„F&S solar“ baut Vertriebssegment weiter aus

Karl-Heinz Dernbecher, zuletzt Vice President Sales der Solar Fabrik Freiburg, leitet seit Oktober den Modulvertrieb in Euskirchen

Karl-Heinz Dernbecher ist seit Oktober 2012 Vertriebsleiter beim Solarspezialisten „F&S solar“ in Euskirchen. Bild: Michael Thalken/epa
Karl-Heinz Dernbecher ist seit Oktober 2012 Vertriebsleiter beim Solarspezialisten „F&S solar“ in Euskirchen. Bild: Michael Thalken/epa

Euskirchen – Die Firma „F&S solar“ mit Sitz im nordrhein-westfälischen Euskirchen betreibt neben der Projektierung von Freiland- und Dachanlagen auch den Vertrieb von Solarmodulen und bietet Dienstleistungen rund um den Solaranlagenbau an. Verantwortlich für den Vertrieb ist seit Oktober 2012 der 58-jährige Karl-Heinz Dernbecher. Dernbecher ist in der Branche kein Unbekannter: Er war ab 2000 Verkaufsleiter „Deutschland Mitte“ beim Solargroßhändler AET/Conergy und dort im Business-to-business-Bereich tätig. 2006 avancierte er zum Key Account Manager bei Conergy.

Ein Jahr darauf übernahm er die Verkaufsleitung Deutschland in der Solar Fabrik Freiburg, wo er 2009 als Vice President Sales vor allem für die internationale Ausrichtung des rasch wachsenden Unternehmens zuständig war. Dernbechers  Aufgabenschwerpunkt beim Solarspezialisten „F&S solar“ ist die Pflege und der Aufbau von europaweiten Handelsstrukturen.

„Als einer der größten Projektierer von Solaranlagen besitzt ‚F&S solar‘ eine hohe Einkaufsmacht“, so Dernbecher. „Diese wollen wir dem Endkundenmarkt zur Verfügung stellen und unser über viele Jahre erworbenes Know-How an die Beginner-Märkte in Europa weiterreichen.“

Karl-Heinz Dernbecher ist seit Oktober 2012 Vertriebsleiter beim Solarspezialisten „F&S solar“ in Euskirchen. Bild: Michael Thalken/epa
Der 58-jährige Saarbrücker ist davon überzeugt, dass der eigentliche Solarboom erst noch bevorsteht. Bild: Michael Thalken/epa

Viele europäische Länder fingen jetzt erst an, ihre ersten großen Solarkraftwerke zu realisieren. Die Firma „F&S solar“, die allein in den letzten Jahren über 1500 Freiland- und Dachanlagen baute, darunter die größten Solarparks in NRW, Niedersachsen und jüngst in Baden-Württemberg, verfüge über die nötige Erfahrung bei der Umsetzung solcher Projekte und könne daher passende Konzepte liefern.

„Wir verstehen uns vor allem als Transferpartner von Wissen und Know-How und sehen unsere Kunden als gleichberechtigt an“, so Dernbecher. „F&S solar“ sei darüber hinaus solvent genug, um nicht nur hochqualitative und geprüfte Solarmodule für den Endkunden zu beschaffen, sondern man könne auch bei Planungs- und Statikfragen sowie selbst beim Investment behilflich sein.

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Der 58-jährige Saarbrücker ist davon überzeugt, dass der eigentliche Solarboom erst noch bevorsteht. Für 2013 rechnet er zunächst noch mit einer Konsolidierung des Marktes, ab 2014 jedoch mit einem weiteren Aufschwung. „Die Zukunft unserer Branche liegt in einem starken Projekt-Management und gehört Firmen, die dieses Thema beherrschten. Subventionen durch das EEG sind da auf Dauer eher hinderlich“, sagt er selbstbewusst.

 (epa)

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