trifft.

„Das Angebot ist seit dem Start im Frühsommer kontinuierlich gewachsen, spricht sich immer weiter herum und wird gut angenommen“, zeigt sich Marianne Komp, die als Engagementförderin der katholischen Kirche die Organisation des „ECK-Punkt“ übernommen hat, erfreut. Dennoch sei Raum für weitere Angebote. „Ich freue mich über alle Ideen, die bei mir ankommen.“ Erreichbar ist sie am besten per E-Mail unter marianne.komp@erzbistum-koeln.de.

Dort können sich Interessierte auch über die konkreten Angebotszeiten einzelner Angebote im „ECK-Punkt“ erkundigen. Der „ECK-Punkt“ ist ein Kooperationsprojekt der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinden Zülpich, der Caritas Euskirchen sowie der Stadt Zülpich und der Servicestelle Engagement. (eB/epa)

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