Urftseestraße für 1,2 Millionen Euro saniert

Alte Fahrbahn war vielfach rissig, uneben oder abgesackt

Markus Timmermann, Bauleiter der Kreisverwaltung, bei der abschließenden Baumpflanzung entlang der Urftseestraße. Bild: Svea Kiesel/Kreis EuskirchenSchleiden-Gemünd – Die Kreisstraße 7, auch als die Urftseestraße bekannt, ist die einzige Zufahrt zu einem großen Wohngebiet in Gemünd. Als nun die Sanierung dieser Straße anstand, stellte das den Bauleiter, die ausführenden Baufirmen und natürlich die Anwohner vor eine Herausforderung. So mussten alle Arbeiten unter Aufrechterhaltung des gesamten Straßenverkehrs ausgeführt werden.

„Von der Einmündung Kurhausstraße bis zum Ende der Ortsdurchfahrt am Übergang zum Fuß- und Radweg in den Nationalpark war die alte Fahrbahn vielfach rissig, uneben oder abgesackt. Auch die Straßenentwässerung wies zahlreiche Mängel auf“, heißt es aus dem Kreishaus. Auf der 1,3 Kilometer langen Strecke sei eine ca. zehn Zentimeter dicke neue Asphaltschicht eingebaut worden. Um das Wasser in Zukunft von der Straße zu leiten, habe man alle Sinkkästen mitsamt ihren Leitungen erneuert und eine Gussasphaltrinne eingebaut. „Die Stadt Schleiden hat die Straßenbaumaßnahmen genutzt, um sämtliche Schachtabdeckungen der Entwässerungskanäle sowie beschädigte Hausanschlüsse zu erneuern“, heißt es weiter.

Und: „In diesem Bereich befindet sich zudem noch eine Brücke, die über die Urft führt. Auch sie war in die Jahre gekommen und hat nun im Zuge der Baumaßnahme ein neues Gesicht bekommen. Dabei wurde nicht nur die Fahrbahn erneuert, sondern auch die Gehwegbereiche abgedichtet und mit einer neuen Oberflächenbeschichtung versehen.“

Weiterhin habe man fünf Bäume entlang des Geh- und Radwegs gepflanzt. Die Gesamtkosten der Maßnahmen des Kreises und der Stadt Schleiden beliefen sich nach Auskunft des Kreises auf ca. 1,2 Millionen Euro.  Die zuwendungsfähigen Kosten seien zu 70 Prozent vom Land für Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse gefördert worden. (epa)

 

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