Erstes Rennen aus Sicherheitsgründen abgesagt

Zahlreiche Fahrer aus dem Kreis Euskirchen mischen bei den verschiedenen Rennserien aus Anlass des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring mit – Iversheimer Profi-Rennfahrer Frank Stippler geht als Titelverteidiger auf die 24-Stunden-Jagd durch die Grüne Hölle

Der Slogan "Freude am Fahren" traf heute für die Rennfahrer leider nicht zu. Bild: Reiner Züll
Der Slogan „Freude am Fahren“ traf heute für die Rennfahrer wohl eher nicht zu. Bild: Reiner Züll

Eifel/Nürburgring – Es ist die größte Autorennveranstaltung der Welt und rund 1000 Rennfahrer aus allen Kontinenten haben dem Beginn am  Freitagmorgen  entgegen gefiebert. Bereits um 8 Uhr sollte der Rennmarathon mit einem Wertungslauf der RCN-Rundstrecken-Challenge begonnen werden. Doch es herrschte stundenlang Stillstand auf der Rennstrecke durch die Grüne Hölle des Nürburgringes.

Wie schon so oft in der Vergangenheit machte das tückische Eifelwetter den Motorsportlern einen Strich durch die Rechnung. Dichter Nebel lag am Vormittag über dem Nürburgring, so dass alle Renn- und Trainingsläufe aus Sicherheitsgründen abgesagt werden mussten. Bis zum Mittag hatte sich die Wetterlage rund um den Nürburgring noch immer nicht verbessert. 

Dichter Nebel lag am Vormittag über dem Nürburgring, so dass alle Renn- und Trainingsläufe aus Sicherheitsgründen abgesagt werden mussten. Bild: Reiner Züll
Dichter Nebel lag am Vormittag über dem Nürburgring, so dass alle Renn- und Trainingsläufe aus Sicherheitsgründen abgesagt werden mussten. Bild: Reiner Züll

Rennleiter Walter Hornung aus Engelskirchen und Veranstaltungsleiter Peter Geishecker aus Köln nahmen das Missgeschick gelassen, in der Gewissheit, dass sich Besserung einstelle. Er hoffe auf den lieben Gott, dass dieser zum Start des eigentlichen 24-Stunden-Rennens am Sonntagnachmittag um 17 Uhr Einsehen mit den Rennsportfans und den Fahrern habe, berichtete Geishecker am Freitagmorgen bei der Fahrerbesprechung im Pressezentrum des Nürburgringes. Dort hatten sich die rund 600 Piloten, die das 24-Stunden-Rennen von Sonntag-bis Montagnachmittag bestreiten, zum Briefing versammelt.

Die rund 600 Piloten, die das 24-Stunden-Rennen von Sonntag bis Montagnachmittag bestreiten, hoffen derzeit auf eine Wetterbesserung. Bild: Reiner Züll
Die rund 600 Piloten, die das 24-Stunden-Rennen von Sonntag bis Montagnachmittag bestreiten, hoffen derzeit auf eine Wetterbesserung. Bild: Reiner Züll

Der ADAC-Nordrhein erwartet am langen Pfingstwochenende über 200.000 Besucher  entlang der 25 Kilometer langen Rennstrecke der Nürburgring-Norschleife. Von Freitag bis Montag sorgen rund 3000 Marshalls, Funktionäre und Sportkommissare für die Sicherheit von Fahrern  und Zuschauern. Über 100 Fernsehanstalten in der ganzen Welt berichten über das Großereignis, das in diesem Jahr seine 41. Auflage erlebt.

Die meisten Fahrer nahmen das schlechte Wetter gelassen. Der ADAC-Nordrhein erwartet am langen Pfingstwochenende über 200.000 Besucher  entlang der 25 Kilometer langen Rennstrecke der Nürburgring-Norschleife. Bild: Reiner Züll
Die meisten Fahrer nahmen das schlechte Wetter gelassen. Der ADAC-Nordrhein erwartet am langen Pfingstwochenende über 200.000 Besucher entlang der 25 Kilometer langen Rennstrecke der Nürburgring-Norschleife. Bild: Reiner Züll

Zahlreiche Fahrer aus dem Kreis Euskirchen mischen bei den verschiedenen Rennserien mit. Der Iversheimer Profi-Rennfahrer Frank Stippler geht als Titelverteidiger auf die 24-Stunden-Jagd durch die Grüne Hölle. Er gilt auch in diesem Jahr in seinem Audi R8 LMS ultra als heißer Favorit auf den Gesamtsieg.

Bevor aber am Sonntag der Start zum Höhepunkt des Wochenendes erfolgt, findet ein mehrstündiges Showprogramm mit Hubschrauber-Kunstflügen und Mototorrad-Stunts statt. Unmittelbar vor Beginn des 24-Stunden-Rennens wird Formel-1-Rekordchampion Michael Schumacher in einem Silberpfeil eine Runde auf der legendären Nordschleife drehen.

(Autor: Reiner Züll)

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