NET und „ene“ setzen auf nachhaltigen Tourismus

Team des Nationalparktors Gemünd hat Naturstromvertrag abgeschlossen, der auf vor Ort erzeugte Erneuerbare Energien setzt

Auch beim Strom auf Natur setzen Susanne Hahn (v.l.), Nationalparktor Gemünd, „ene“-Kundenberater Gerhard Feyerabend, NET-Geschäftsführerin Iris Poth und „ene“-Geschäftsführer Markus Böhm. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Auch beim Strom auf Natur setzen Susanne Hahn (v.l.), Nationalparktor Gemünd, „ene“-Kundenberater Gerhard Feyerabend, NET-Geschäftsführerin Iris Poth und „ene“-Geschäftsführer Markus Böhm. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Gemünd – Den Tourismus, aber dabei auch das Thema Nachhaltigkeit stärken, das hat sich die Nordeifel Touristik (NET) auf die Fahnen geschrieben. Nach „außen“ setzt die NET dazu unter anderem auf Beratung touristischer Betriebe und gemeinsame Strategien mit Kommunen, um touristische Destinationen attraktiv und umweltverträglich auszubauen. Weitere Anreize sollen Besuchern der Region beispielsweise durch die „GästeCard“ geboten werden, die es ermöglicht, verschiedene Busse und Bahnen in der Eifel kostenlos zu nutzen. Der Nachhaltigkeitsgedanke soll aber auch nach „innen“ gelebt werden, wie Iris Poth, Geschäftsführerin der NET, jetzt berichtete. Deshalb ist das Nationalparktor Gemünd, also das Haus der Touristeninformation mit Ausstellungen zum Nationalpark und Shop für Wanderer-Bedarf, nun auf Naturstrom umgestellt.

„Es ist uns sehr wichtig, dass der Strom in der Region erzeugt wird“, so Poth, die von Markus Böhm, Geschäftsführer des Kaller Energiedienstleisters ene-Unternehmensgruppe, und „ene“- Kundenberater Gerhard Feyerabend nun das Zertifikat zum Grünstrom-Produkt „ene eifelgrün“ überreicht bekam. Böhm wies darauf hin, dass es sich bei diesem Grünstromprodukt der „ene“ um tatsächlich in der Region erzeugten Strom aus regenerativen Quellen handelt.

Die „ene“ habe sich schon vor vielen Jahren Gedanken zur Nachhaltigkeit gemacht und diverse Projekte Erneuerbarer Energien entwickelt, gebaut, sich daran finanziell beteiligt und betreibt diese auch selbst, so Böhm: „Dieses nachhaltige Agieren unterscheidet uns gegenüber vielen anderen Projektentwicklern, deren Geschäftsmodell auf einer Gewinnmaximierung im Rahmen der reinen Projektentwicklung beruht.“ Zu den Projekten der ene-Unternehmensgruppe gehören unter anderem der Solarpark in Kalenberg, der zeitweise der größte in NRW war, der Bürgerwindpark Schleiden und der Eifelwindpark Ormont-Stadtkyll.

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So wie die NET touristische Betriebe auch in Sachen Nachhaltigkeit schult, so bietet auch die ene-Unternehmensgruppe spezielle Lösungen zum Thema an, wie Gerhard Feyerabend sagte: „Wir sind gerade in der direkten Nachbarschaft zum Nationalparktor mit einem Hotelier im Gespräch, der auch unser Produkt »ene eifelgrün« und gleichzeitig Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge am Hotel anbieten möchte.“ Denn die Gäste fragten immer öfter danach, wie die Betriebe in Sachen Klimaschutz aufgestellt seien, wie Iris Poth bestätigte.

Eifeler Presse Agentur/epa

 

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