Nationalparkteam hilft bei Aufräumarbeiten am Urftsee

Tatkräftige Unterstützung auch aus Nachbarforstämtern

Forstwirte aus der Nationalparkverwaltung und Nachbarforstämtern unterstützen den Wasserverband bei Aufräumarbeiten an der Urft. Hier vor einem tiefen Einbruch in das Urftufer. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Simantke
Forstwirte aus der Nationalparkverwaltung und Nachbarforstämtern unterstützen den Wasserverband bei Aufräumarbeiten an der Urft. Hier vor einem tiefen Einbruch in das Urftufer. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Simantke

Schleiden-Gemünd – Auch wenn die Spuren der Katastrophe mancherorts noch lange sichtbar bleiben werden, ist der Urftseerandwegs zwischen Gemünd und der Urftstaumauer bereits für Radfahrende und Wandernde wieder hergestellt. Große Mengen des im Urftsee und im Mündungsbereich angestauten Mülls durch die Flutkatastrophe vom 14./15. Juli sind bereits durch große Hilfseinsätze entsorgt worden. Seit zwei Wochen leisten Ranger der Nationalparkverwaltung Eifel Amtshilfe – zeitweise unterstützen auch Kolleginnen und Kollegen aus Hürtgenwald und vom Niederrhein die Aufräumarbeiten des Wasserverbandes Eifel Rur.

Einsatzkoordinator Christian Düll lobt das große Engagement der Helfer. Reifen, Schuhe, Terrassenböden, Gartenhäuser, zertrümmert oder im Ganzen, aber auch Tierkadaver sind unter den Funden. Auch wenn die Flächen größtenteils geräumt seien, stecke noch viel an schwierigen Stellen in den Ästen und Gebüschen oder auch regelrecht verkeilt in Bäumen. Zum Teil ist für die Aufräumarbeiten auch schweres Gerät wie  Bagger notwendig, bevor die Ranger aus der Umweltbildungsstätte Wildniswerkstatt Düttling, der Nationalpark-Holzbauwerkstatt Hergarten und dem Verkehrssicherungstrupp der Nationalparkverwaltung den Müll einsammeln und in Containern und Anhänger entsorgen können. Alles wird zu einer Sammelstelle am Urftseerandweg gebracht, von wo aus der Müll in großen Sammelcontainern abtransportiert werden kann.

Den Hilfs-Trupp unterstützten auch die Forstwirte Yasemin Güster, Boris Hüben und Björn Thoma vom Regionalforstamt Rureifel Jülicher Börde – kommende Woche verstärken zwei Forstwirte aus dem Regionalforstamt Niederrhein das Team. Sie bringen Spezialkenntnisse im Baumklettern mit und kommen selbst an die über dem Urftwasser hängende Astspitzen heran. (epa)

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren:
Bürgermeister Ingo Pfennings zur Lage im Schleidener Stadtgebiet

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

three + 9 =