Fünf weitere Jahre für nachhaltige Wohngebietsentwicklung

Gemeinde Hellenthal und Team der S Finanz verlängern Kooperationsvertrag – „Kommune und kommunal ausgerichtetes Kreditinstitut passen gut zusammen“

 Mit einem weiteren Fünf-Jahres-Vertrag festigten Rudolf Westerburg (v.l.), Bürgermeister Gemeinde Hellenthal, S Finanz-Geschäftsführer Günter Weber und Stephan Reinders, Leiter Fachbereich Immobilien, eine nachhaltige Baugebietsentwicklung in Hellenthal. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mit einem weiteren Fünf-Jahres-Vertrag festigten Rudolf Westerburg (v.l.), Bürgermeister Gemeinde Hellenthal, S Finanz-Geschäftsführer Günter Weber und Stephan Reinders, Leiter Fachbereich Immobilien, eine nachhaltige Baugebietsentwicklung in Hellenthal. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Hellenthal/Euskirchen – Nicht „Boomtowns“, die in kürzester Zeit entstehen, sondern stetig, aber gesund und sozial verträglich wachsende Wohngebiete wollen die Gemeinde Hellenthal und das Team der Immobilienexperten der S Finanz Euskirchen GmbH fördern. Dies konstatierten Rudolf Westerburg, Bürgermeister der Gemeinde Hellenthal, sowie S Finanz-Geschäftsführer Günter Weber und Stephan Reinders, Abteilungsleiter Fachbereich Immobilien, als sie jetzt in den Räumen der S Finanz in Euskirchen ihren Kooperationsvertrag um weitere fünf Jahre verlängerten. Vorausgegangen war ein einstimmiges Votum des Gemeinderates und der beteiligten Mitarbeiter der Verwaltung, wie Westerburg sagte.

Der Hellenthaler Bürgermeister berichtete, wie es vor fünf Jahren zum ersten Kooperationsvertrag kam: „Ich war vor meinem Bürgermeisteramt zehn Jahre für Liegenschaften zuständig und habe einige Immobilienmakler kommen und gehen sehen – und viele Versprechen gehört.“ Wichtig für die Suche nach einem kompetenten Partner für die Vermarktung von Wohngebieten sei absolute Seriosität gewesen, gesucht wurden Makler, die nicht auf Gewinnmaximierung aus waren, sondern die positive Entwicklung der Region im Auge haben und die die Menschen vor Ort kennen und verstehen. Gerade erst wurde die S Finanz als bester Immobilienmakler Euskirchen von „Die Welt“ ausgezeichnet.

Mit der S Finanz habe man einen Kooperationspartner gefunden, bei dem einfach „die Chemie stimmt“, so Westerburg: „Die Zusammenarbeit ist partnerschaftlich und positiv, wir als Gemeindeverwaltung können uns auf unsere Kompetenzen der Entwicklung und Erschließung von Wohngebieten konzentrieren und die Vermarktung den Profis überlassen.“ Dabei sei auch für die Kunden angenehm, dass die S Finanz zwar berate und auch einen „Fullservice“ von der Vermittlung des Grundstücks über Finanzierung bis Versicherung anbiete, aber nichts davon ein „Muss“ sei, wie der Bürgermeister betonte: „Der neue Bauherr oder die Bauherrin kann frei entscheiden, welches Kreditinstitut etwa die Finanzierung übernimmt.“

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Denn die S Finanz ist nicht auf Gewinnmaximierung ausgelegt: Als hundertprozentige Tochter der Kreissparkasse Euskirchen geht es nicht darum, Aktionäre oder sonstige Teilhaber mit Dividenden zu erfreuen. Sparkassen müssen gesetzlich geregelt ihren Gewinn wieder an die zugehörigen Kreise oder Kommunen verteilen. So werden etwa im Kreis Euskirchen Jahr für Jahr über eine halbe Million Euro für Kultur, Sport, Soziales und bürgerschaftliches Engagement bereitgestellt.

Günter Weber, der sich auch in der Kommunalpolitik und dem „Bündnis für Wohnen“ im Kreis Euskirchen engagiert, lobte die Bürgernähe der Hellenthaler Verwaltung und die Vorzüge der dortigen Baugebiete: „Laut Erhebungen gehen junge Leute aus der Region zwar für Ausbildung und Studium gerne für eine Zeit in die Großstadt, kommen aber in der Familienphase zwischen 30 und 50 Jahre wieder in die Eifel zurück, weil sie sich ein bezahlbares Eigenheim in intakter Natur wünschen.“ Zudem gebe es etwa im Hellenthaler Baugebiet Blumenthal eine vollständige Infrastruktur von Einkaufsmöglichkeiten über Ärzte und ausreichend Kindergartenplätze bis zur Schule.

Westerburg ergänzte: „Wir bieten 2800 Arbeitsplätze in einem sehr großen Spektrum in Hellenthal. Ein großer Arbeitgeber expandiert gerade weiter. Dort werden zudem Jahr für Jahr 24 bis 30 Auszubildende beschäftigt.“ Durch regelmäßigen Austausch mit Verantwortlichen der lokalen Wirtschaft habe die Gemeinde gut planen und etwa gezielt Gewerbeflächen so entwickeln können, dass es keine zeitlichen Verzögerungen für die Baumaßnahmen der Firmen gegeben habe.

Stephan Reinders: „Wir wissen, dass ein günstiger und angenehmer Wohnraum für Arbeitnehmer wichtig ist. So berichten uns Unternehmer, dass Bewerber schon im Vorstellungsgespräch nach Wohnmöglichkeiten für die Familie fragen. Somit tun wir mit der Wohngebietsentwicklung gleichzeitig auch etwas gegen den Fachkräftemangel, der auch in der Eifel immer deutlicher zu spüren ist.“

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Wie erfolgreich die Zusammenarbeit zwischen S Finanz und Gemeinde Hellenthal ist, könne man auch an den zwar langsam, aber stetig wachsenden Verkaufszahlen im Baugebiet Blumenthal sehen, so Rudolf Westerburg: „Das führt dazu, dass wir demnächst einen zweiten Bauabschnitt angehen wollen, der bereits im Bebauungsplan berücksichtigt ist.“ Darüber wolle man aber im Gemeindegebiet nicht das Leerstandsmanagement oder das Schließen von Baulücken vergessen, so der Bürgermeister: „Es geht uns um die Gemeindeentwicklung, ob die Grundstücke und Häuser in privater Hand sind oder Gemeindeeigentum, ist untergeordnet.“ Deshalb hoffe er auch, dass möglichst viele Privatgrundstücke im Blumenthaler Baugebiet zukünftig dem Markt zu Verfügung stehen.

Neben mehr Wohnraum für die einheimischen Häuslebauer sei eine gute Durchmischung der Neubaugebiete durch Bauwillige aus den Ballungsräumen gegeben, so Reinders: „Für den Preis, den man etwa in Köln für eine Eigentumswohnung bezahlen muss, kann man in Blumenthal ein ganzes Haus samt Garage und Garten kaufen.“

Weber prognostiziert der Eifel eine gute Zukunft und steigendes Interesse auch von außen: „Es wächst wieder ein Werteempfinden – der Wunsch nach Natur, einem intakten sozialen Umfeld und gesellschaftlichem Zusammenhalt – alles Werte, die man in der Eifel noch findet.“ Sein Fazit aufgrund der gemeinsamen Ziele: „Die Kommune und das kommunal ausgerichtete Kreditinstitut passen gut zusammen!“

Eifeler Presse Agentur/epa

 

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