Bilanz: Rund 1.7 Mio. Euro Förderung für LEADER-Projekte

LEADER-Region Eifel zieht Bilanz und ruft zur Beteiligung auf – Regionalmanager Alexander Sobotta bezifferte das umgesetzte Projektvolumen auf insgesamt rund 12 Mio. Euro

Laden zur Meldung von Projektideen für die neue LEADER-Förderphase ein: Reinhold Müller (v.l.), Günter Flamm, Alexander Sobotta und Günter Schumacher. Bild: LAG Eifel
Laden zur Meldung von Projektideen für die neue LEADER-Förderphase ein: Reinhold Müller (v.l.), Günter Flamm, Alexander Sobotta und Günter Schumacher. Bild: LAG Eifel

Eifel – Vor rund sechs Jahren war die nordrhein-westfälische Eifel nach erfolgreicher Bewerbung beim Land Nordrhein-Westfalen als eine von zwölf LEADER-Regionen in NRW anerkannt worden. LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes und steht für „Liaison entre actions de développement de l´économie rurale“ = „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“.

Seitdem haben Kommunen und bürgerschaftliche Initiativen von Fördermitteln und der Zusammenarbeit in der zu diesem Zweck gegründeten Lokalen Aktionsgruppe profitiert. Vorstand und Regionalmanagement der LEADER-Region zogen mit der nun auslaufenden Förderphase eine sehr positive Bilanz.

Reinhold Müller, Vorsitzender der LEADER-Region Eifel, unterstrich das hervorragende Ergebnis. Rund 1.682.000 Euro Förderung flossen in die 43 LEADER-Projekte. Regionalmanager Alexander Sobotta nannte als Beispiele das Machbarkeitskonzept für den Dorfladen in Nideggen-Wollersheim, den Generationenpark in Dahlem Schmidtheim und das Projekt „E-ifel mobil“ zum Einsatz von Carsharing und Elektromobilität im ländlichen Raum, bei dem beispielsweise in Freilingen und im Münstereifeler Höhengebiet die Energie Nordeifel ihr E-Mobil zur Verfügung gestellt hat.

Günter Flamm aus Stolberg-Mausbach, ehrenamtlich als stellvertretender Vorsitzender der LEADER-Region engagiert, wies darauf hin, dass bürgerschaftlich getragene Maßnahmen einen Schwerpunkt in der Projektliste einnehmen.

Die Städte und Gemeinden profitierten durch ihre Zugehörigkeit zur LEADER-Region zusätzlich von erhöhten oder exklusiven Fördermöglichkeiten im Bereich der Dorferneuerung. Regionalmanager Alexander Sobotta bezifferte das von 2008 bis 2014 in der Nordeifel im Zusammenhang mit LEADER umgesetzte Projektvolumen deshalb auf insgesamt rund 12 Mio. Euro.

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Günter Schumacher, Vorsitzender des Naturpark Nordeifel e.V., erinnerte im Rückblick daran, dass die LEADER-Bewerbung im Jahr 2007 vom Naturpark im Rahmen seines gesetzlichen Auftrags zur nachhaltigen Regionalentwicklung angestoßen und koordiniert wurde. Er freute sich, dass sich die Ansiedlung der Geschäftsstelle und des Regionalmanagements der LEADER-Region beim Naturpark Nordeifel außerordentlich bewährt hat.

Die 15 beteiligten Städte und Gemeinden in der Nordeifel, die Kreise Düren und Euskirchen und die StädteRegion Aachen haben sich durch das positive Fazit auch frühzeitig für die gemeinsame Bewerbung als LEADER-Region für die im Jahr 2015 beginnende nächste Förderphase ausgesprochen. Die Zusammensetzung und die Trägerschaft bleiben dabei unverändert. Nach den Sommerferien 2014 wird der Wettbewerbsaufruf des Landes erwartet.

Reinhold Müller betonte, dass sich die Eifel trotz der guten Voraussetzungen anstrengen muss, um sich im Wettbewerb mit den anderen Regionen durchzusetzen. Gesucht werden nun gute Projektideen. Dorfgemeinschaften, Vereine, Unternehmen und grundsätzlich alle Bürger sind dazu eingeladen, Ihre Vorschläge zu melden und damit auch von der zukünftigen LEADER-Förderung zu profitieren. Informationen zu den LEADER-Aktivitäten, Projektmeldebogen und Kontaktdaten des Regionalmanagements unter: www.leader-eifel.de.

(Quelle: LEADER-REgion Eifel)

 

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