Archiv der Kategorie: Tourismus

NET und „ene“ setzen auf nachhaltigen Tourismus

Team des Nationalparktors Gemünd hat Naturstromvertrag abgeschlossen, der auf vor Ort erzeugte Erneuerbare Energien setzt

Auch beim Strom auf Natur setzen Susanne Hahn (v.l.), Nationalparktor Gemünd, „ene“-Kundenberater Gerhard Feyerabend, NET-Geschäftsführerin Iris Poth und „ene“-Geschäftsführer Markus Böhm. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Auch beim Strom auf Natur setzen Susanne Hahn (v.l.), Nationalparktor Gemünd, „ene“-Kundenberater Gerhard Feyerabend, NET-Geschäftsführerin Iris Poth und „ene“-Geschäftsführer Markus Böhm. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Gemünd – Den Tourismus, aber dabei auch das Thema Nachhaltigkeit stärken, das hat sich die Nordeifel Touristik (NET) auf die Fahnen geschrieben. Nach „außen“ setzt die NET dazu unter anderem auf Beratung touristischer Betriebe und gemeinsame Strategien mit Kommunen, um touristische Destinationen attraktiv und umweltverträglich auszubauen. Weitere Anreize sollen Besuchern der Region beispielsweise durch die „GästeCard“ geboten werden, die es ermöglicht, verschiedene Busse und Bahnen in der Eifel kostenlos zu nutzen. Der Nachhaltigkeitsgedanke soll aber auch nach „innen“ gelebt werden, wie Iris Poth, Geschäftsführerin der NET, jetzt berichtete. Deshalb ist das Nationalparktor Gemünd, also das Haus der Touristeninformation mit Ausstellungen zum Nationalpark und Shop für Wanderer-Bedarf, nun auf Naturstrom umgestellt. NET und „ene“ setzen auf nachhaltigen Tourismus weiterlesen

Eine Milchbar für’s Museum

In Brühl wurde die in Amerika beliebte Lokalform 1955 eröffnet, jetzt soll sie in Kommern wieder aufgebaut werden

Das Flair der 1950er Jahre verströmt die Brühler Milchbar. Foto: Hans-Theo Gerhards/LVR
Das Flair der 1950er Jahre verströmt die Brühler Milchbar. Foto: Hans-Theo Gerhards/LVR

Mechernich-Kommern – In den 1950er Jahren war sie besonders in den USA Kult: die Milchbar. Anfang 1955 entstand auch eine Milchbar in Brühl, die im Sommer des gleichen Jahres eröffnet wurde. Jetzt soll das Brühler Lokal mit dem Flair der 50er ins LVR-Freilichtmuseum umziehen. Eine Milchbar für’s Museum weiterlesen

Neue Servicestation für Radfahrer

Mobile Station ermöglicht Fahrradfahrern kleinere „Do-It-Yourself-Reparaturen“ – Nächster Standort soll der Kyllradweg am Kronenburger See werden – Bei Bedarf werden weitere Stationen aufgebaut

Sie präsentierten die neue Radservicestation: Marcus Sprung (v.l.), Fahrradbeauftragter des Kreises Euskirchen, Günter Rosenke, Landrat Kreis Euskirchen, Dirk Leifeld, CBW-Betriebsleiter, und CBW-Mitarbeiter Karl-Heinz Dziallas. Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen
Sie präsentierten die neue Radservicestation: Marcus Sprung (v.l.), Fahrradbeauftragter des Kreises Euskirchen, Günter Rosenke, Landrat Kreis Euskirchen, Dirk Leifeld, CBW-Betriebsleiter, und CBW-Mitarbeiter Karl-Heinz Dziallas. Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen

Kreis Euskirchen – Plötzlich ist während der Radtour der Reifen platt? Eine Schraube oder eine Mutter hat sich gelöst und kein Werkzeug dabei? Schnell den Luftdruck überprüfen oder die Sattelhöhe nachjustieren? Hilfe zur Selbsthilfe sollen in Zukunft Radservicestationen bieten, die an mehreren Standorten im Kreis Euskirchen aufgestellt werden. Eine erste Station gibt es bereits auf Vogelsang, eine weitere wird in Kürze am Kyllradweg am Kronenburger See aufgestellt – dort, wo am Sonntag, 11. August die 5. Auflage des Radaktionstages „Grenzenlos Kyllradweg“ eröffnet wird. Neue Servicestation für Radfahrer weiterlesen

Zehn Jahre Schöpfungspfad im Nationalpark Eifel

Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt bestätigt

Das Netzwerk „Kirche im Nationalpark Eifel“ bietet bis Oktober einmal im Monat kostenlos eine begleitete spirituelle Wanderung auf dem Schöpfungspfad an. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Weisgerber
Das Netzwerk „Kirche im Nationalpark Eifel“ bietet bis Oktober einmal im Monat kostenlos eine begleitete spirituelle Wanderung auf dem Schöpfungspfad an. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Weisgerber

Simmerath-Hirschrott – „Dem Leben auf der Spur“ – das ist das Motto des Schöpfungspfades, der in Hirschrott in der Gemeinde Simmerath im Nationalpark Eifel gelangt beginnt. Von dort führt ein schmaler Pfad hinauf zur Leykaul auf der Dreiborner Hochfläche, wo ein begehbares Labyrinth und drehbare Tafeln mit je einem religiösen sowie literarischen Text zur inneren Einkehr einladen. Zehn Jahre Schöpfungspfad im Nationalpark Eifel weiterlesen

Dürre und Borkenkäfer – Ein Jahr im Zeichen des Klimawandels

Immer häufiger wärmeliebende Tierarten im Nationalpark Eifel erfasst – Leistungsbericht 2018 vorgestellt

Die „Rückkehr des Wolfes nach NRW“ war das Schwerpunktthema in der Kommunikation der Nationalparkverwaltung in 2018. Rund um die gleichnamige Ausstellung des NABU wurde Raum für Diskussionen zu den unterschiedlichen Sichtweisen geschaffen. Foto: A. Simantke/Nationalparkverwaltung Eifel
Die „Rückkehr des Wolfes nach NRW“ war das Schwerpunktthema in der Kommunikation der Nationalparkverwaltung in 2018. Rund um die gleichnamige Ausstellung des NABU wurde Raum für Diskussionen zu den unterschiedlichen Sichtweisen geschaffen. Foto: A. Simantke/Nationalparkverwaltung Eifel

Schleiden-Vogelsang – „Tausende durch Dürre und Borkenkäfer geschwächte Fichten wurden der freien Entwicklung überlassen, wo benachbarte Wirtschaftswälder dadurch nicht gefährdet sind. Vor allem im westlichen Kermeter und im Hetzinger Wald können Besucher spannende Walddynamik im Nationalpark Eifel beobachten“, nannte Nationalparkleiter Dr. Michael Röös, eine der Auswirkungen des extremen Hitzejahres 2018 anlässlich der Präsentation des neuen Jahresberichtes im Nationalpark-Zentrum Eifel in Vogelsang. Neben der Dokumentation eines der am stärksten durch Naturereignisse geprägten Jahre beinhaltet der Bericht weitere Fakten und Daten aus der Nationalparkarbeit. So wurden zahlreiche wärmeliebende Tierarten erfasst. Dürre und Borkenkäfer – Ein Jahr im Zeichen des Klimawandels weiterlesen

Diasporakapelle aus Overath im LVR-Freilichtmuseum Kommern

Andacht bei der feierlichen Eröffnung

Die Diasporakapelle in Overath wurde am 22. Juli 1951 eröffnet. Foto: Gemeindearchiv der evangelischen Kirche Overath
Die Diasporakapelle in Overath wurde am 22. Juli 1951 eröffnet. Foto: Gemeindearchiv der evangelischen Kirche Overath

Mechernich- Kommern – Mit der Diasporakapelle aus Overath gibt es ein weiteres historische Gebäude im LVR-Freilichtmuseum Kommern. Die offizielle Eröffnung soll am Sonntag, 21. Juli, um 11 Uhr gefeiert werden – fast auf den Tag genau 68 Jahre nach der Eröffnung der Kirche in Overath am 22. Juli 1951. Im Anschluss soll eine Andacht in der Diasporakapelle gefeiert werden.  Diasporakapelle aus Overath im LVR-Freilichtmuseum Kommern weiterlesen

(Zu) Heisses Wochenende im LVR-Freilichtmuseum Kommern

Statt Arbeiten mit Ochs und Pferd wollen Museumsschmied, mehrere Stellmacher und ihre Gehilfen an der historischen Dorfschmiede Holzspeichenräder mit Eisenbändern bereifen

Mit welchen Techniken und Materialien Stellmacher Wagenräder bauen, kann man in Kommern miterleben. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Mit welchen Techniken und Materialien Stellmacher Wagenräder bauen, kann man in Kommern miterleben. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich-Kommern – Zu heiß für Arbeiten mit den Tieren des LVR-Freilichtmuseums Kommern ist das Wetter für das kommende Wochenende angesagt. Deshalb muss das im Jahresprogramm angekündigte Programm „Mit Pferd und Ochse“ am Samstag, 29. Juni, und Sonntag, 30. Juni, abgesagt werden. Jedoch bietet das LVR-Freilichtmuseum Kommern eine „heisse“ Handwerksvorführung an. (Zu) Heisses Wochenende im LVR-Freilichtmuseum Kommern weiterlesen

Kursus über das Spinnen

Den Weg von roher Wolle zum fertigen Garn kann man im LVR-Freilichtmuseum Kommern am Spinnrad selbst nachvollziehen

Wie man per Hand Wolle zu Garn verarbeitet, das kann man im LVR-Freilichtmuseum Kommern lernen. Foto: Hans-Theo Gerhards/LVR
Wie man per Hand Wolle zu Garn verarbeitet, das kann man im LVR-Freilichtmuseum Kommern lernen. Foto: Hans-Theo Gerhards/LVR

Mechernich-Kommern – Einen Kursus in Spinnen von Wolle kann man am Donnerstag, 27. Juni, von 11 bis 16 Uhr im LVR-Freilichtmuseums Kommern besuchen. In dem Seminar des Fördervereins des Museum wird in geselliger und entspannter Runde der Umgang mit dem Spinnrad gelehrt. Kursus über das Spinnen weiterlesen

Das Ahrtal gehörte den Zweirädern

Hauptsponsor ene-Unternehmensgruppe ging mit gleich dreizehn Radlern an den Start – 17 Aktionspunkte an der 55 Kilometer langen Strecke – „Warm up“ für den „Eifel Hero“

Bevor es auf die große Fahrt ging, erteilte Pfarrer Matthäus Zuska den „Radlersegen“. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Blankenheim – Wenn in zwei Bundesländern, drei Landkreisen und vier Kommunen das Auto in der Garage bleibt und sich die Menschen scharenweise aufs Rad schwingen, dann ist nicht etwa die „Ölkrise“ zurückgekehrt, sondern eine neue Ausgabe der „Tour de Ahrtal“ nimmt ihren Lauf. Bereits zum 15. Mal fand das grenzenlose und autofreie Fahrradvergnügen jetzt zwischen Blankenheim, Hillesheim, Müsch und Altenahr statt. Das Ahrtal gehörte den Zweirädern weiterlesen

Mehr Rutschspaß im Schleidener Freibad

Kleinkinderbereich ausgebaut

Geschäftsführer Marcel Wolter (hinten v.l.) und Vorstandsvorsitzender Ingo Pfennings übergaben für die Bürgerstiftung Schleiden die Kleinkindrutsche offiziell an Schwimmbadbetreiber Elmar Scholzen. Foto: Kerstin Wielspütz/Stadt Schleiden
Geschäftsführer Marcel Wolter (hinten v.l.) und Vorstandsvorsitzender Ingo Pfennings übergaben für die Bürgerstiftung Schleiden die Kleinkindrutsche offiziell an Schwimmbadbetreiber Elmar Scholzen. Foto: Kerstin Wielspütz/Stadt Schleiden

Schleiden – Für mehr Rutschspaß im Schleidener Freibad sorgte jetzt die Bürgerstiftung Schleiden. Denn die spendierte eine neue Rutschlandschaft für den Kleinkinderbereich. Rutschen sind nicht nur beliebter Spaß, sondern fördern auch die Entwicklung von Kindern. Auch kleinere Kinder können damit schon Bewegungsspiele mit einem geringen Schwierigkeitsgrad ausüben, erfahren am eigenen Körper die Schwerkraft, erlangen eine Art Schwebegefühl und lernen somit Geschwindigkeiten kennen. Sie erfahren auch, dass ein „vergnügliches Rutschen“ erst nach erfolgreicher Besteigung der Treppe möglich ist und müssen sich dabei mit anderen „Rutschanwärtern“ arrangieren, womit auch die soziale Kompetenz gefordert wird. Mehr Rutschspaß im Schleidener Freibad weiterlesen

Touristische Fahrten mit historischen Triebwagen

Bahn- und Businitiative Schleidener Tal sorgt im elften Jahr auf ehrenamtlicher Basis für besonderen Bahnverkehr auf der Eisenbahnstrecke Kall-Hellenthal – „Flitsch“ fährt von Juni bis Oktober

Die „Flitsch“ fährt wieder sonntags von Juni bis Oktober. Foto: Marita Rauchberger
Die „Flitsch“ fährt wieder sonntags von Juni bis Oktober. Foto: Marita Rauchberger

Oleftal – Für besonderen Bahnverkehr auf der Eisenbahnstrecke Kall-Hellenthal sorgt im elften Jahr die Bahn- und Businitiative Schleidener Tal: Jeweils sonntags fährt der historische Schienenbus, die „Flitsch“, vom 9. Juni bis zum 27. Oktober über die denkmalgeschützte Bahnstrecke durch das Urft- und Oleftalbahn. Mit dem historischen MAN-Triebwagen erreicht man die Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele entlang der Oleftalbahn. Ob Wanderung durch den Nationalpark Eifel, zu Vogelsang-IP, per GPS geführte Radtouren durch das Urft- und Oleftal oder ob man einfach man nur das Flair der nostalgischen Fahrt mit dem historischen MAN-Schienenbus genießen will, man kann eine gemütliche Fahrt im historischen Ambiente wie anno dazumal erleben. Touristische Fahrten mit historischen Triebwagen weiterlesen

„Auf den Spuren der Raubritter“

Eifelvereine bieten zum Europafest besondere Wanderung an

Bei dieser Ansicht von Reifferscheid aus dem Jahr 1793 ist dem Künstler ein wenig die Phantasie durchgegangen. Bild: Eifelverein Hellenthal
Bei dieser Ansicht von Reifferscheid aus dem Jahr 1793 ist dem Künstler ein wenig die Phantasie durchgegangen. Bild: Eifelverein Hellenthal

Eifel – Die Eifelvereine Hellenthal, Blumenthal, Reifferscheid, Losheim und Udenbreth haben in den vergangenen Monaten im Rahmen des kreisweiten Projektes „Wanderwelt der Zukunft – EifelSchleifen und EifelSpuren“ einiges an Arbeit auf sich genommen und darüber hinaus auch entsprechende Wanderwege neu konzipiert. Am 23. Juni soll anlässlich des „Deutsch-Belgischen Freundschaftstreffens“ eine gemeinsame Wanderung der Eifelvereine aus dem Gemeindegebiet mit dem Start und Ziel an der Grenzlandhalle in Hellenthal veranstaltet werden. Dazu sind alle Wanderfreunde zum Mitwandern recht herzlich eingeladen. „Auf den Spuren der Raubritter“ weiterlesen