Archiv der Kategorie: Tourismus

Besonderes Licht bei der „Kommerner Museumsnacht“

Historische Beleuchtung aus mehreren Jahrhunderten im LVR-Freilichtmuseum Kommern

Bei der Museumsnacht werden die historischen Gebäude in besonderes Licht getaucht. Foto: Jürgen Gregori/LVR
Bei der Museumsnacht werden die historischen Gebäude in besonderes Licht getaucht. Foto: Jürgen Gregori/LVR

Mechernich-Kommern -In historischer Beleuchtung aus mehreren Jahrhunderten können die Gäste das LVR-Freilichtmuseum Kommern am Freitag, 17. November, von 17 bis 22 Uhr im Rahmen der „Kommerner Museumsnacht“  erleben. Auf Herdstellen der Bauernhäuser brennen offene Feuer – früher oftmals die einzige Lichtquelle im Haus. Bauernstuben zeigen sich im spärlichen Licht von Laternen oder Petroleumlampen. Neon hingegen leuchtet in der Küche des Quelle-Fertighauses von 1965 und in der Reklame der historischen Gaststätte „Watteler“. Besonderes Licht bei der „Kommerner Museumsnacht“ weiterlesen

Sternenwoche in der Rureifel

Von Samstag, 21. Oktober, bis Samstag, 28. Oktober, finden täglich abenteuerliche und abwechslungsreiche Abendveranstaltungen statt

Besonders die Milchstraße über dem Rursee ist ein Hingucker. Bild: Andy Holz
Besonders die Milchstraße über dem Rursee ist ein Hingucker. Bild: Andy Holz

Rureifel – Gegen eine kleine Gebühr sind Einheimische wie Gäste und ganz besonders Kinder eingeladen, die in den Herbstferien bei Dunkelheit etwas Spannendes mit ihren Eltern erleben möchten. Astronomie stand bei den alten Kelten hoch im Kurs. Vermutlich beeinflussten sogar die „Großen Mondwenden“ die Ausrichtung von Gräbern und Kultanlagen. Abenteuerlich beginnt so am Samstag mit einer Laternenwanderung ab Kreuzau-Bilstein zum Keltenwall die diesjährige Sternenwoche in der Rureifel. Es gibt Angebote in Heimbach, Nideggen, Hürtgenwald und Kreuzau. Sternenwoche in der Rureifel weiterlesen

Nationalpark-Shuttle fährt jetzt mit Bio-Erdgas

Regenerativer statt fossiler Treibstoff soll das Klima schonen

Ranger Ralf Hilgers stellt gemeinsam mit Vertretern von Kreis, RVK, e-Regio, Nationalpark und Vogelsang IP die neuen Shuttlebusse vor. Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen
Ranger Ralf Hilgers (l.) stellt gemeinsam mit Vertretern von Kreis, RVK, e-Regio, Nationalpark und Vogelsang IP die neuen Shuttlebusse vor. Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen

Kreis Euskirchen/Schleiden-Vogelsang – Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) hat ihre ersten drei Bio-Erdgasbusse jetzt in Betrieb genommen. Am heutigen Dienstag wurden die Busse, die auf der Nationalpark-Linie SB 82 als sogenannte Nationalpark-Shuttle fahren,  im Nationalpark Eifel vorgestellt. Die Busse verkehren zwischen Kall und dem Internationalen Platz Vogelsang im Nationalpark Eifel. Nationalpark-Shuttle fährt jetzt mit Bio-Erdgas weiterlesen

Fragen zum Nationalpark vor Ort stellen

Bürgerwanderung  zur Entwicklung der Nationalparkwälder

Bei der Bürgerwanderung im Nationalpark steht Nationalparkbezirksleiter Elmar Falkenberg für Fragen zur Verfügung. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel
Bei der Bürgerwanderung im Nationalpark steht Nationalparkbezirksleiter Elmar Falkenberg für Fragen zur Verfügung. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel

Monschau-Höfen – Eine Bürgerwanderung im Nationalpark Eifel will die Nationalparkverwaltung am Samstag, 30. September, um 09.30 Uhr anbieten. Treffpunkt ist der Parkplatz Wahlerscheid, an der B258 von Schleiden Richtung Monschau fahrend rund 200 Meter hinter dem Abzweig der L245 Richtung Malmedy auf der linken Seite, GPS-Koordinaten: N 50° 30.196667 E 6° 19.590000. Mit öffentlichen Verkehrsmittelngelangt man über Linie 815 zur Haltestelle „Höfen Wahlerscheid, Monschau“. Fragen zum Nationalpark vor Ort stellen weiterlesen

NRW-Stiftung stellt Förderprojekte vor

„Erlebnistag Eifel“ am Naturzentrum Nettersheim – Prof. Dr. Wolfgang Schumachers Amtszeit endet im Oktober

Auch die Grube Wohlfahrt gehört mit zu den Förderprojekten der NRW-Stiftung. Das Bild zeigt NRW-Stiftungspräsident Harry Kurt Voigtsberger (links) mit Karl Reger vom Besucherbergwerk. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Auch die Grube Wohlfahrt gehört mit zu den Förderprojekten der NRW-Stiftung. Das Bild zeigt NRW-Stiftungspräsident Harry Kurt Voigtsberger (links) mit Karl Reger vom Besucherbergwerk. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Nettersheim – Die NRW-Stiftung und die Eifelgemeinde Nettersheim laden für Sonntag, 17. September, mit einem abwechslungsreichen Programm von 12 bis 18 Uhr zum „Erlebnistag Eifel – die NRW-Stiftung zu Gast in Nettersheim“ in und an das Naturzentrum Eifel ein. Unter dem Stichwort „Marktplatz der Förderprojekte aus dem Kreis Euskirchen“ wollen sich an diesem Tag zahlreiche von der NRW-Stiftung geförderte Projekte und weitere lokale Akteure aus den Bereichen „Natur, Heimat und Kultur“ am Naturzentrum vorstellen. NRW-Stiftung stellt Förderprojekte vor weiterlesen

FILM: Eine Schatzsuche im Kreis Euskirchen

Kreis Euskirchen – Der Kreis Euskirchen hat Vieles zu bieten: Eine überragende Natur- und Kulturlandschaft, erschwingliches Wohneigentum in bester Lage, innovative Arbeitsplätze inmitten einer beliebten Ferienregion und zahlreiche familienfreundliche Betriebe, die es ermöglichen, beruflichen Erfolg mit Familie und Freizeit in Einklang zu bringen. Um zu zeigen, wie liebens- und lebenswert es im Kreis Euskirchen ist, haben Kreiswirtschaftsförderin Iris Poth und Projektleiterin Sarah Komp gemeinsam mit der Eifeler Presse Agentur an einem Film gearbeitet, der ein bisschen von dem „Feeling“ wiedergeben möchte, dort leben und arbeiten zu dürfen, wo andere Urlaub machen. Das Ergebnis, das unter anderem mit einer modernen Kameradrohne entstand,  sehen Sie hier.

Nationalpark Eifel ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands

Bei einer Online-Befragung von Reisenden landete der hiesige Nationalpark auf Platz 31 von 100

Der Nationalpark Eifel ist bei Touristen sehr beliebt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Der Nationalpark Eifel ist bei Touristen sehr beliebt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Der Nationalpark Eifel liegt laut einer Online-Umfrage der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) bei Touristen unter den Top 100 Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Mit dem 31. Platz landet Nordrhein-Westfalens Nationalpark noch vor dem Brandenburger Tor in Berlin (Platz 37), der Zugspitze (Platz 38) und dem Münchener Oktoberfest (Platz 60). Nationalpark Eifel ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands weiterlesen

„Nach der Ernte“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern

Besucher können traditionelle bäuerliche und handwerkliche Arbeiten erleben und auch teilweise selbst Hand anlegen – Kaltblüter und Zugochsen im Einsatz

Holzrückepferde im Einsatz kann man im LVR-Freilichtmuseum Kommern erleben. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Holzrückepferde im Einsatz kann man im LVR-Freilichtmuseum Kommern erleben. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich-Kommern – Die vielfältigen und oft mühevollen Arbeiten „Nach der Ernte“ in vergangenen Zeiten lässt das LVR-Freilichtmuseum Kommern am Wochenende 16. und 17. September lebendig werden. Eröffnet wird die Veranstaltung am Samstag und Sonntag jeweils um 12 Uhr mit einem Korso der vielen Kaltblutpferde und Zugochsen, die während der Veranstaltung „Nach der Ernte“ zum Einsatz kommen sollen. Viele historische Wagen und Geräte ziehen in dem Korso mit, ebenso alle Akteure, die an den beiden Tagen ihr handwerkliches Können vorführen. Ein achtspänniger Ziegenwagen soll den Umzug anführen. „Nach der Ernte“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern weiterlesen

Der „rote Brummer“ ist wieder unterwegs

Alt-Ehrwürdiger VT 95 verkehrt am Sonntag, 10. September, auf der Oleftalbahn

Ein Uerdinger Schienenbus in Olef. Foto: Marita Rauchberger
Ein Uerdinger Schienenbus in Olef. Foto: Marita Rauchberger

Oleftal – Aufgrund der großen Nachfrage will die Bahn- und Businitiative Schleidener Tal (BuBI) am Sonntag, 10. September, wieder mit dem historischen Uerdinger-Schienenbus, dem VT 95, auf der denkmalgeschützten Eisenbahnstrecke Kall-Hellenthal, der Oleftalbahn, fahren. Dabei übernimmt der VT 95 der Vulkan-Eifel-Bahn (VEB) die gewohnten Fahrten als Ersatz für den MAN-Triebwagen der Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE). Der VT 95 ist das Fahrzeug, das von 1955 bis 1976 das Bild der Flitsch deutlich geprägt hat. Der „rote Brummer“ ist wieder unterwegs weiterlesen

Die Erft soll wieder mehr in den Fokus gerückt werden

Preisträger des Wettbewerbs „Wir sind morgen“ stellten ihre Ideen im Rathaus der Stadt Bad Münstereifel vor – Außer der Reihe wurde von Schülerinnen und Schülern des St.-Angela-Gymnasiums eine Gedenktafel im Columbarium von Theresienstadt realisiert

Bodo Kerstin (rechts) überreichte die Urkunden für den ersten und zweiten Preis an Nikolaus Weiler und Ingo Pfennings vom Stadtmarketingverein. Die Schülerinnen und Schüler sowie Schulleiter Bernhard Helfer (links) freuten sich, ihr Projekt doch noch umgesetzt zu haben. Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian (vorne) und die Sponsoren der KSK (Hintergrund) konnte sich über das Engagement in der Kurstadt nicht beklagen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Bodo Kerstin (rechts) überreichte die Urkunden für den ersten und zweiten Preis an Nikolaus Weiler und Ingo Pfennings vom Stadtmarketingverein. Die Schülerinnen und Schüler sowie Schulleiter Bernhard Helfer (links) freuten sich, ihr Projekt doch noch umgesetzt zu haben. Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian (vorne) und die Sponsoren der KSK (Hintergrund) konnte sich über das Engagement in der Kurstadt nicht beklagen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Bad Münstereifel – Eines der Leuchtturmprojekte der Bürgerstiftung Bad Münstereifel ist der Wettbewerb „Wir sind morgen“. Jugendliche, die im Stadtgebiet leben oder zur Schule gehen, erhalten die Möglichkeit, konkrete Projekte zu entwickeln und umzusetzen, die die Kurstadt für junge Menschen attraktiver machen soll. Dafür werden pro Wettbewerb insgesamt 9000 Euro ausgelobt. „Unsere Bürgerstiftung hat mit der Kreissparkasse Euskirchen einen großen Sponsor, der mehr als nur Geld gibt, sondern der uns auch aktiv begleitet“, berichtete Bodo Kerstin, der zweite Vorsitzende der Bürgerstiftung am Donnerstagnachmittag im Rathaus der Stadt. Die Erft soll wieder mehr in den Fokus gerückt werden weiterlesen

Besondere Führung durch den Bergwerksstollen

Im Besucherbergwerk „Grube Wohlfahrt“ in Hellenthal-Rescheid kann man die Geschichte des Bergbaus in der Eifel im Schein alter Grubenlampen erleben

Seit rund 2000 Jahren wird in der Eifel nach Metallen geschürft, wie man im Besucherbergwerk erfahren kann. Foto: Heimatverein Rescheid
Seit rund 2000 Jahren wird in der Eifel nach Metallen geschürft, wie man im Besucherbergwerk erfahren kann. Foto: Heimatverein Rescheid

Hellenthal-Rescheid – Die über 2000 Jahre alte Geschichte des Bergbaus in der Eifel kann man im Besucherbergwerk „Grube Wohlfahrt“ in einer abendlichen Führung durch die Stollen erleben, und zwar im Schein alter Grubenlampen. Diese speziellen Termine für bis in den Abend Berufstätige und Nachtschwärmer finden jeweils am ersten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr statt, das nächste Mal am Donnerstag, 7. September. Besondere Führung durch den Bergwerksstollen weiterlesen

Museumsbereich der Grube Wohlfahrt wird erweitert und barrierefrei

NRW-Stiftung und KSK Euskirchen überbrachten dem Heimatverein Rescheid insgesamt 86.400 Euro – 50 Ehrenamtler halten den Besucherbetrieb aufrecht und leisteten bereits über 200.000 Stunden freiwilligen Dienst

KSK-Vorstandsmitglied Holger Glück (l), KSK-Vorstandsstab-Direktorin Rita Witt und der Vorsitzende der NRW-Stiftung Harry K. Voigtsberger (3.v.l.) übergaben ihre Förderbescheide an Karl Reger (2.v.l.). Über die Zuwendungen freuten sich auch Klaus Piecha (v.r.), Wilfried Knips und Ralf Sawatzki. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
KSK-Vorstandsmitglied Holger Glück (l), KSK-Vorstandsstab-Direktorin Rita Witt und der Vorsitzende der NRW-Stiftung Harry K. Voigtsberger (3.v.l.) übergaben ihre Förderbescheide an Karl Reger (2.v.l.). Über die Zuwendungen freuten sich auch Klaus Piecha (v.r.), Wilfried Knips und Ralf Sawatzki. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Hellenthal-Rescheid – Wer die Grube Wohlfahrt in Rescheid besucht, der muss sich zunächst an eine Reihe von sprachlichen Besonderheiten gewöhnen, die der Bergmannssprache eigen sind. So steigt man nicht in die Grube hinab, sondern „fährt ein“, obwohl weit und breit kein Fahrzeug zu sehen ist. Und spricht der Grubenführer vom „Auffahren“, so redet er nicht von einem Aufzug, sondern meint damit nur das Anlegen von Hohlräumen im Berg. Die Treppe, die hinab in den Stollen führt, heißt denn auch konsequent „Fahrte“. Wird hingegen ein „Frosch“ entzündet, so ist Empörung überflüssig, denn es wird nur der Docht einer Öllampe in Brand gesetzt oder besser des Bergmanns „Geleucht“, damit er sein „Gezähe“ (jede Art von Werkzeug) besser erkennen kann oder auch seinen „Hunt“ wiederfindet, bei dem es sich um keinen missratenen Vierbeiner, sondern nur um einen kleinen Grubenwagen handelt. Museumsbereich der Grube Wohlfahrt wird erweitert und barrierefrei weiterlesen