Über 205.000 Besucher im LVR-Freilichtmuseum Kommern

11.000 Besucher mehr als im Vorjahr – Museumsdidaktische Angebote wurden stark genutzt

Besucher im LVR-Freilichtmuseum Kommern können selbst ausprobieren, wie sich das alltägliche Leben vergangener Zeiten anfühlte. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Besucher im LVR-Freilichtmuseum Kommern können selbst ausprobieren, wie sich das alltägliche Leben vergangener Zeiten anfühlte. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich-Kommern – Eine positive Bilanz zieht das LVR-Freilichtmuseum Kommern für das vergangene Jahr. An den 366 Tagen – das Museum ist ganzjährig geöffnet – kamen 205.497 Gäste in das zweitgrößte Freilichtmuseum Deutschlands. Das sind über 11.000 Besucher mehr als im Vorjahr.

Dabei waren viele große Museumsveranstaltungen 2016 von schlechtem Wetter mit entsprechend geringerem Besucheraufkommen gekennzeichnet. Am Ostermontag zum Beispiel, sonst besucherstärkster Tag des „Jahrmarktes anno dazumal“, musste der Jahrmarkt wegen eines Orkans schon morgens geschlossen werden.

Dass dennoch die Zahl der Museumsgäste gestiegen ist, lieg nicht zuletzt an der Ausweitung der musealen Darstellung auf die jüngere Vergangenheit, so Dr. Michael H. Faber, stellvertretender Museumsleiter. So besuchten immer mehr Gäste den zeitgeschichtlich ausgerichteten „Marktplatz Rheinland“. Dort haben sich die beiden im vergangenen Jahr eröffneten „Nissenhütten“, die das Wohnen in Notzeiten nach dem Zweiten Weltkrieg vermitteln, zu wahren Publikumsmagneten entwickelt.

Stark genutzt wurden die vielfältigen museumsdidaktischen Angebote. Die Zahl der gebuchten Projekte für Gruppen und Schulklassen stieg im vergangenen Jahr um rund 15 Prozent auf 679, die Ausleihe von Audio-Führern um mehr als 50 Prozent. Faber: „Einfluss auf diese positive Entwicklung hat nicht zuletzt die konsequente Ausrichtung der Projektangebote und Museumsmedien auf weitestmögliche Inklusion.“ (epa)

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