Gesund in allen Jahreszeiten

Wohlfühlklima in der Blausalzgrotte Satzvey – Besucher berichten von Genesungsprozessen bei Atemwegserkrankungen, Allergien, Schuppenflechte und Erschöpfungszuständen

Das Team der Blausalzgrotte sorgt für eine besondere Atmosphäre im „Saltan“: Die Sportwissenschaftler Timur Jordan (v.l. stehend) und Morteza Bayat sowie Afsar Momeni (v.l. sitzend) und Masoumeh Bayat. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Das Team der Blausalzgrotte sorgt für eine besondere Atmosphäre im „Saltan“: Die Sportwissenschaftler Timur Jordan (v.l. stehend) und Morteza Bayat sowie Afsar Momeni (v.l. sitzend) und Masoumeh Bayat. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich-Satzvey – Es ist eine verblüffende Mischung aus Mittelalterflair, Wellness-Tempel und einem Märchen aus Tausendundeiner Nacht, der man in der Blausalzgrotte „Saltan“ in Mechernich-Satzvey begegnet. „Wenn ich aus der hektischen Großstadt Köln hierher zurückkehre, spüre ich erst, wie wohltuend die Atmosphäre im Saltan ist – hier kann ich mich wieder entspannen“, sagt Morteza Bayat, Inhaber der Blausalzgrotte. Der Diplom-Sportwissenschaftler und Fachmann für Gesundheitsthemen wie Ernährung und Regeneration hat aus seinem Ursprungsland Iran rund 40 Tonnen des einzigartigen Blausalzes in den historischen Burgkern der Burg Satzvey kommen lassen, um dort einen Raum für Entspannung zu schaffen.

Blausalz ist eines der seltensten Steinsalze der Welt und zeichnet sich unter anderem durch seinen hohen Gehalt an Kaliumchlorid aus. Es ist auch das natriumärmste Salz der Welt und damit besonders interessant für Menschen, die auf natriumarme Ernährung achten. Bayat: „Die wohltuende Wirkung von Meeresluft gerade bei Atemwegserkrankungen wie Asthma und Bronchitis, aber auch bei Schuppenflechte und Allergien ist bekannt. In der Blausalzgrotte erzeugen wir durch das Salz, eine Luftfeuchtigkeit von 60 Prozent und angenehme Temperaturen von 22 bis 25 Grad Celsius ein ähnliches Klima.“

Zwölf Besuchern bietet die Blausalzgrotte auf speziellen Matratzen mit eingearbeitetem Salzgel Platz. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Zwölf Besuchern bietet die Blausalzgrotte auf speziellen Matratzen mit eingearbeitetem Salzgel Platz. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Viele regelmäßige Kunden berichteten von den positiven Einflüssen der Blausalzgrotte, auch bei Erschöpfungszuständen. „Eine typische Sitzung in der Blausalzgrotte läuft so ab: Die Teilnehmer erhalten als erstes einen persischen Tee mit Safran und Rosenwasser und erfahren einiges über den historischen Gewölbekeller der Burg. Dann betreten wir die Blausalzgrotte“, so der Sport-Wissenschaftler. Die Gäste legen sich auf spezielle Matratzen, deren Schaum durch eingearbeitetes Salz antibakteriell und milbenabwehrend wirke. Zudem ist eine Schicht mit einer flüssigen Salzlösung integriert, durch die das Körpergewicht optimal verteilt wird und unangenehme Druckpunkte vermieden werden.

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„Dann beginnen wir mit gemeinsamen Atemübungen. Dabei kann die salzhaltige Luft auf die Bronchien wirken und Verschleimungen lösen. Außerdem können die zahlreichen Mineralstoffe des naturbelassenen Salzes ihre Wirkung entfalten“, berichtet der ehemalige Wasserball-Nationalspieler. Mit einem Laser zeigt er, wie fein verteilt unzählige Kristalle in der Luft schweben.

Anschließend folgt mentales Training, durch das der Gedankenfluss eingedämmt werden soll, bis es zur nächsten Phase geht, informiert Morteza Bayat: „In der nächsten Phase kommt man schließlich in einen tiefen Entspannungszustand, der auch positiv auf das Immunsystem wirkt.“ Das wechselnde Licht in der Salzgrotte hat dazu farbtherapeutische Wirkung. Den Abschluss bildet Lachyoga: „Durch Lachen kann man 85 Muskeln gleichzeitig in Bewegung bringen. Lachen kann wie eine hochwirksame Medizin sein, gerade in der dunklen Jahreszeit“, betont Bayat.

Außerdem werden Meditationen, Klangschalen-Therapie und weitere Seminare angeboten, darunter auch spezielle Trainings zur Sehkraft. Diese übernimmt Timur Jordan, Studienkollege von Morteza Bayat, ehemaliger Leistungssportler und mehrmaliger Nationalmeister im Radsport. Beide sind auch an Studien der Sporthochschule Köln beteiligt, etwa zur Regeneration durch gesunden Schlaf. Morteza Bayat: „Glaube ist gut, aber mir ist der wissenschaftliche Hintergrund sehr wichtig. So haben wir das Blausalz auch von einem angesehenen Lebensmittelinstitut untersuchen lassen.“ Zusätzlich zu den normalen Sitzungen in der Saltan-Blausalzgrotte werden auch Seminare zu Themen wie Bluthochdruck, Burn-Out-Syndrom und ähnlichem angeboten.

Eifeler Presse Agentur/epa

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