Spatenstich für neuen Betriebshof in Strempt

Mit dem Neubau soll die Zusammenführung von AWZ-Betriebsstätten ermöglicht und viel Geld eingespart werden – Gesamtkosten des Großprojekts belaufen sich auf rund 5,6 Mio. Euro

Landrat Günter Rosenke (4.v.r.), Kreistagspolitiker und Vertreter der beteiligten Firmen griffen am Mittwoch zur Schaufel, um symbolisch den Beginn der Bauarbeiten zu dokumentieren./Bild: W. Andres/Kreis Euskirchen
Landrat Günter Rosenke (4.v.r.), Kreistagspolitiker und Vertreter der beteiligten Firmen griffen am Mittwoch zur Schaufel, um symbolisch den Beginn der Bauarbeiten zu dokumentieren. Bild: Wolfgang Andres/Kreis Euskirchen

Kreis Euskirchen  – Der Kreis Euskirchen verlagert den bisherigen Kreisbauhof von Schleiden-Oberhausen nach Mechernich-Strempt. Der Neubau auf dem Gelände des Abfallwirtschaftszentrums (AWZ) wird zudem die dortigen Einrichtungen integrieren. Landrat Günter Rosenke machte jetzt gemeinsam mit Politikern und Vertretern der beteiligten Institutionen den symbolischen ersten Spatenstich für den neuen „Gemeinsamen Betriebshofes AWZ“. Die Gesamtkosten des Großprojekts belaufen sich auf rund 5,6 Mio. Euro.

Das Thema „Verlagerung des Bauhofs“ nach Mechernich ist seit langer Zeit in der Diskussion, wie Landrat Günter Rosenke in einer kleinen Zeitreise deutlich machte. Der Kreisbauhof in Schleiden-Oberhausen ist im Jahre 1978 eröffnet worden. Bereits in den 1990er Jahren gab es Überlegungen, den Bauhof auf das Gelände der Mülldeponie in Mechernich zu verlegen. Diese Pläne wurden aber erst 2014 konkreter, als der Kreistag „grünes Licht“ für das Projekt gab. Nach ersten Vorarbeiten in 2015 können jetzt die Rohbauarbeiten beginnen. Mit der Fertigstellung wird im Frühjahr 2017 gerechnet.

„Mit dem Neubau werden zwei Ziele verfolgt. Zum einen sollen durch die Zusammenführung von Kreisbauhof und AWZ-Betriebsstätten unter einem Dach Synergieeffekte erzielt werden, so können Betriebs-, Büro- und Werkstattgebäude können zusammengefasst und gemeinsam genutzt werden. Desweiteren können hohe Kosten eingespart werden, die ansonsten in die Altbauten geflossen wären“, berichtet Kreispressesprecher Wolfgang Andres. Die alten Gebäude seien rund 40 Jahre alt, Sanierung und Erneuerung hätten viel Geld gekostet.

Der Neubau des „Gemeinsamen Betriebshofes AWZ“ soll sich aus Bürogebäude, Werkstatthalle, Fahrzeughalle sowie Salzhalle zusammensetzen.

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Da die vorhandene Tankstelle auf dem AWZ nicht mehr den aktuellen Vorschriften entspricht und als Kopftankstelle nur eingeschränkt mit dem PKW zu erreichen ist, wird zudem im hinteren Eingangsbereich eine neue Tankstelle für den eigenen Fuhrpark gebaut. (epa)

 

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