Hoesch-Museum stellt „Windzeichnungen“ von Klaus Dauven aus

Von der Natur begonnen, von Klaus Dauven pfiffig vollendet. Bild: Josef Kreutzer/Kreis Düren
Von der Natur begonnen, von Klaus Dauven pfiffig vollendet. Bild: Josef Kreutzer/Kreis Düren

Düren – Die Ausstellung „entfernt“ von Klaus Dauven ist jetzt im Leopold-Hoesch-Museum, Hoeschplatz 1, Düren zu sehen. In dieser Ausstellung zeigt Dauven sogenannte „Windzeichnungen“: Diese entstehen durch Äste, die sich durch den Wind bewegen und dabei Spuren etwa an Hauswänden hinterlassen. Dauven sucht und fotografiert genau solche Hauswände, Spuren der Natur.

Abgesehen von diesen Fotografien, legt Dauven auch selbst Hand an. Auf Straßenschildern entfernt er gezielt den von der Natur geschaffenen grünlichen Belag und lässt so Umrisse von Pflanzen oder auch einem Skateboardfahrer, der das Schild als Sprungchance zu nutzen scheint, entstehen.

Mit diesem monumentalen Werk auf der Mauer der Oleftalsperre wurde Klaus Dauven auch in der Eifel bekannt. Bild (Ausschnitt): Max Busch
Mit diesem monumentalen Werk auf der Mauer der Oleftalsperre wurde Klaus Dauven auch in der Eifel bekannt. Bild (Ausschnitt): Max Busch

Die Ausstellung zeigt auch, wie so etwas auch im Großen funktionieren kann. Ein Film dokumentiert Säuberungsarbeiten an Staumauern, wobei Dauven immer wieder Monumentalbilder an der Wand entstehen lässt. An der Staumauer der Oleftalsperrre (282 x 54 Meter) in Hellenthal hat er mit dem Hochdruckreiniger das Bild eines Wildwechsels mit Hirschen, Eichhörnchen, Füchsen und Ähnlichem ‚gemalt‘.

Außerdem sind Werke von Axel Kasseböhmer, Heinz Mack und Ernst Ohst in der aktuellen Ausstellung des Leopold-Hoesch-Museums noch bis zum Sonntag, 24. August, zu sehen. (dr/epa)

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