Euskirchener Karnevalisten erobern KSK-Beratungscenter Kirchplatz

KSK-Vorstandsvorsitzender Udo Becker und sein Vorstandskollege Hartmut Cremer überreichten den neuen Sparkassenorden – Jecke bedankten sich für die verlässliche Unterstützung durch die KSK

Für seine zuverlässige Unterstützung des jecken Brauchtums bekam KSK-Vorstandsvorsitzender Udo Becker von Prinz Gerhard I. den Sessionsorden verliehen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Für seine zuverlässige Unterstützung des jecken Brauchtums bekam KSK-Vorstandsvorsitzender Udo Becker von Prinz Gerhard I. den Sessionsorden verliehen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Obwohl die Euskirchener Karnevalisten am Donnerstag bereits um 17 Uhr vollzählig im KSK-Beratungscenter Euskirchen (BC) versammelt waren, warteten sie noch brav elf Minuten ab, bevor das „Trömmelche“ ging und der bunte Tross sich unter der Regentschaft von Prinz Gerhard I. (Hannemann) singend und tänzelnd in Bewegung setzte.

Begrüßt wurden die Jecken vom Vorstandsvorsitzenden der KSK, Udo Becker, KSK-Vorstand Hartmut Cremer, und natürlich von den Mitarbeitern der Sparkasse, die gemeinsam mit BC-Leiterin Melanie Möseler die Filiale an der Kirchstraße närrisch geschmückt hatten.
Gleich nach seinem Amtsantritt vor einigen Jahren hatte Udo Becker die Karnevalisten im Kreis Euskirchen in sein Herz geschlossen und deutlich gemacht, dass unter seiner Leitung die KSK wieder ein fester Ort für das närrische Brauchtum werden würde. Dass dies keine leeren Versprechungen blieben, zeigte unter anderem auch die Ausschüttung der KSK-Stiftungsgelder im vergangenen März, wo allein 26 Karnevalsgesellschaften und Prinzengarden aus dem Kreis mit einer finanziellen Unterstützung bedacht wurden.

Ungewohnter Anblick: Im KSK-Beratungscenter am Kirchplatz in Euskirchen wurde geschunkelt und gesungen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Ungewohnter Anblick: Im KSK-Beratungscenter am Kirchplatz in Euskirchen wurde geschunkelt und gesungen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Becker begrüßte in der Kirchstraße „unseren Held in Strumpfhosen und ne echte Oeskerchener Jung: Seine Tollität Prinz Gerhard I.“ sowie Prinzenführer Hans-Josef Bädorf, die „schwazze Männ“ vom Festausschuss Euskirchener Karneval mit Präsident Helmut Marian, den zweiten Vizepräsident Hans-Josef Schneider sowie die Vertreter der vaterstädtischen Karnevalsgesellschaften (Prinzengarde Euskirchen 1938, Euskirchener Narrenzunft 1949, Karnevalsgesellschaft Alt Oeskerche 1953, KG Erfttal 1958).
„Dass Sie als alter Hase des karnevalistischen Treibens doch gehörigen Respekt und ordentlich Lampenfieber vor der Proklamation hatten, kann ich verstehen. Ich hoffe jedoch, dass wir Sie im Vorfeld der heutigen Veranstaltung nicht auch noch ins Schwitzen gebracht haben. Wie Sie inzwischen sicherlich bemerkt haben, sind wir doch eigentlich ein recht lockeres und geselliges Völkchen“, sagte Becker an die Adresse von Prinz Gerhard I., der seit 1987 karnevalistisch in Vereinen aktiv ist und in diesen Tagen seinen 60. Geburtstag feiert.

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Anschließend verteilten Udo Becker und Harald Cremer zahlreiche Orden an die närrischen Besucher sowie an die Mitarbeiter des Beratungscenters. Der diesjährige Sparkassen-Orden bedurfte allerdings einer Erklärung. Denn die Figuren auf dem Orden tragen allesamt Badehosen. Damit soll an ein aktuelles Großprojekt in Euskirchen erinnert werden. „Wir wollen damit zum Ausdruck bringen: Endlich geht Euskirchen wieder baden!“, so Becker.
Die Karnevalisten bedankten sich herzlich für den Empfang. Präsident Helmut Marian betonte, dass die KSK bei finanziellen Problemen stets ein sehr guter Ansprechpartner sei. „Wir danken der Kreisparkasse dafür, dass sie uns zum Wohle unseres Euskirchener Brauchtums immer mal wieder unter die Arme greift“, so der Präsident. Dem konnte sich Prinz Gerhard I. nur anschließen, der besonders die Offenheit von Udo Becker lobte, die zu seinem Sessionsspruch passe: „Emmer jeck on ihrlich blieve.“

Nachdem die Karnevalisten auch so manchen Orden an die KSK-Mitarbeiter übereicht hatten, wurde gemeinsam die „Oeskerchener Hymne“ gesungen, und man „schunkelte und munkelte“ bei guter Bewirtung locker in den Abend hinein.

Eifeler Presse Agentur/epa

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